Nur mal eben kurz zum Schwedeneck

Schwedeneck auf der Halbinsel Dänischer Wohld // Foto: MeerART

Eigentlich mag ich gar nicht drüber nachdenken, wie lange wir das Ostseebad Schwedendeck schon auf unsere To-Do-Liste hatten und trotzdem ist es stets durchgeflutscht – bis heute.

Schwedeneck auf der Halbinsel Dänischer Wohld // Foto: MeerART

Wenn ich ehrlich bin, ist es auch nur einem Termin vor Ort zu verdanken, dass wir es endlich hierher geschafft haben, wenn auch nur für einen Quicki. Es war bereits später Nachmittag, als wir uns zum Strand aufmachen konnten.

Eine Landschaft wie im Bilderbuch

Das Ostseebad Schwedeneck verfügt über mehrere Strände, die wir am liebsten alle gleich erkundet hätten. Da das aus zeitlichen Gründen nicht mehr zu schaffen war, entschieden wir uns für Dänisch Nienhof. Das lag für uns von Osdorf kommend am nächsten.

Schwedeneck auf der Halbinsel Dänischer Wohld // Foto: MeerART

Mit dem Auto hatten wir nur noch ein paar Kilometer zu fahren, aber dieses kurze Stück reichte, um uns zu verzücken. Hügelige Landschaften stehen besonders bei Ralph hoch im Kurs und davon gab es hier reichlich. Die allein wären schon ein Grund wiederzukommen.

Schwedeneck auf der Halbinsel Dänischer Wohld // Foto: MeerART

Ein zweiter wären die hübschen Dörfer mit schnuckeligen Reetdachhäusern oder prachtvollen Gutshäusern. Und da alle guten Dinge bekanntlich drei sind, wäre der dritte Grund natürlich die Strände. Also lasst euch überraschen.

Schwedeneck auf der Halbinsel Dänischer Wohld // Foto: MeerART

In Dänisch Nienhof führt eine Straße mit dem passenden Namen „Strandstraße“ direkt zu einem gebührenpflichtigen Parkplatz. Ein Vorteil wenn man spät anreist ist, dass die Parkaufsicht schon Feierabend hatte und wir uns die Gebühr von drei Euro sparen konnten.

Schwedeneck auf der Halbinsel Dänischer Wohld // Foto: MeerART

Vom Strand trennte uns nur noch ein kleiner Fußmarsch, der mitten durch ein bewaldetes Gebiet führt.

Der Strand von Dänisch Nienhof

Von den sechs Strandabschnitten, die es im Schwedeneck zu entdecken gibt, soll der Strand in Dänisch Nienhof der breiteste sein. Atemberaubend ist der Blick, wenn man aus dem Wald hervortritt und über den Strand zur Ostsee guckt.

Schwedeneck auf der Halbinsel Dänischer Wohld // Foto: MeerART

Die heutige Lichtstimmung erinnerte ein wenig an die Karibik. Fehlten eigentlich nur noch die Palmen und etwas wärmere Temperaturen, denn der Wind war ziemlich frisch.

Schwedeneck auf der Halbinsel Dänischer Wohld // Foto: MeerART

Der Strand ist teils feinsandig, teils steinig und das Sonnenbaden ist sowohl am Strand als auch in Strandkörben möglich. Direkt am Strandaufgang befindet sich das Restaurant bzw. Strandhaus „Seeschlösschen“. Das Ambiente und die Terrasse sahen sehr verlockend aus, hatten wir aber, aufgrund des Zeitmangels nicht ausprobiert.

Schwedeneck auf der Halbinsel Dänischer Wohld // Foto: MeerART

Ene mene muh, in welche Richtung gehen wir nu? Die Entscheidung fiel dann ganz pragmatisch aus, denn zur rechten Seite waren die Toiletten und na ja.. den Rest kann man sich denken. 😉

Bezaubernde Steilküsten

Erleichtert und neugierig machten wir uns nun auf Erkundungstour. Nach ein paar Metern wurde der Strand wieder etwas schmaler. Das machte aber gar nichts, denn durch die Steilküstenabrüche zeigte dieser sich von einer wildromantischen Seite.

