Gaumenfreuden an Nord- und Ostsee

Gaumenfreuden an Nord- und Ostsee // Foto: MeerART

Gutes Essen ist uns genauso wichtig wie die Liebe zum Meer

Um unabhängig zu sein, nehmen wir am liebsten auf unseren Ausflügen einen Picknick-Korb mit. Doch wenn wir über Nacht bleiben, kehren auch wir gern mal in einem netten Restaurant ein, um uns so richtig verwöhnen zu lassen. Hier haben wir unsere Highlights der jüngsten Zeit für euch zusammengestellt.

Gaumenfreuden sind ja immer so eine Sache und jeder hat da so seine eigenen Vorlieben. Wir finden es natürlich besonders klasse, wenn frische Produkte aus der jeweiligen Region verwendet werden. Wenn die dann noch mit dem gewissen Pfiff angerichtet werden, sind das für uns wahre Gaumenfreuden. 😉

Restaurants, die wir an der Ostsee empfehlen können:

Als wir im Strandhotel Glücksburg übernachtet haben, ließen wir uns im hauseigenen Restaurant „Felix“ vom Chefkoch André Schneider und seinem Team verwöhnen. Das „Felix“ punktet mit einer regionalen Karte, die sehr kreativ und vor allem lecker umgesetzt wird. Die Atmosphäre im Restaurant ist gemütlich und ungezwungen.

Impressionen vom Besuch im Strandhotel Glücksburg am 25.05.2015 // Foto: MeerART

Für seine kreativen Gaumenfreuden wurde das Restaurant „Felix“ bereits durch den Gourmetführer Gault Millau mit 14 Punkten ausgezeichnet sowie mit drei Diamanten vom „Varta Führer“ und dem „Varta-Tipp Ambiente“ prämiert.

Auf der Sonneninsel Fehmarn haben wir im 4-Sterne Strandhotel Bene leckere Gaumenfreuden erleben dürfen.

Ein Kurztrip auf die Ostseeinsel Fehmarn mit einer Übernachtung im Strandhotel Bene // Foto: MeerART

Der Küchenchef verwöhnt auch hier mit regionalen und saisonalen Spezialitäten mit euro-asiatischen Einflüssen, die nur so auf der Zunge zergehen. Hach und die Aussicht auf den Strand, einfach herrlich.

Um Gaumenfreuden zu erleben, muss es nicht immer warme Küche sein. Ein leckeres Frühstück mit frisch gebackenem Brot oder handgemachte Torten und Kuchen können ebenso entzücken. Da empfehlen wir von Herzen das Janbeck*s Hofcafé in Gelting.

Bericht für MeerART von "Janbecks FAIRhaus" in Gelting / Lehbek // Foto: MeerART

Drinnen im hellen, skandinavischen Ambiente, draußen im bunten Bauerngarten. In ihrem Hofcafé werden ganz selbstverständlich regionale Produkte verwendet – FEINHEIMISCH eben. 😉 Uta’s leckere Kuchen sind schuld, dass ich zuhause mit dem Backen angefangen habe. 😉

In Binz auf der Insel Rügen können wir gleich zwei Restaurants empfehlen.

In der „Brasserie Loev“ zaubert Chefkoch Michael Raatz eine hervorragende frische und moderne Küche – immer mit dem Bezug zur Region, was wir bei einem ganz tollen Sanddornmenü erleben durften. Die Einrichtung der Brasserie zaubert mit ihren dunklen Hölzern, den bequemen Sitzmöbeln und dem prägnanten Kronleuchter ein wenig französisches Flair auf die Insel.

Brasserie Loev im Loev Hotel in Binz // Foto: MeerART

Das Restaurant „freustil“ im Hotel Vier Jahreszeiten steht für regionale und naturbelassene Küche und wird vom Sternekoch Ralf Haug geführt. Was hier auf den Teller gezaubert wird, ist nicht nur ein Genuss für die Sinne, sondern auch für die Augen. Die Gerichte sind so geschmackvoll angerichtet, dass man sich kaum traut diese zu zerstören. Das nordische Ambiente im Lokal strahlt pure Gemütlichkeit aus. Einfach ein Muss, wenn man auf der Insel ist.

