Mit dem Halunder Jet über die Elbe

Der „HALUNDER JET“ im Hafen der Hochseeinsel Helgoland // Foto: MeerART

Eigentlich ist die Fahrt mit dem HSC „Halunder Jet“ von Hamburg nach Helgoland nur Mittel zum Zweck, um an das jeweilige Ziel zu kommen. Gäbe es da nicht so viel Spannendes von der Wasserseite aus zu sehen. Genau dieses Erlebnis war uns nicht nur die Reise, sondern auch einen extra Beitrag wert.

Blick auf die Docks von Blohm+Voss // Foto: MeerART

Da wir Menschenaufläufe lieber meiden, zieht es uns normalerweise immer nur in der Nebensaison an gut frequentierte Hotspots. Diesmal haben wir aber eine Ausnahme gemacht, denn die Fahrten mit dem Halunder Jet von Hamburg nach Helgoland werden leider nur in der Saison angeboten. Von Land aus haben wir schon versucht viele Stellen an der Elbe aufzusuchen und kennenzulernen. Ganz anders sieht es aber vom Wasser aus, deshalb wollten wir diese Tour unbedingt einmal mitgemacht haben.

Abfahrt in Hamburg an den St. Pauli Landungsbrücken

Blick auf den Container Terminal „BURCHARDKAI“ // Foto: MeerART

Früh morgens ist es im Hamburger Hafen mit am schönsten. Irgendwie wirkt dann alles immer noch so friedlich und vom Trubel unberührt.  Als wir an den Landungsbrücken ankamen, stand schon eine lange Menschenschlange vor dem Halunder Jet. Boarding war bereits um 8:40 Uhr und die Abfahrt pünktlich um 9:00 Uhr.

Blick auf den Container Terminal „TOLLERORT“ // Foto: MeerART

Es gibt die Möglichkeit zwischen drei Kategorien zu wählen, Comfort Class, Premium Jet Class und der Jet Class. Da wir uns an unserem Hochzeitstag mal etwas gönnen wollten, wählten wir die Comfort Class, haben diese aber nur zu den Zwangsaufenthalten zum Anlegen aufgesucht, ansonsten waren wir vom Außendeck nicht wegzukriegen.

Blick auf das Werftgelände von Blohm+Voss // Foto: MeerART

Der noch reichlich frische Fahrtwind fuhr uns durch die Haare und die Aufregung stieg. Gott sei Dank hatten wir echtes Glück mit dem Wetter und somit freie Sicht auf alles was uns vor die Linse kam. Da wir von beiden Seiten möglichst viel mitbekommen wollten, haben wir uns für den Hinweg erstmal für die Wasserseite entschieden. Besonders spannend ist immer wieder der Blick auf die Werft von Blohm+Voss und die Schiffe, an denen dort gerade gearbeitet wird. Da mal reinkommen, um Fotos zu machen, wäre der Hit.

Blick auf die Docks von Blohm+Voss // Foto: MeerART

Vor dem Airbus-Werk in Finkenwerder lag ein ganz besonderes Schiff auf Reede. Das Spezialfrachtschiff „ZHEN HUA 20“ war mit drei neuen Containerbrücken für das „TERMINAL BURCHARDKAI“ im Hamburger Hafen beladen. Es war schon spuki so nah daran vorbeizufahren, aber die Vorstellung, dass die mit der Fracht von China bis hierher auf offener See waren, flößt einem schon Respekt ein.

Das Spezialfrachtschiff "ZHEN HUA 20" - IMO 7826180 // Foto: MeerART

Nächster Stopp in Wedel

Nachdem wir die beiden Inseln Neßsand und Hanskalbsand hinter uns gelassen hatten, hatten wir den nächsten Stopp in Wedel.

Mit den HALUNDER JET über die Elbe zur Hochseeinsel Helgoland // Foto: MeerART

Kaum waren die nächsten Passagiere zugestiegen, gab der Katamaran richtig Gas und ließ uns schon mal für einen kurzen Moment spüren, was für eine Power in ihm steckt. Wir passierten die Insel Lühesand und hatten danach freie Sicht auf das Alte Land und anschließend dann auf das Kehdinger Land.

Mit den HALUNDER JET über die Elbe zur Hochseeinsel Helgoland // Foto: MeerART

Obwohl man doch ab und an schon mal auf das gegenüberliegende Ufer linste, versuchten wir uns dennoch erst auf diese Seite zu konzentrieren, schließlich hatten wir ja noch den Rückweg und damit die andere Uferseite noch vor uns. Es macht richtig Spaß, wenn man vieles von der Landseite bereits erkundet hat, dieses dann vom Wasser aus wiederzusehen und vor allem auch wiederzuerkennen.

