Unser Tag auf der Insel Helgoland

Impressionen von der Hochseeinsel Helgoland (Deät Lun), einer Nordseeinsel in der Deutschen Bucht rund 70 km vom Festland entfernt // Foto: MeerART / Ralph Kerpa

Einmal im Jahr zu unserem Jahrestag versuchen wir uns immer etwas Besonderes zu gönnen. Diesmal war es ein Trip auf die Hochseeinsel – Helgoland.

Impressionen von der Hochseeinsel Helgoland (Deät Lun), einer Nordseeinsel in der Deutschen Bucht rund 70 km vom Festland entfernt // Foto: MeerART

Angefangen hat dieser tolle Tag bereits mit der fantastischen Überfahrt von Hamburg nach Helgoland. Solange wir noch nahe Hamburg wohnen, wollte ich diesen Trip unbedingt mal von hier aus machen und nicht nur die Insel selbst, sondern auch die Fahrt dorthin als Event miterleben. Was auch wirklich gelungen war, wie ich bereits in dem Beitrag „Mit dem Halunder Jet über die Elbe“ beschrieben habe. 😉

Der „HALUNDER JET“ im Hafen der Hochseeinsel Helgoland // Foto: MeerART

Mein erstes Mal

Während Ralph schon als Kind auf der Insel war, war es für mich das erste Mal. Entsprechend aufgeregt und gespannt war ich auch. Bilder hatte ich schon einige gesehen, aber live ist dann doch immer irgendwie anders. Nach einer gefühlten Ewigkeit tauchte die felsige Insel dann plötzlich vor uns auf.

Impressionen von der Hochseeinsel Helgoland (Deät Lun), einer Nordseeinsel in der Deutschen Bucht rund 70 km vom Festland entfernt // Foto: MeerART

Da der Halunder Jet direkt im Hafen anlegen darf, blieb uns das übliche Ausbooten erspart. Obwohl, lustig ist das bestimmt auch, aber das holen wir ein anders Mal nach. So gar nicht lustig sind die Menschenmassen, die wie auf einem Fließband abgestellt alle in eine Richtung laufen. Die einen in die Hotels, die anderen, um möglichst schnell die Insel zu umrunden. Das wiederum ist so gar nichts für uns, darum bogen wir im Hafen auch erstmal ab und ließen den Tross ziehen.

Der kleine Hafen von Helgoland

Impressionen von der Hochseeinsel Helgoland (Deät Lun), einer Nordseeinsel in der Deutschen Bucht rund 70 km vom Festland entfernt // Foto: MeerART

Die ehemaligen Hummerbuden dienten den Fischern früher als Wohn- und Werkstätten. Heute befinden sich in ihnen überwiegend Geschäfte für Touristen. Mal ein Souvenirshop, mal ein Imbiss, ja sogar ein Baumarkt. 😉

Im Hafen selber hatten die kleinen Boote, die zum Ein- und Ausbooten da sind, erstmal Pause. Und wir, wir machten uns nun auf um die Insel zu erkunden.

Impressionen von der Hochseeinsel Helgoland (Deät Lun), einer Nordseeinsel in der Deutschen Bucht rund 70 km vom Festland entfernt // Foto: MeerART

Dazu mussten auch wir den kleinen Felsen erklimmen. Nach einigen Metern hatten wir uns vom Fahrtwind akklimatisiert und konnten die ersten Schichten von unserem Zwiebellook getrost ausziehen. Auch die Sonne lachte, dazu war es noch windstill. Einfach ein perfekter Tag. Der Blick zurück – einfach überwältigend.