Schwedeneck auf der Halbinsel Dänischer Wohld // Foto: MeerART

Besonders wenn Bäume ihr Leben lassen mussten und vor der See formschön bearbeitet wurden, ist das ein Augenschmaus. Als Strandgut-Liebhaberin würde ich die alle am liebsten mit nach Hause schleppen. Das geht natürlich nicht. Dafür durften sie uns als Fotomotiv dienen.

Schwedeneck auf der Halbinsel Dänischer Wohld // Foto: MeerART

Ich weiß gar nicht mehr genau wie lange wir in diese Richtung gegangen sind. Irgendwann gab es einen schmalen Weg die Steilküste hinauf und diesen haben wir gewählt. Erst wollten wir nur mal gucken wie der Blick von oben ist. Da uns dieser so fasziniert hatte, sind wir oberhalb der Steilküste zurück gegangen.

Schwedeneck auf der Halbinsel Dänischer Wohld // Foto: MeerART

Aber nicht nur der Ausblick von oben auf die Ostsee war ein Traum, sondern auch der Blick über die hügeligen Felder. Hätten wir gewusst, dass es im Schwedeneck so schön ist, dann hätten wir diesen Ort ganz sicher nicht so lange verschmäht.

Schwedeneck auf der Halbinsel Dänischer Wohld // Foto: MeerART

Der Weg führte uns noch eine Weile direkt an der Steilküste entlang, bis wir wieder in den Wald geführt wurden. Wer ein Auge für die Formen und Farben der Natur hat, wird hier reichlich belohnt.

Schwedeneck auf der Halbinsel Dänischer Wohld // Foto: MeerART

Dieser kleine Rundgang machte uns definitiv Lust auf Mee(h)r, weshalb wir uns auch gleich noch den nächsten Strandabschnitt vorgenommen haben, aber dazu in einem anderen Beitrag mehr.

12 Kommentare zu „Nur mal eben kurz zum Schwedeneck“

  1. Hallo Ihr Lieben,

    wunderschöne Bilder, Sommerstimmung und diese prächtigen Farben. Wildromantisch. Da bin ich jetzt neugierig auf den nächsten Strandabschnitt.
    Ihr seid wohl nicht fündig geworden bei Eurem Termin oder ging es nicht um eine Bleibe?

    Liebe Grüße
    Martina

    1. Moin liebe Martina,

      wildromantisch trifft es in der Tat. Die See, der Wald… einfach fantastisch.
      Ne, diesmal ging es nicht um ein Objekt, sondern wir hatten den Rinderhof Seyer besucht. 🙂

      Ganz liebe Grüße,
      Claudia

  2. Mensch, schön. Wir waren bisher nur in Nöhr, das hat mich auch so bezaubert. Ich denke, das war 2013 – und seitdem haben wir die Gegend auf dem Schirm. Und schaffen es doch nie hin. Man kommt auch zu nix bei diesen vielen Stränden in Schleswig-Holstein 🙂 Liebe Grüße, Stefanie

    1. Moin Stefanie,

      wir waren auch ganz angetan.
      Oh, wem sagst du das… wir haben so viele schöne Flecken, da möchte man sich am liebsten Teilen können. 😉

      Ganz liebe Grüße,
      Claudia

  3. Oh ja, da bin ich auch gerne. Und zwar nicht nur „mal kurz“, sondern gerne mit viel Muße.
    Gerade für geologisch Interessierte hat diese Küste viel zu bieten. Da ist auch der nachfolgende Abschnitt zwischen Stohl und Bülk sehr ergibig:
    https://flaschenposten.wordpress.com/2015/11/23/die-ruhe-nach-dem-sturm-ein-herbsttag-am-strand/
    Die Steilküste ist gar nicht so leicht zu fotografieren, weil sie fast immer in ihrem eigenen Schatten liegt. Deshalb: Chapeau!