Mit den HALUNDER JET über die Elbe zur Hochseeinsel Helgoland // Foto: MeerART

Aber nicht nur das, am liebsten hätten wir gleich bei jeder kleinen Insel einen kurzen Stopp eingelegt, um diese zu erkunden. So schnell wird uns unser kleines Projekt MeerART sicherlich nicht langweilig werden. Dafür gibt es einfach noch viel zu viel zu erkunden. 😉

Mit den HALUNDER JET über die Elbe zur Hochseeinsel Helgoland // Foto: MeerART

Je weiter wir uns von Hamburg entfernten, desto öfters zeigte der Kapitän was in seinem Halunder Jet für eine Power steckt. Wir flogen geradezu über die Elbe und ließen sämtliche Boote und Schiffe im Nu hinter uns.

Letzter Zwischenstopp in Cuxhaven

Mit den HALUNDER JET über die Elbe zur Hochseeinsel Helgoland // Foto: MeerART

Zum Anlegen mussten wir uns aus Sicherheitsgründen immer auf unsere Plätze begeben, was gerade für die Einfahrt in den Hafen von Cuxhaven schade war. Nach dem Ablegen standen wir aber sofort wieder an Deck, um möglichst viel von den Eindrücken an Land aufzusaugen. Ab jetzt hieß es nur noch freie Fahrt und ab nach Helgoland. Die Wolken flogen landeinwärts und auf offener See erwartete uns ein wundervoll blauer Himmel.

Mit den HALUNDER JET über die Elbe zur Hochseeinsel Helgoland // Foto: MeerART

Irgendwie war das ein tolles Gefühl, so eben noch auf der Elbe und nun mitten auf der Nordsee. Überall glitzerte das Wasser. Der Wind war nach wie vor ganz schön frisch. Wie gut, dass man so einen großen Mann hat. 😉 Ich schmiegte mich von hinten an ihn und bekam dadurch nicht mehr ganz so viel Wind ab. Mein Gesicht streckte ich der Sonne entgegen und genoss die Fahrt über das Meer.

Mit den HALUNDER JET über die Elbe zur Hochseeinsel Helgoland // Foto: MeerART

Wir passierten die Insel Neuwerk – schade, hier hätten wir gern etwas dichter vorbeifahren können, um mehr dann von ihr zu erhaschen und kleine Sandbänke oder Inseln mit den Namen Nigehörn und Scharhörn. Von beiden hatte ich noch nie zuvor gehört. Das Festland wurde immer kleiner, aber von Helgoland war noch lange nichts in Sicht. Dafür etliche Schiffe, die mitten auf der Nordsee auf Reede lagen.

Die Insel Helgoland als Ziel

Impressionen von der Hochseeinsel Helgoland (Deät Lun), einer Nordseeinsel in der Deutschen Bucht rund 70 km vom Festland entfernt // Foto: MeerART

Von Cuxhaven bis Helgoland brauchten wir noch ungefähr eine gute Stunde, dann lag sie vor uns, Deutschlands einzige Hochseeinsel. Ein Vorteil des Halunder Jets ist, dass dieser direkt im Hafen von Helgoland anlegen kann und man nicht, wie mit den üblichen Ausflugsschiffen, ausgebootet werden muss. Alles über unsere Erlebnisse auf der Insel selbst dürft ihr in unserem nächsten Beitrag nachlesen.

Ab nach Hause

Mit den HALUNDER JET über die Elbe zur Hochseeinsel Helgoland // Foto: MeerART

Nach einem gut dreistündigen Aufenthalt ging es auf die Rückreise. So schnell wie wir gekommen waren, flogen wir mit dem Halunder Jet wieder über das Meer und das bei absolut genialem Wetter. Still standen wir an Deck und genossen, wie der Fahrtwind unsere Haare zerzauste. Aus diesem Freiflug über das Meer ließen wir uns eigentlich nur von der Durchsage losreißen, dass wir uns zum Anlegen in Cuxhaven doch bitte wieder auf unsere Plätze zu begeben hätten.

Zurück auf der Elbe

Mit den HALUNDER JET über die Elbe zur Hochseeinsel Helgoland // Foto: MeerART

Kaum hatten wir Cuxhaven verlassen und die Einfahrt vom Nord-Ostsee-Kanal passiert, durften wir wieder über die schönen Landschaften am Ufer staunen. Kleiner Wermutstropfen sind die vielen Kernkraftwerke, von denen es an der Elbe leider sehr viele gibt.

