Leben und arbeiten in St. Peter-Ording?

Impressionen vom Strand an der Nordsee in St. Peter-Ording // Foto: MeerART / Ralph Kerpa

Diese Frage haben wir uns bereits vor einigen Jahren gestellt, denn in St. Peter-Ording haben wir uns schon lange verliebt. Doch kann man sich als Berufstätiger hier niederlassen, wenn man nicht vom Tourismus leben will? Diese Frage haben wir für uns bisher mit einem deutlichen „Nein“ beantwortet. Doch wie sieht es heute aus?

Den Traum am Meer zu leben haben viele, aber kann man sich diesen Wunsch auch als Berufstätiger überhaupt erfüllen? Ich klammere die Berufe, die mit der Tourismusbranche zu tun haben, bewusst aus. Was ist zum Beispiel mit uns, die von der Fotografie leben? An Orten, die dichter besiedelt sind und größere Städte im Umkreis liegen, ist das sicherlich kein Problem, aber wie sieht es in ländlicheren Gegenden aus?

Bullis am weitläufigen Strand von St. Peter-Ording // Foto: MeerART

Auf der einen Seite hören wir immer nur von Landflucht. Menschen, die in Scharen in die Städte strömen, da sie in ihrer Heimat keine Perspektive mehr sehen. Es gibt aber auch diejenigen, nämlich Menschen, die sich in den Städten nicht wohlfühlen und lieber auf dem Land leben möchten. Menschen wie wir, die den Horizont brauchen, um kreativ und frei denken zu können.

Impressionen vom Strand an der Nordsee in St. Peter-Ording // Foto: MeerART

Zudem gibt es mittlerweile so viele Berufe, zum Beispiel im Kreativ- oder Entwicklungssektor, wo es nicht mehr vonnöten ist, tagtäglich im Büro einer Großstadt zu erscheinen. So viele Jobs lassen sich vom Homeoffice aus prima ausführen, vorausgesetzt es gibt eine stabile und schnelle Internetverbindung.

Impressionen vom Strand an der Nordsee in St. Peter-Ording // Foto: MeerART

Gerade hier liegt oft der Hund begraben. So ein hochtechnologisiertes Land wie Deutschland hat es leider verschlafen ein flächendeckendes Breitbandnetz auszubauen. Auch wir mussten in letzter Zeit oft schmerzlich erfahren, dass viele Orte, die wir zum Leben und Arbeiten anstreben, einfach nicht in Frage kommen. Warum? Weil es vielerorts keine schnelle Internetverbindung gibt. In der heutigen Zeit ein absolutes „No Go“!

Impressionen vom Strand an der Nordsee in St. Peter-Ording // Foto: MeerART

Um so gespannter waren wir auf das Beachcamp SPO 2015, das von Inga und Christian Wiele auf die Beine gestellt worden war. Beide haben vor knapp zwei Jahren den Schritt gewagt und sind aus der Metropolregion nach St. Peter-Ording gezogen, um ihren Traum vom Leben und Arbeiten an der See wahr zu machen.

Beachcamp in St. Peter-Ording 2015 // Foto: MeerART

Im Laufe der Zeit trafen beide immer wieder Menschen, die mit dem Gedanken spielen, aus den Metropolen nach Eiderstedt zu ziehen – wenn die beruflichen Umstände es nur zuließen. Für viele, die hier leben möchten, bedeutet dies regelmäßig an verschiedene Orte zu pendeln, um dort zu arbeiten oder Kunden zu treffen. Darum stand das erste Beachcamp SPO 2015 auch unter dem Motto „Metropole trifft Meer“. An dieser Stelle übrigens noch ein dickes Dankeschön für die tolle Organisation.

Beachcamp in St. Peter-Ording 2015 // Foto: MeerART

Gekommen waren ca. 50 Teilnehmer aus ganz Deutschland. Menschen aus den unterschiedlichsten Berufsparten, die alle Inspiration am Meer suchten. Es fand ein reger Austausch zu den unterschiedlichsten Themen statt. Wir haben mit einigen – überwiegend jungen Leuten – gesprochen, die sich, nachdem die Digitalisierung es ihnen möglich gemacht hat, bereits von den Metropolen verabschiedet haben und zurück in ihre Heimat sind.