Impressionen von der Hochseeinsel Helgoland (Deät Lun), einer Nordseeinsel in der Deutschen Bucht rund 70 km vom Festland entfernt // Foto: MeerART

Das Oberland

Oben angekommen, oder besser gesagt im Oberland, wie man hier sagt, standen wir vis a vis mit dem Leuchtturm, der in unmittelbarer Nähe zum Richtfunkturm steht. Besonders schön ist er nicht, aber das liegt wohl auch eher an seiner Vorgeschichte, die auf den zweiten Weltkrieg zurückzuführen ist. Darauf gehe ich in einem anderen Beitrag etwas näher ein. Heute soll einfach nur unser Tag auf Helgoland zählen. 🙂

Impressionen von der Hochseeinsel Helgoland (Deät Lun), einer Nordseeinsel in der Deutschen Bucht rund 70 km vom Festland entfernt // Foto: MeerART

Für eine Weile mussten wir uns wieder in die Menschenschlangen begeben. Schon Wahnsinn, was hier an einem Tag an Touristen durchgeschleust wird. Da kann ich mir nur allzu gut vorstellen, dass man die Insel erst so richtig wahrnimmt, wenn alle Tagestouristen wieder weg sind.

Impressionen von der Hochseeinsel Helgoland (Deät Lun), einer Nordseeinsel in der Deutschen Bucht rund 70 km vom Festland entfernt // Foto: MeerART

Wirklich beeindruckend ist die fantastische Aussicht von hier oben. Man fühlt sich auf einmal ganz klein und angreifbar. Obwohl die Insel das mildeste Winterklima in Deutschland hat, möchte ich mir gar nicht vorstellen, wie es sein muss, wenn hier kräftige Stürme drüber fegen.

Brütende Basstölpel auf Helgoland

Noch ein paar Schritte weiter und dann wurde es laut. Nein, nicht von Menschenhand gemachter Lärm, uns ereilten die Rufe der brütenden Basstölpel.

Basstölpel nisten auf den Felsen der Hochseeinsel Helgoland // Foto: MeerART

Was für ein Gewusel und was für ein Duft. 😉 Ja ihr Lieben, besonders angenehm riecht ihr nicht, aber fantastisch seid ihr trotzdem. Aus dem Staunen kamen wir überhaupt nicht mehr raus. Wie eng die da an dem Felsen hängen. Einfach gigantisch. Aber nicht nur wir waren gefesselt, sondern viele andere auch. Ich glaube, es gibt kein besseres Bild als das nachfolgende, um zu erklären was ich meine. 😉

Basstölpel nisten auf den Felsen der Hochseeinsel Helgoland // Foto: MeerART

Es waren schöne, aber auch bewegende und sogar traurige Bilder, auf die wir in dem nächsten Beitrag noch einmal näher eingehen möchten. Ich kann immer noch gar nicht begreifen, dass die sich von den Menschenmassen so gar nicht haben stören lassen. Na ja, toll finden die die  sicherlich nicht, aber gewohnt sind sie diese anscheinend schon.

Impressionen von der Hochseeinsel Helgoland (Deät Lun), einer Nordseeinsel in der Deutschen Bucht rund 70 km vom Festland entfernt // Foto: MeerART

Selbst die Möwen waren hier völlig unerschrocken und landeten quasi vor deinen Füßen. Etwas freundlicher darfst du schon gucken, wenn wir dich porträtieren. 🙂

Die lange Anna

Die Lange Anna ist ein 47 Meter hoher, freistehender Felsen, und wohl das Wahrzeichen der Insel. Sie wird auch als Lummenfelsen bezeichnet. Auf den Felsbändern des Lummenfelsens brüten dichtgedrängt Trottellumme, Dreizehenmöwe, Silbermöwe, Tordalk, Eissturmvogel und seit 1991 auch der Basstölpel. Gesehen haben wir heute aber nur die Basstölpel und ein paar Möwen.

Basstölpel nisten auf den Felsen der Hochseeinsel Helgoland // Foto: MeerART

Auf einmal wurde es still

Nachdem wir die Lange Anna hinter uns gelassen hatten und auf dem gegenüberliegenden Felsufer ankamen, war es auf einmal still. Interessiert sich denn keiner für diese Seite oder waren alle schon durchgeschleust? Wie auch immer… wir gesellten uns auf eine Bank und genossen bei einem kleinen Picknick die fantastische Aussicht.