Das Sterne-Restaurant FREUSTIL von Ralf-Haug in Binz // Foto: MeerART

Wusstet ihr, dass es auf Rügen derzeit 31 zertifizierte Produzenten und Restaurants gibt, die regionaltypische Erzeugnisse anbieten, hergestellt aus Rügener und Mecklenburger Produkten. Der Landkreis ist Mitglied im Internationalen Projekt „Culinary Heritage“ und koordiniert als Lizenznehmer die Verleihung des Logos „Regionale Esskultur“.

Einen kleinen Hüpfer machen wir von der Ostsee an die Schlei:

Hier haben wir noch ganz viel Nachholbedarf was das Entecken von schönen Lokalitäten angeht, aber das „Stark“ in Kappeln können wir wärmstens empfehlen.

Impressionen aus der Hafenstadt Kappeln an der Schlei und Ostsee // Foto: MeerART

Vom fangfrischen Fisch über ein saftiges Steak bis zum knackigen Gemüse, bleiben keine Wünsche offen. Direkt am Tresen teilt man seine Wünsche mit, die dann frisch zubereitet werden. Ein besonderes Erlebnis ist, dass man dem Koch bei der Zubereitung über die Schulter gucken kann. Kleines Update.. im Herbst 2017 hat das Restaurant Stark leider zugemacht.

Am anderen Ende der Schlei können wir das ODINS Haddeby mit gutem Gewissen empfehlen. Die Atmosphäre im Lokal ist sau-gemütlich und das Essen ein Traum. Ganz nach dem FEINHEIMISCH-Prinzip werden eine saisonale, nordische Frischeküche, köstliche Backwaren und Torten angeboten.

Winterimpressionen von der Schlei bei Haddeby // Foto: MeerART

Und wer Lust auf ein Genuss-Erlebnisreich hat, darf sich gern in der WIKINGERSCHÄNKE in Busdorf verwöhnen lassen.

Restaurants, die wir an der Nordsee empfehlen können:

Das „dii:ke“ im Beach Motel ist von der Atmosphäre her ein richtig cooles Restaurant – Strandfeeling inklusive. Im Restaurant setzt sich der nicht enden wollende Strand von St. Peter-Ording fort.

Das “Lover Special” in St. Peter-Ording im Beach Motel / dii:ke

Einen Dresscode gibt es nicht oder vielleicht doch? Flip-Flops sind jedenfalls herzlich willkommen. 😉 Das dii:ke punktet aber nicht nur mit dem Ambiente, sondern auch mit einer leckeren Küche. Wir hatten uns einmal das Candle light Menü gegönnt und waren total begeistert.

Auch das Deichkind im StrandGut Resort, ein Mix aus Restaurant, Bar und Coffee-Shop lässt kaum Wünsche offen.

Ein Wochenende im StrandGut Resort Hotel direkt an der Nordsee in St. Peter Ording im Dezember 2015 // Foto: MeerART

Den Gast erwartet eine nordisch-internationale Küche, gepaart mit Einflüssen aus Fernost und dem Land der Dolce Vita. Die Einrichtung ist gemütlich und modern. Der Blick auf den Strand unbezahlbar.

Einen haben wir noch zum Abschluss – unser persönliches Highlight, wenn es um leckeres Abendessen bei Freunden geht. „Mein Inselhotel“ auf Amrum verzaubert am liebsten mit Produkten aus Schleswig-Holstein.

Bericht für MeerART vom "Mein Inselhotel" (Inh. Gunnar u. Kerstin Jöns) in Norddorf auf Amrum // Foto: MeerART / Ralph Kerpa

Morgens den Tag bei leckerem Räucherfisch, Eierspeisen von Inseleiern, knusprigem Brot und knackigem Obst beginnen. Und abends einen tollen Tag bei köstlichen Menus, die Küchenchef Gunnar Jöns ganz persönlich frisch zubereitet, ausklingen lassen. Einziger Wermutstropfen ist, dass man nur in den Genuss von Gunnars Kochkünsten kommt, wenn man auch Gast im „Mein Inselhotel“ ist.