    Ich war letztens auch mal dort und habe meine bescheidenen Fotoresultate der Wissenschaft zur Verfügung gestellt: https://weltbeschauerei.wordpress.com/2017/05/04/shoreline-spotting-fuer-www-coastwards-org-ein-forschungsprojekt-zum-mitmachen/

    Übrigens, die Tapas und auch den Kuchen im Strandschlösschen kann ich guten Gewissens empfehlen! 🙂

    1. Moin Peter,

      die Gegend hat uns auch total fasziniert. Einfach schön, dass wir bei uns im Norden so tolle und abwechslungsreiche Strände haben. Das nächste Mal werden wir uns ganz sicher auch mehr Zeit lassen.

      Oh danke… ein wenig Schatten hatten wir an der Steilküste ja auch. Danke für deine Links und den Tipp mit dem Strandschlösschen. 😉

      Ganz liebe Grüße,
      Claudia

  4. Karin Vietheer

    Moin Claudia,

    ich freue mich immer, wenn mal wieder ein Newsletter von Euch kommt.

    Die Fotos und Deine lebendige Schilderung Eures Ausflugs zum Schwedeneck haben mich wieder mal begeistert.

    Wir waren nur einmal kurz dort, als leider das Seeschlösschen im Umbau war. Aber das Schwedeneck steht seitdem auch immer noch auf unserer „to go“-Liste. Wird wieder vorgemerkt. Vielleicht schaffen wir es ja wirklich bald mal.

    Ganz liebe Grüße an Euch beide
    von Karin <3 😉

    1. Moin liebe Karin,

      oh wie schön, das freut uns natürlich.
      Schwedeneck hat uns richtig begeistert. Diese hügelige Landschaft, die Naturstrände und die Steilküste sowie der Wald. Im nächsten Beitrag versuchen wir noch mehr zu zeigen und dann hoffenn wir, bald mal wieder hin zu können, um den Rest erkunden zu können. Bei uns im Norden wird einem jedenfalls niemals langweilig. 😉

      Das Seeschlösschen ist das Objekt am Parkplatz oder? Das sah richtig nett aus.

      Ganz liebe Grüße und viel Spaß bei deinen/euren Entdeckungsreisen,
      Claudia

  5. Hi,
    Ich bin durch den ZDF 2 Teiler auf diese wunderschöne Landschaft gekommen. Es scheint sehr idyllisch zu sein. Ich würde gerne mal dort Urlaub machen. Sieht aus, als könnte man sich dort toll erholen. Danke für die schönen Fotos. Lg Ramonika

    1. Moin liebe Ramonika,

      die Ostküste hat in der Tat so viele schöne Ecken und die, die in dem zweiteiler gezeigt wurden, verteilen sich sogar fast auf den ganzen Norden. Ob Hohwacht, Kellenhusen oder oder, einfach nur schöne Stellen, um sich zu erholen.

      Liebe Grüße,
      Claudia

  6. Hallo Claudia,

    euer Blog ist wirklich eine wunderbare Inspirationsquelle für Ausflüge in Schleswig-Holstein :-). Wir haben schon oft eure Tipps nachverfolgt und waren immer begeistert.

    Die von euch hier vorgestellte Runde empfehlen wir auch immer unseren Feriengästen im Nordic Bo als Kennenlernrunde, da man einen tollen Eindruck von der wild romantischen Küstenlinie hier in Schwedeneck bekommt. Die Tour ist auch wirklich zu jeder Jahreszeit super schön und sehr abwechslungsreich. Im April ist das Wasser oft klar wie in der Karibik und im Winter holen wir uns gerne eine heiße weiße oder dunkle Schokolade to go am Strand und starten dann damit die Runde 🙂

    Wir freuen uns auf viele weitere Inspirationen auf eurem tollen Blog und senden euch liebe Grüße aus Schwedeneck
    Anna
    Anna kürzlich veröffentlicht…Schwedeneck im November

    1. Moin liebe Anna,

      vielen liebe Dank für euer Feedback. Das freut uns natürlich sehr, wenn wir für andere eine Anregung sind. 🙂
      Unsere Küsten sind einfach so vielfältig und es ist wie du schreibst zu jeder Jahreszeit einfach besonders.

      Ganz herzliche Grüße von der Nordsee an die Ostsee,
      Claudia

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