Beachcamp in St. Peter-Ording 2015 // Foto: MeerART

Viele dieser Gespräche haben uns weiterhin bestärkt, an dem Entschluss ans Meer zu ziehen, um dort zu leben und zu arbeiten, festzuhalten. Die größte Herausforderung dabei wird nach wie vor sein, einen Ort zu finden, wo wir nicht nur räumlich unsere Träume verwirklichen können, sondern es auch eine schnelle und stabile Internetleitung gibt.

Impressionen vom Strand an der Nordsee in St. Peter-Ording // Foto: MeerART

Nordfriesland wirbt damit ein lebendiger Wirtschaftsstandort zu sein, an dem sich Kinder und Familie, eine hohe Lebensqualität und berufliche Chancen bestens vereinen lassen. Wir wünschen uns, dass diese Vision nicht nur auf dem Papier existiert, sondern gelebte Wirklichkeit wird. Wir sind jedenfalls bereit dafür!

Und aus dem Beachcamp nehmen wir mit, dass noch viel mehr Menschen bereit sind auf dem Land zu leben und zu arbeiten, wenn es ihnen nur möglich gemacht wird. Packen wir es an!

20 Kommentare zu „Leben und arbeiten in St. Peter-Ording?“

  1. liebe Claudia-
    jammern auf hohem Niveau…?
    Sie kennen doch nun SPO mit seinem Umfeld und den beruflichen Möglichkeiten. Natürlich ist die ganze Westküste vom Gästebetrieb abhängig. Ein paar Nischen gibt es noch, die zu bedienen sind, jedoch haben auch die mehr oder weniger mittelbar mit dem Urlaubsgeschäft zu tun.
    (Ärzte- Steuerberatung- Reinigungsunternehmen- Handel- ) Sie erwarten ja auch in Mecklenburg-Vorpommern keine Schwerindustrie. So ist unsere Region mindestens zu 90% vom Urlaubs- und Reiseverkehr abhängig. In Ihrem Artikel fand ich 3X den nötigen Wunsch nach einer schnellen und stabilen Internetverbindung! Diese Einrichtung ist bestimmt nicht die Aufgabe der Bundesregierung- Warum gehen sonst ganze Landstriche oder Gemeinden den Weg mit Privatanbietern? Ich glaube, wenn man den echten Wunsch hegt hier seinen Lebens- und Schaffensraum einzurichten, geht man bewusst auch einen Deal mit der Entschleunigung der Zeit ein!
    Menschen, abhängig von schnellen Internetverbindungen, am Strand barfuss schlendernd mit einem Tablet in Händen, um Freunden in der Ferne die Schönheiten des Momentes mitzuteilen??? Das verbinde ich NICHT mit einem Leben hier an der Küste!
    Ein klein wenig spreche ich aus Erfahrung- immerhin habe ich in SPO fast 40 Jahre selbständig gearbeitet & gelebt. Betrachten Sie meine Gedanken bitte nur wohlwollend, denn ich möchte niemanden eine Richtung zuweisen oder klugscheissern… Ich liebe St.Peter und seine Natur, die sich mit Ebbe & Flut liebevoll um unsere Seele kümmert.
    Moin- Claus

    1. Lieber Claus,

      vielen Dank für deine Meinung.
      Ich glaube nicht, dass es Jammern auf hohen Niveau ist, sondern ein Zeichen der Zeit. Wir leben inzwischen in einer digitalisierten Welt. Damit meine ich nicht, die von dir angesprochene Lebensweise im Urlaub am Strand zu sitzen und die neuesten Bilder per Tablet zu teilen. Das gehört zwar auch dazu, aber ist nicht was ich meine.