Impressionen von der Hochseeinsel Helgoland (Deät Lun), einer Nordseeinsel in der Deutschen Bucht rund 70 km vom Festland entfernt // Foto: MeerART

Lediglich ein paar Schnucken (ich hoffe es sind welche und ich sage da nichts Falsches) gesellten sich zu uns, wohl nur in der Hoffnung für sie würde etwas abfallen.

Genau für solche Augenblicke lohnen sich diese kleinen Auszeiten und wenn sie auch nur für einen Tag sind.

Impressionen von der Hochseeinsel Helgoland (Deät Lun), einer Nordseeinsel in der Deutschen Bucht rund 70 km vom Festland entfernt // Foto: MeerART

Sich nun loszureißen fiel richtig schwer, aber auch wir mussten ja leider wieder zurück. Ganz gemütlich schlenderten wir zum Hafen zurück. Dabei durchquerten wir noch die Kleingärten der Inselanwohner, die es sogar schon in eine Dokumentation über die Insel geschafft haben. Anders als auf dem Festland sehen die allerdings auch nicht aus, sie toppen höchstens mit ihrer grandiosen Aussicht.

Impressionen von der Hochseeinsel Helgoland (Deät Lun), einer Nordseeinsel in der Deutschen Bucht rund 70 km vom Festland entfernt // Foto: MeerART

Wirklich schade war, dass die Zeit auf der Insel nicht ausreichte um die Düne noch kennenzulernen. Die hätte ich zu gerne noch umrundet. Aber wie heißt es so schön… es müssen ja noch Ziele auf der Wunschliste stehen bleiben.

Impressionen von der Hochseeinsel Helgoland (Deät Lun), einer Nordseeinsel in der Deutschen Bucht rund 70 km vom Festland entfernt // Foto: MeerART

Jetzt war auch klar, warum es schon so still geworden war. Die Tagestouristen, die mit den Ausflugsdampfern angekommen waren, waren schon wieder beim Einbooten.

Mit den HALUNDER JET über die Elbe zur Hochseeinsel Helgoland // Foto: MeerART

Auch für uns geht ein fantastischer Tag auf der Insel zu Ende. Dieser wird uns mit Sicherheit noch lange im Gedächtnis bleiben. Helgoland, wir kommen wieder, das nächste Mal dann aber in der Nebensaison.

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16 Kommentare zu „Unser Tag auf der Insel Helgoland“

  1. Liebe Claudia,

    ich kann mich nur immer wiederholen: wunderbarer Beitrag mit super schönen Fotos!
    Danke fürs Mitnehmen auf euren schönen Ausflug.

    Das ‚Menschen durchschleusen‘ war und ist für mich an vielen Ausflugs- und Urlaubsorten ein Problem und so gar nichts Meins. Mir tun dann immer die Einwohner leid…wenn man z.B. Sonntags durch die ‚Flaniermeile‘ in Büsum läuft oder eben Helgoland oder eine Hallig….
    Klar – die Menschen dort leben vom Tourismus, aber wie froh müssen die sein, wenn sie nach dem Ansturm und dem Gucken der Leute wieder für sich sind! 😉
    Es hat eben immer alles 2 Seiten. 🙂

    Liebe Grüße an euch zwei – ihr könnt stolz sein auf euren besonderen Blog

    Eva

    1. Liebe Eva,

      vielen Dank. Das schmeichelt uns aber sehr.
      Es macht unheimlich viel Spaß die Dinge zu erleben und dann in einem Beitrag festzuhalten. Wir sagen uns schon immer selbst, ein besseres Tagebuch gibt es nicht. 😉

      Du, das geht uns ganz genauso…. die Massenansammlungen von Menschen sind so gar nicht unseres, deshalb sind wir in der Hauptsaison auch so gut wie gar nicht an der See oder an Hotspots anzutreffen. Nur wenn es gar nicht anders geht, aber ansonsten immer nur dann, wenn man es auch in Ruhe genießen kann. Dann hat man einfach viel mehr davon. Viele sind ja nun mal an Ferienzeiten gebunden, dann ist es halt normal, aber noch lange nicht für jeden schön.