4 Kommentare zu „Gaumenfreuden an Nord- und Ostsee“

  1. Hallo Ihr Lieben,
    da muss ich doch noch eine große Reise machen, um mich überall durch zu essen. 😉 So viele tolle Tipps, hm, mal schauen, ob ich tatsächlich bald einen schaffe (auf dem Weg nach DK)….
    Ein wunderschönes Pfingstfest für Euch – ich schaue jetzt mal nach dem tollen Kuchenrezept: Ich glaube, ich muss schon wieder Kuchen backen!
    Sonnige Grüße
    Martina

    1. Hallo meine Liebe,

      sorry, aber ich kann ja auch nichts dafür, wenn wir so viele tolle Sachen entdecken. Diese alle nur alleine zu genießen wäre ja nicht richtig. 😉
      Bin gespannt wo es euch auf der Durchreise hin verschlägt.

      Du machst es einem mit den vielen neuen Lieblingsbleiben aber auch nicht leicht. So tolle Objekte an so tollen Flecken, da weiß man gar nicht wo man zuerst hin will.

      Unser Kuchen kühlt schon ab. 😉

      Euch ebenfalls ein schönes und hoffentlich sonniges Pfingstwochenende.

      Herzliche Grüße,
      Claudia

  2. Moin Moin Süsse

    Wie du siehst – habe ich mich noch lange nicht durch all eure tollen Beiträge „geschlemmt, gesehnt, gestaunt und gelesen“. Diesen hab ich heut erst entdeckt, bin ja erst später zu euch gestossen.
    Da mich das *Feinheimisch-Konzept* auch sehr anspricht und ich mich in Vorbereitung auf Schleswig-Holstein über gute Tipps immer freue, war auch dieser Bericht gerade richtig!
    Da werden wir wohl auch auf Schlemmertour gehen 😉

    Ganz liebe Grüsse aus der Schweiz
    Sabina

    1. Moin du Liebe,

      (lach…) dann hast du ja noch einiges vor dir. 😉
      Ein ganz paar Beiträge sind in den letzten vier Jahren zusammen gekommen. Über die ersten muss ich so manches mal schmunzeln… man merkt deutlich, sie der Blog sich entwickelt hat, aber auch das gehört eben dazu. 🙂

      Bei uns im Norden kann man tatsächlich unheimlich gut essen gehen. Gerade bei denen, die wirklich auf tolle Zutaten achten, macht das Essen gehen wieder Spaß. Ich bin manchmal total überrascht, was sich alles leckeres zaubern lässt. Zum Beispiel wäre ich nie auf die Idee gekommen aus Kohl einen Brotauftstrich zu machen, wie Uta ihn bei Janbeck*s Fairhaus macht. Die sind total lecker.
      Selbst wir haben inzwischen heimische Gemüsesorten wie Weißkohl oder Grünkohl ganz neu entdeckt, indem wir sie eben nicht klassisch zubereiten, sondern uns leckere Sachen damit ausdenken. Hier und da darf natürlich eine exotische Note nicht fehlen, gerade bei Gewürzen. Da macht regionale Küche dann richtig Spaß. Ich glaube, ich kriege gerade Hunger.

      Du siehst, nicht nur wir sind nach einer langen Irrfahrt im Norden angekommen, sondern auch unsere Mägen. 🙂

      Euch weiterhin eine spannende Vorfreude auf den Norden gewünscht.

      Von Herzen alles Liebe,
      Claudia

      PS: Heute haben wir noch einen Bioland Hof vorgestellt, mit einem ganz tollen Konzept.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Deine neusten Beiträge bewerben

BUCHTIPP //

NEUSTE BEITRÄGE //

Dachbodenfunde - Handgewebtes, antikes Leinen // Foto: MeerART / Ralph Kerpa

Antikes Leinen von Hand gewebt

Heute möchten wir euch einen ganz besonderen Schatz aus unserem Atelier vorstellen, und zwar Produkte, die aus antikem Leinen entstehen. Leinen, welches nicht nur sehr

weiterlesen »
Zu Besuch im sAIL.aRT.sTUDIO bei Inès Neumann // Foto: MeerART / Ralph Kerpa

Zu Besuch im sAILaRTsTUDIO

Viele haben schon die kunstvollen alten Segel bei uns im Atelier bewundert. Zeit die begnadete Künstlerin einmal selbst vorzustellen. Dafür haben wir Inés Neumann in

weiterlesen »