Das Containerschiff CMA CGM PUCCINI - IMO 928062 // Foto: MeerART

Auf einmal kamen uns eine ganze Reihe Containerschiffe entgegen, die wir am Morgen noch im Hamburger Hafen an den Terminals haben liegen sehen. Ob die wohl auch immer noch von der Fahrt über das Meer so begeistert sind wie wir?

Ein Fluss zwei Ufer

Mit den HALUNDER JET über die Elbe zur Hochseeinsel Helgoland // Foto: MeerART

Zwischen Hamburg und der Nordsee dient die Elbe als natürliche Grenze zwischen Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Und obwohl es ein und derselbe Fluss ist, kommen mir die Uferzonen so unterschiedlich vor.

Mit den HALUNDER JET über die Elbe zur Hochseeinsel Helgoland // Foto: MeerART

Ganz besonders das Elbvorland bei Haseldorf kam mir vom Wasser aus unheimlich grün und spannend vor. Das müssen wir uns auch unbedingt noch einmal von Land aus genauer angucken.

Zurück im Hamburger Hafen

Mit den HALUNDER JET über die Elbe zur Hochseeinsel Helgoland // Foto: MeerART

Nur noch ein kurzer Zwischenstopp in Wedel und dann ging es rasant Richtung Heimat. Die Sonne tauchte die Landschaft in ein weiches, warmes Licht. Fast schon zu schnell, denn viele Abschnitte am Falkensteiner Ufer oder in Blankenese lagen schon im Schatten.

Mit den HALUNDER JET über die Elbe zur Hochseeinsel Helgoland // Foto: MeerART

Dennoch haben sie im Abendlicht wunderschön ausgesehen. Ganz besonders, wenn sich in den Scheiben die Abendsonne spiegelt und dir auf diesem Wege noch einmal zuzwinkert.

Mit den HALUNDER JET über die Elbe zur Hochseeinsel Helgoland // Foto: MeerART

Völlig kaputt und doch ein wenig wehmütig legten wir gegen 20:30 Uhr wieder an den Landungsbrücken an. Ein Ausflug, der sich absolut gelohnt und riesigen Spaß gemacht hat.

Mit den HALUNDER JET über die Elbe zur Hochseeinsel Helgoland // Foto: MeerART

Wie ihr seht, ist der Beitrag relativ lang geworden, was zeigt, wie spannend nur die eigentliche Fahrt von Hamburg nach Helgoland und zurück ist. 😉

Mit den HALUNDER JET über die Elbe zur Hochseeinsel Helgoland // Foto: MeerART

Wer wie wir nicht nur die Insel Helgoland als Ziel anvisiert, sondern die ganze Reise als Erlebnis sieht, der sollte einmal eine Fahrt von Hamburg aus mitmachen. Buchen kann man das bei Helgoline.

18 Kommentare zu „Mit dem Halunder Jet über die Elbe“

  1. Liebe Claudia,
    was für herrliche Fotos! Ich habe mir euren heutigen Beitrag nun schon mindestens 3mal durchgelesen und die tollen Fotos angesehen.
    Tausend Dank fürs virtuelle Mitnehmen auf diesen Ausflug.

    Nun aber noch eine Frage zu dem Halunder Jet: ich bin ja alles andere als seefest und erinnere mich nur mit Schrecken an einen Schiffsausflug von Büsum nach Helgoland vor gut 30 Jahren in meinem ersten Jahr in Norddeutschland….so übel war mir mein ganzes Leben davor und danach nicht mehr und seitdem war für mich Helgoland kein Thema mehr. 😉
    Nun möchte mein Mann aber sooo gerne mit mir mal diese Fahrt nach Helgoland machen…daher meine Frage an euch: wie doll wackelt dieses Schiff, wie leicht wird einem da schlecht, wird man seekrank, wenn man sehr empfindlich ist?
    Und welche Kategorie sollte man dann buchen??

