HafenCity: Das dritte Quartier – Strandkai

HafenCity: Das dritte Quartier – Strandkai // Foto: MeerART

Mit unverbaubarem Elbblick, entstand direkt an der Elbe, das Quartier Strandkai. Bisher stehen nur zwei markante Gebäude, das Unilever-Gebäude und der Marco-Polo-Tower, beide vom Büro Behnisch Architekten aus Stuttgart konzipiert.

In dem Unilever-Gebäude ist die Firmenzentrale für Deutschland, Österreich und Schweiz, mit 1.200 Mitarbeitern, untergebracht. Im Zentrum des Gebäudes befindet sich ein sechsgeschossiges, tageslichtdurchflutetes Atrium, welches durch Brücken und Treppen miteinander verbunden ist.

HafenCity: Das dritte Quartier – Strandkai // Foto: MeerART

Das Erdgeschoss und die zum Wasser liegende Aussichtsterrasse sind öffentlich zugänglich. Von hier aus hat man nicht nur einen schönen Blick auf den Hansahafen, sondern, man kann sich dem bunten Treiben um die Kreuzfahrtschiffe so richtig schön hingeben.

HafenCity: Das dritte Quartier – Strandkai // Foto: MeerART

Das Unilever-Gebäude ist sehr energieeffizient, da eine spezielle Folienfassade aus Kunststoff gegen Wind und Auskühlung schützt. Auf dem Dach ist außerdem eine Wärmerückgewinnungs-Anlage untergebracht. Zur Eröffnung im September 2009 hat das Gebäude, dass neu eingeführte Umweltzertifikat der Hafencity Hamburg in Gold erhalten.

Der Marco-Polo-Tower ist ein 55 Meter hoher Wohnturm, indem auf 17 Etagen Luxuswohnungen untergebracht sind. Die Wohnungsgrößen liegen zwischen etwa 60 und 340 Quadratmetern. Große, in weichem Linienspiel umlaufende Terrassen und Balkone, erweitern den Wohnraum und geben dem Turm ein unverwechselbares Erscheinungsbild.

HafenCity: Das dritte Quartier – Strandkai // Foto: MeerART

Beide Gebäude wurden mehrfach mit Architekturpreisen ausgezeichnet: Der Marco-Polo-Tower erhielt 2010, den auch als Immobilien-Oscar bezeichneten MIPIM-Award, in der Kategorie Wohnungsentwicklung. Das Unilever-Gebäude erhielt 2009 den World Architecture Award als bestes Bürogebäude der Welt.

HafenCity: Das dritte Quartier – Strandkai // Foto: MeerART

Noch ist hinter dem Marco-Polo-Tower eine Brachfläche. Hier sollen aber bis 2016 noch drei weitere, bis zu 15 Stockwerke hohe Wohngebäude – mit insgesamt rund 430 Wohneinheiten – entstehen, darunter auch etwas preisgünstigere Wohnungen, Genossenschafts- sowie Baugemeinschaftswohnungen. Die vorderen 93 Meter der Kaispitze bleiben jedoch frei von Bebauung und werden öffentlicher Raum.

Spielplatz am Überseeterminal in Hamburg // Foto: MeerART

Der südöstliche Bereich des Quartiers ist für das Kreuzfahrtterminal vorgesehen. Das temporär erstellte Cruise Center, ist in erster Linie für die Abfertigung von Kreuzfahrtschiffen gedacht. Hier wurden bereits im April 2004 die ersten Reisende in Empfang genommen.

HafenCity: Das dritte Quartier – Strandkai // Foto: MeerART

Das 1.200 qm große Terminal 1 besticht durch seine einfache und zugleich einzigartige architektonische Idee. Zwei vertraute Elemente der Schifffahrt dienen hier als Leitmotiv: der See-Container und das weiße Segel. Die Wände der Halle bestehen aus aufeinandergesetzten Übersee-Containern, über denen ein dynamisch geformtes Dach schwebt. Das Terminal kann auch für Veranstaltungen und Feierlichkeiten der besonderen Art angemietet werden.

HafenCity: Das dritte Quartier – Strandkai // Foto: MeerART

Im Grasbrookhafen selbst ist noch ein Jachthafen geplant.

2. Quartier: Sandtorpark / Grasbrook
4. Quartier: Überseequartier

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