      Schön, dich als Leserin gewonnen zu haben. 🙂

      Herzliche Grüße,
      Claudia

  2. Hallo ihr Lieben was für Schöne Bilder und ein eindrucksvoller Bericht , da kommt es einem fast so vor , als wenn man dabei wäre. Schön Dankeschön

    1. Hallo liebe Gerti,

      schön, dass sie dir gefallen und auch der Bericht. Ich habe das jetzt wohl schon öfters gesagt oder geschrieben, aber es macht riesigen Spaß. Für uns ist der Blog eh schon wie ein nicht enden wollendes Tagebuch, nur dass andere mitlesen dürfen und wenn den Lesern das gefällt, macht es natürlich gleich noch viel mehr Freude.

      Herzlichen Dank also und ganz liebe Grüße,
      Claudia

  3. Liebe Claudia,

    zeitlich passender hätte Dein wunderbarer Bericht nicht sein können. Wir waren letzte Woche Mittwoch auf Helgoland…….. sind wir aneinander vorbei gelaufen?
    Ich war zum ersten Mal auf der Insel und mein Mann war als Kind mit der Schulklasse schon mal dort. Wie bei Euch. Wir sind aber nicht von Hamburg, sondern von Büsum aus mit dem Schiff gefahren. Ich musste so lachen als ich gerade las das Du diese Menschenmassen die da über die Insel geschleust werden nicht magst. Das war auch überhaupt nicht unser Ding und unser „Lieblingsthema“ an diesem doch sonst so wunderschönen Tag. Das Wetter war einfach traumhaft und die Überfahrt war ruhig aber zu lang. Das wir mit der „Lady von Büsum“ das langsamste der Schiffe erwischt hatten, war aus dem Grund schade, das somit unser Inselaufenthalt gerade mal nur gut zwei Stunden dauern konnte. Sollte es ein nächstes Mal geben, dann von Büsum aus nur mit der „Funny Girl“. Aber eigentlich würden wir gerne mal von Hamburg aus starten.
    Ansonsten kann ich nur wieder feststellen das Du einen wunderbaren Bericht geschrieben hast und Ralph fantastische Fotos gemacht hat!

    Ganz liebe Grüße,
    Caroline

    1. Liebe Caroline,

      vielen Dank für deine lieben Zeilen. Genau für solche Kommentare des Austauschens lieben wir den Blog. 😉
      Nicht ganz, aber beinahe… Wir waren am Montag, 15.08. dort. Ist ja witzig, dass es bei euch ähnlich war.
      Diese Durchschleusung von Menschen ist wirklich nicht schön, weder für die Touristen noch für die Anwohner. Aber vielen ist es auch völlig egal, die machen sich darüber keinen Kopf. Die liegen auch wie die Ölsardinen am Strand. 🙂

      Jetzt bin ich aber mal neugierig, wie lange habt ihr den von Büsum gebraucht? Ich dachte von dort sind die Fahrten kürzer als über die Elbe. Zwei Stunden Aufenthalt ist ja wirklich recht knapp. Wir möchten die Tour im Winter nämlich auch gerne noch mal machen und die geht dann nicht mehr über Hamburg, da der Halunder Jet nur in der Saison fährt.

      Vielen Dank noch einmal für das tolle Lob.

      Euch noch ein schönes und sonniges Wochenende.
      Herzlichst,
      Claudia

      1. Liebe Claudia,

        um 8.00 Uhr begann das Boarding, um 9.05 Uhr ging es dann los. Um 12.45 Uhr waren wir da und das ausbooten ging los. Um 15 Uhr fing das Boarding für die Rückfahrt wieder an ……… das letzte Börteboot legte um 15.45 Uhr vom Steg ab. Um 19.00 Uhr haben wir wieder in Büsum angelegt.
        Auf der Hin- wie auf der Rücktour hat die „Funny Girl“ uns auf See überholt trotzdem sie jeweils später in Büsum wie in Helgoland abgelegt hat. Als wir Abends wieder in Büsum ankamen, war die „Funny Girl“ bereits komplett leer und die Gäste nicht mehr zu sehen ………
        Die Fahrt mit der „Funny Girl“ wäre nur 1€ teurer gewesen ……