    ich freue mich schon auf euren Helgoland_Bericht! 🙂

    Liebe Grüße
    Eva

    1. Liebe Eva,

      sehr gern. Freut uns, dass dich die Elbe-Beiträge so mitziehen. 😉

      Eigentlich kann ich den Halunder Jet guten Gewissens empfehlen, denn dadurch, dass er auf zwei Kufen liegt schaukelt er nicht so. Selbst wenn er voll Speed gegeben hat und leichter Wellengang war, war nicht wirklich viel Bewegung zu spüren. An Deck spürt man ordentlich den Fahrtwind und es kann auch mal etwas schaukeln, das hat aber nichts mit den gängigen Ausflugsbooten gemein. Die schaukeln da schnell man hin un her. Im Innenraum, beim Sitzen spürt man gar nichts.
      Zu der Klasse, das kommt darauf was euch wichtig ist. Wir sind recht groß und legen daher viel Wert auf Beinfreiheit. Das war ganz schön in der Comfort Class, außerdem hat man einen Tisch und alkoholische Getränke frei. Aber wie ich schon geschrieben habe, waren wir fast ausschließlich nur an Deck, da wir die ganze Landschaft einfangen und erleben wollten.

      Ich hoffe, dir hilft das ein wenig weiter. 😉 Ich würde es auf alle Fälle probieren. Ach ja… bei starkem Seegang fährt der Katamaran eh nicht.

      Liebe Grüße,
      Claudia

      1. klar hilft mir das weiter, vielen lieben Dank.

        Vielleicht kann ich mich dann jetzt doch mal überwinden und meinem Mann den Gefallen tun 🙂

  2. Hallo Ihr 2,

    auf das Schiff habe ich es noch nicht geschafft…
    Aber bei meinen Fahrten mit dem Dampfeisbrecher Stettin jedesmal gesehen wenn wir von Kiel nach Hamburg gefahren sind.
    Dann kam das Teil von hinten angerast, lief ein Stück neben uns her, die Typhons bzw, Dampfpfeifen wurden getestet und dann raste das Teil weiter.
    Beeindruckend alte und moderne Technik begegnen sich!!!
    Der Eisbrecher fährt nach der Hansesail in Rostock jedes Jahr am folgenden Montag von Rostock nach Kiel und am Dienstag von Kiel nach HH. Durch den NOK, Schleuse Brunsbüttel und die Elbe abwärts.
    Eine schöne Tour, sie entschleunigt total und ist für Frauen bestens geeignet…immer Land in Sicht und schaukelt nicht:).
    Alle Teile des Schiffes sind zugänglich und die Verpflegung ist erstklassig!!
    Muss man aber rechtzeitig buchen!!

    Liebe Grüße
    Harald

    1. Moin Harald,

      das war echt ein Erlebnis. Wir sind quasi über das Wasser geflogen und das bei bestem Wetter. Einfach toll.

      Das mit der Stettin klingt aber auch nicht schlecht. Das kommt dann wohl auch noch mit auf unsere, immer länger werdenden, To-Do-Liste.
      Wie gut, dass ich nicht so schnell Seekrank werde. 😉

      Liebe Grüße,
      Claudia

  3. Hallo an alle,

    Der Jet ist schon sehr sicher und auch bei Bedarf sehr schnell. Ich habe mittlerweile 3 Varianten von Cuxhaven aus getestet. Einmal die alte Dame Atlantis, dann den Jet und auch schon die neue Helgoland. Während die alte Lady Atlantis schon etwas schaukelte bei Wellengang liegt die neue Helgoland fast wie ein Brett auf dem Wasser. Der Jet hingegen muss bei einer Wellenhöhe zwischen 2,5 Metern und 3 Metern dann schon aufgeben, denn für höheren Wellengang ist er nicht ausgelegt. Da die Atlantis leider nicht mehr fährt ( liegt momentan in Holland im Hafen, was mit Ihr passiert weiß niemand so genau ) bleiben die Helgoland und der Jet, je nach Abfahrtsort, da der Jet ja der einzige ist der von HH aus fährt. Beide Schiffe haben Ihren Reiz, die Helgoland langsam gemächlich und sehr gut liegend im Wasser und der Jet, bei vielen als Nichtschiff verschrien. Bei ruhiger See macht es einen heiden Spaß bei Volldampf auf dem Sonnendeck zu stehen und sich den Wind um die Ohren wehen zu lassen. Zum Thema schlecht werden kann man nur sagen, das es tagesabhängig ist und nichts über die jeweilige Person aussagt. Ich habe von einem Kapitän die Aussage erhalten das selbst erfahrene Seeleute ab und an mal ausser Tritt geraten und sich das Essen noch einmal durch den Kopf gehen lassen. Zur Not gibt es ja Tabletten dagegen. Wie dem auch immer sei, ich wünsche jedem eine Überfahrt die er in vollen Zügen genießen kann.
    Gruß Dirk