      Vielmehr geht es darum die ländlichen Regionen vor weiterer Abwanderung zu schützen, denn es gibt noch viel mehr Möglichkeiten Jobs zu schaffen oder zu halten. Sogar von den Kids wird heute verlangt, dass sie ihre Hausaufgaben und Projektarbeiten über das Internet abwickeln, das geht ja aber nur, wenn sie welches zur Verfügung haben. Das dies möglich ist verlangen nicht wir, sondern die Regierung schreibt sich dieses auf die Fahne. Genau hier liegt in vielen Teilen des Landes aber das Problem. Aus diesem Grund erwähnen wir es explizit.

      Noch zum Abschluss: Wir schätzen und lieben die Natur, nicht umsonst kämpfen wir in unserem Blog so sehr für sie.

      Sonnige Meeresgrüße,
      Claudia

  2. Interessanter Bericht! Ich stimme Claudia zu, dass eine flüssige Internetverbindung für das Arbeiten in abgelegenen Gegenden eine Lebensgrundlage bietet. Als Fotografen würden wir zwar die Schönheit der Landschaft draußen einfangen und dabei sind außer der Kamera keinerlei andere elektronische Spleens erwünscht. Im Gegenteil, alles was vom Fotografieren des einmaligen Moments ablenkt, stört einfach nur. Also Entschleunigung pur. Aber das Fotografieren ist das eine, der Kontakt zu den Agenturen und Kunden und vor allem die Übertragung der Bilder per Internet ist das andere! Kein Fotograf kommt heute in seiner täglichen Arbeit noch ohne die Anbindung an ein schnelles Netz aus! Denn mit einem Kriechnetz lassen sich die notwendigen Datenmengen nicht verschicken. Das ist ein maßgeblicher Grund, warum ein flächendeckendes Netz auch in SPO und Umgebung absolut von Nöten ist!
    Hier im Süddeutschen, wo wir jetzt auf einem Dorf leben, hat es dieses bis vor drei Jahren auch noch nicht gegeben. Aber nun flutscht es endlich. Eben aus diesem Grund wohnen wir hier auf dem schönen Land (aber nicht so schön wie in SPO!). Es zieht uns aber immer Richtung Norden, weil das Meer einfach die allerschönsten Motive bietet und das Herz erfüllt!

    Beste Grüße
    Kathleen Bergmann

    1. Liebe Kathleen,

      vielen Dank für deine Meinung zu diesem Thema.
      Das was du schreibst trifft es absolut auf den Punkt.
      Ich muss für meinen Teil sogar gestehen, dass ich, was den Punkt Internetverbindung angeht, sogar recht naiv war. Denn wir haben hier schon lange schnelles Internet und sogar mehr als zehn Jahr zuvor, als wir noch auf einem Dorf gelebt haben ebenfalls. Um so schockierter war ich, als wir uns auf die Suche nach einer neuen Bleibe begeben haben, genau mit diesem Thema „schnelles Internet“ konfrontiert wurden.
      Man muss es wirklich ganz deutlich sagen, Deutschland hat diesen Trend verschlafen. In anderen Ländern ist das ganz anders.

      Wenn sich daran nichts ändert, wird es bald nur noch überfüllte Metropolen geben und kaum noch ein Leben auf dem Land im Einklang mit der Natur. Das wäre sehr schade.

      Und was mir noch zu Claus einfällt… im übrigen brauchen auch Hotels inzwischen schnelles Internet, nicht nur für die eigenen Reservierungen, sondern auch, um ihren Gästen den entsprechenden Service zu bieten.

      Ganz liebe Grüße,
      Claudia

  3. Liebe Claudia,
    lieber Ralph,
    vielen Dank für diesen Bericht, der wieder einmal sehr zum Nachdenken anregt. Ich verstehe sehr gut, was Ihr damit meint, denn ich könnte auch von jeder Ecke Deutschlands (und der Welt) arbeiten, vorausgesetzt das Internet wäre vorhanden und stabil.
    Mein Mann kann es nicht, deshalb leben wir mitten in der Großstadt. Damit er nicht Stunden im Stau stehen muss, um ins Büro zu kommen. Unsere Stadt ist sehr quirlig, lebendig, immer laut, bietet aber auch ganz viel Kultur und zum Glück viel Grün. Im Urlaub fahren wir in die Ruhe und Einsamkeit.
    Dennoch: Die Großstädte kollabieren, werden immer unbezahlbarer, aber weiterhin gibt es sehr viel Landflucht. Das liegt auch an mangelnden Infrastrukturen, Ärzte, Versorgung usw. und ist ein Kreislauf nach unten. Hier haben die Bundesländer und Kommunen eine Riesenaufgabe.
    Ich kann so gut verstehen, dass Ihr ans Meer ziehen möchtet. Wären wir beide standortunabhängig, wir würden uns auch für einen Ort am Meer entscheiden (vorausgesetzt das Internet…..).
    Das Beachcamp SPO war bestimmt hochinteressant und liebend gerne würde ich mehr erfahren.
    Liebe Grüße
    Martina