        Euch auch noch ein sonniges Wochenende,
        herzliche Grüße,
        Caroline

      2. Liebe Caroline,

        oh weh… das war dann ja ein ähnlich langer Turn wie von Hamburg, nur dass ihr wohl weniger davon hattet. Wie gut, dass ich das jetzt weiß, dann werden wir darauf achten keine Schnarchnase zu bekommen. 😉
        Obwohl, wenn es auf dem Meer etwas zu fotografieren gibt, dann ist eine langsame Fahrt schon besser. Man muss es nur positiv sehen. 🙂

        Euch auch noch ein wundervolles und sonniges Wochenende.
        Herzlichst,
        Claudia

  4. Hallo Ihr Beiden,

    Im Sommer nach Helgoland??? Was ist den in Euch gefahren??? Seit Ihr dem Massentourismus verfallen????

    Wir haben vor 4 Jahren mal eine Woche Urlaub in Cuxhaven gemacht, im November!! Wir wollten einfach nur Ruhe haben!!!
    Kann ich nur empfehlen!!! Leere Museen und Gaststätten, 3 Kutschen fuhren nach Neuwerk mit vielleicht 10 Gästen. Und die Skyline von Cuxhaven bei inzwischen vollständiger Dunkelheit auf der Rückfahrt geniessen…….Das hat was!! ( Kann man aber keine Photos machen:))

    Aber es geht ja um Helgoland, da sind wir am Freitag hin mit der Fynny Girl von Cuxhaven aus. Die fuhr damals an einem Tag hin und am nächsten zurück, nur am Freitag fuhr sie hin und zurück. Die Funny Girl, bei Windstärke 6 in Böen 9 ein klasse Schiff!! Es legte auf Helgoland natürlich im Hafen an. Aber nur im Winter!!
    Die Zahl der Mitreisenden war überschaubar. Hauptsächlich Einheimische.
    Das Wetter war super, wir sind mit dem Fahrstuhl aufs Oberland und haben die ganze Runde bei herrlichstem Wetter genossen und kaum Menschen getroffen.
    Fahrt mal im Winter hin!!
    Kann ich Euch nur empfehlen!!!!
    Liebe Grüße
    Harald

    1. Moin Harald,

      nun ja, es war genau wie ich beschrieben habe. Wir wollten die Tour unbedingt mal mit dem Halunder Jet über die Elbe/Nordsee machen und der fährt leider nur in der Saison. Das war ein Kompromiss den wir dann mal eingehen mussten, der uns so schnell aber nicht wieder passiert. 😉

      Das nächste Mal kommen wir definitiv im Winter. Wir möchten dann auf die Düne zu den Robben.

      Das gleiche hatten wir ein paar Wochen vorher nämlich mit Cuxhaven auch erlebt. Dort waren wir sonst auch nur im Winter, allerdings nur Tagestouren und waren total erschrocken wie voll es dort zur Saison ist. Fälschlicherweise dachte wir, dass es sich dort auch verlaufen würde wie bei uns ins SH, aber weit gefehlt.
      Diese Kutschfahrt möchte ich auch unbedingt noch erleben.

      Bald ist es geschafft und die Nebensaison beginnt, da sind wir dann wieder richtig am Start.