    1. Moin Dirk,

      die Fahrt mit Jet war klasse. Da der aber nur in der Saison fährt und wir das Erlebnis von Hamburg aus einmal miterleben wollten, haben wir uns das mit der Hauptsaison angetan. Normalerweise kriegt uns niemand an irgendwelche Hot Spots, wenn Saison ist. Wir lieben die Ruhe in der Natur. Halli Galli gibt es schon genug in der Stadt, die brauchen wir am Strand nicht auch noch. 😉

      So ein Katamaran liegt schon echt sicher auf dem Wasser und der Sprint übers Meer ist klasse. Schade, dass dieser bei Sturm nicht fahren kann, da haben die anderen Schiffe es schon besser. Eine Seekrankheit haben wir bei uns bisher jedenfalls noch nicht festgestellt, aber was nicht ist, kann ja noch werden. 😉 Besser nicht.

      Der Wind an Deck war herrlich. Das einzige was gestört hat, waren die ganzen Raucher. Trotz Wind hatten wir ständig den Qualm in der Nase, aber ansonsten würden wir es wieder tun.

      Liebe Grüße,
      Claudia

  4. Das neue Schiff soll sehr schön sein und was mich besonders freut ist, dass es sehr unweltbewusst fahren soll!
    Mit dem Flieger von Nordholz aus ist aber auch eine echte Alternative. Morgens mit dem ersten Flieger zur Insel und mit dem letzten Flieger zurück.
    Das einzige was mich an den Fliegern richtig nervt, seit dem sie von Nordholz fliegen, ist das die Flugrute über mein Haus führt.

    1. Moin Norbert!

      Welches meinst du, dass zukünftig von Hamburg fahren soll? Das soll ja schon einem Mini-Kreuzer gleichen. Ich habe gar nicht mehr auf dem Zettel wann es startet.
      Das Fliegen ist in der Tat eine Alternative und geht wohl auch schneller. Was ich dran nur gar nicht mag ist, dass der Flugplatz auf der Düne ist, also bei den Robben. Irgendwie passt das für mich nicht so recht zusammen.
      Schmunzel… einer muss ja der Leidtragende sein. 😉

      Liebe Grüße,
      Claudia

    1. Ach so… wir hatten vor einiger Zeit mal was von einem neuen Schiff gehört, dass wie eine Mini-Kreuzer ist und den Gästen bei der Überfahrt noch mehr Komfort bieten soll. Habe aber aus den Augen verloren wann es soweit ist.

  5. Moin Moin,

    hier ging es in der Tat um die neue Helgoland. Es ist wirklich ein schönes Schiff geworden und das Fahren mit Ihr ist sehr angenehm, auch wenn das Ausbooten jetzt einen noch kleineren Umfang ein nimmt. Über das Ausbooten wird sich ja nun schon gestritten ob sinnvoll oder nicht oder wie auch immer. Klar ist das ein Stück Tradition auf Dauer verloren geht.

    @Claudia, ja das Fliegen ist auch eine Alternative und die Seehunde stört das überhaupt nicht, denn diese liegen teils mal gang locker flockig auf den Start oder Landebahnen. Selbst über die Robben wird sich ja mittlerweile aufgeregt, ich verstehe es zwar nicht, liegt aber wohl im naturell einiger Menschen.

    Gruß Dirk

    1. Moin Dirk,

      das mit dem Fliegen mag sein. Ich bin was Tiere angeht immer eine kleine Mimose. 🙂 Ich finde, wir Menschen machen den Tieren immer den Lebensraum streitig und regen uns sogar dann noch auf, wenn sie – wie in diesem Falle – vielleicht die Landebahn blockieren. Ein wenig mehr Respekt mit allem, das ist vielleicht die Lösung.

      Dir noch einen schönen Abend.

      Liebe Grüße,
      Claudia

  6. Liebe Claudia,

    inspiriert von Deinem tollen Bericht haben wir uns diesmal entschieden von Hamburg aus mit dem Halunder Jet nach Helgoland zu starten. Die Fahrt von den Landungsbrücken nach Wedel und dann noch mal nach Cuxhaven wird bestimmt super interessant und schön. Ich glaube es war eine gute Entscheidung und wir sind jetzt schon ganz gespannt was uns morgen erwarten wird.
    Herzliche Grüße,
    Caroline

    1. Moin liebe Caroline,

      oh wie schön. Das freut uns natürlich. Wir fanden den Ausflug einfach toll und es hat uns riesigen Spaß gemacht. Schon die Anreise war so ein Erlebnis.
      Bin gespannt, wie es euch gefallen hat.

      Herzlichst,
      Claudia

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