      Herzliche Grüße,
      Claudia

  5. Moin Ihr Lieben,
    vielen Dank für den sehr schönen Bericht über Helgoland und die fantastischen Bilder. Auch eine Insel, die ich noch nicht kenne und auf meiner Wunschliste steht. 😉
    Und was für ein Zufall, gestern Abend gab es im NDR eine sehr interessante Dokumentation: „Inseln, die man kennen sollte“ (oder so ähnlich) und welche ist auf Platz 1, der beliebtesten Inseln? Genau! Helgoland – also mit beliebtest meinten sie dort die Insel mit den meisten Übernachtungsgästen. Nach Eurem Bericht kommt das ja absolut hin.
    Also ich sehe schon, wenn ich einmal nach Helgoland fahre, dann nur in der Nebensaison. 😉
    Einen schönen Wochenstart, Ihr Lieben!
    Herzlichst
    Martina

    1. Moin liebe Martina,

      wie immer sehr gern. Die stand ja schon so lange auf meiner Liste und nun hat es endlich mal geklappt. Die Insel ist sehr idyllisch und in der Nebensaison bestimmt ein Traum. Ob ich da länger Urlaub machen würde weiß ich allerdings nicht. Mir würden dann doch irgendwie die Strände fehlen. 😉
      Aber eins weiß ich, zum Winter, wenn die Robben Junge kriegen, dann will ich unbedingt noch mal hin.

      Den Beitrag haben wir gestern leider nicht gesehen. Wir waren noch so mit dem Unwetter und den Folgen beschäftigt. Aber alles ist gut gegangen.

      Dir ebenfalls einen erfrischenden Wochenstart.
      Herzlichst,
      Claudia

  6. Warum kann ich diesen Bericht nachvollziehen…………………….?

    Mein Tagesausflug war fast genauso, allerdings mit schlechterem Wetter! Wie in Deinem anderen Beitrag von Dir erwähnt…………Massentourismus, nein Danke. Natürlich muss man dabei bedenken das die Helgoländer in der Zeit Ihren Umsatz generieren müssen, denn im Winter ist dann saure Gurken Zeit. Schön ist das nicht, aber doch verständlich. So liegen meine Aufenthalte auch zwischen März und Mai. Der Tagestourismus ist überschaubar. Jetzt werden einige vielleicht sagen so früh im Jahr, ist doch kalt. Ich würde mal behaupten nein, denn im April 2014 bin ich mit T-Shirt und 25 Grad in der Sonne spazieren gegangen und auch dieses Jahr war die dicke Jacke an den wenigsten Tagen im Einsatz. Ich hatte glücklicherweise in den 14 Tagen im Jahr 2014 einen anderen Einblick ins Inselleben, denn ich habe dort gearbeitet und es waren und das ist nicht gelogen oder überzogen die schönsten 14 Tage arbeit die ich je hatte. Ich hatte jede Menge Spaß, spannende Erlebnisse
    ( Bombenräumung im Hafen ), habe ausschließlich nette Leute kennen gelernt und wurde mit offenen Armen empfangen. Wenn es dann nachmittags als letztes hieß Leinen los beim Jet, dann kam die Ruhe. Ich weiß nicht wieviele Stunden in dann insgesamt über die menschenleere Insel gewandert bin, an der langen Anna gesessen habe, den Basstölpeln gelauscht habe und wunderschöne Sonnenuntergänge betrachtet habe. Auch wenn die Insel und die Düne überschaubar sind, wer dort mit allen Sinnen genießt, beobachtet dem wird an keinem Tag langweilig werden.

    Lieben Gruß Dirk

    1. Das freut mich sehr.

      Auch wenn es jetzt wieder typisch nach Klischee klingt, aber schlechtes Wetter gibt es nicht… schon gar nicht an der Nordsee… nur die falsche Kleidung. Wir haben ganz oft bei Schietwetter die schönste Zeit erlebt.

      Da gebe ich dir Recht, man muss immer beide Seiten sehen. Saisongeschäfte gehören in Urlaubsländern nun mal zum Alltag.

      Wow, das klingt wirklich nach ganz tollen Erlebnissen. Ich glaube, das hätten wir genauso gemacht. Laufen, gucken, genießen und aufsaugen. Mehr braucht es nicht zum glücklich sein. Viele können das leider nicht mehr. Das ist echt schade.

      Dir noch ein schönes und erholsames Wochenende gewünscht.

      Liebe Grüße,
      Claudia

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