    1. Liebe Martina,

      vielen Dank.
      Ehrlich gesagt freue ich mich richtig über diese Diskussion, denn sie zeigt wie wichtig dieses Thema ist.

      Auch beim Beachcamp in SPO wurde sehr deutlich, wie viele beruflich von dem Internet abhängig sind. Einige lösen es derzeit noch damit, dass sie pendeln, aber auf Dauer ist das natürlich auch kein Zustand. Ich glaube die Zeit ist mehr als reif dafür, der Landflucht den Kampf anzusagen. Ausreden, dass dort keiner mehr leben will, treffen jedenfalls nicht zu.

      Wie ich erfahren habe, müssen auch die ganzen Windkraftbetreiber ihre Daten via Internet abrufen abrufen können. Also ist ja teilweise schon ein Ausbau realisiert. Dieser müsste meines Erachtens einfach nur weiter voran getrieben werden. Das sag ich jetzt mal so ganz naiv. 😉

      Liebe Grüße,
      Claudia

  4. Ich stimme Claudia eigentlich weitestgehend zu, was die Internet-Problematik in der Gegend von SPO angeht.

    Das hat gar nicht so viel damit zu tun, dass man am Strand mit dem iPad o.ä. schnelles Internet möchte (was ja zumindest an einigen Stellen sogar eingerichtet wurde).

    Die Orte selbst sind meines Erachtens viel mehr das Problem. Ich habe mich zwar in der letzten Zeit nicht mehr ausgiebig mit der Verfügbarkeit von VDSL/LTE in und um SPO beschäftigt – es könnte also sein, dass die Gegenwart besser ist – aber vor zwei, drei Jahren, als 100 MBit bereits weitestgehend der Standard waren und zumindest 3G weitestgehend flächendeckend, gab es in und um SPO doch noch extreme Lücken, vor allem was das Funknetz anging. Wer nicht Kunde der Telekom war, der hatte es echt schwer, mehr als GPRS, mit sehr viel Glück mal EDGE zu bekommen. Der neue Mast (im vorletzten? Jahr) hat das Problem ein bisschen entschärft aber keineswegs beseitigt.

    Dass liegt natürlich an der Strukturschwäche dort oben, das ist schon klar – hier lässt sich kein Geld verdienen, also stellt man auch nur zögerlich Masten auf, um Netzabdeckung zu gewährleisten.

    Das ist heutzutage schon auch ein kleiner Minuspunkt – selbst in Thailand hat man an der Küste oder auf Inseln meist deutlich bessere Netzabdeckung als im Industrieland Deutschland.

    VDSL-technisch in/um SPO wird es vermutlich nicht sehr viel besser bestellt sein – im Zeitalter von 200+ MBit muss man 100 MBit schon als Minimum ansehen (50 MBit, wenn es ganz schlecht läuft). Ob das heute in SPO gegeben ist, kann ich nicht sagen, ich nehme aber an, dass man eher 16 MBit oder weniger haben wird. Das müssten mal die echten „Nerds“ vor Ort mitteilen.

    Wir haben auch schon oft über die Möglichkeit gesprochen, irgendwann mal den Wohnsitz an die Nordsee zu verlagern – aber ohne die technische Infrastruktur geht das nicht wirklich als Anwältin und ITler.

    Mal sehen, was die Zukunft bringt.

    1. Lieber Michael,

      vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar.
      Ich glaube, dem brauche ich nichts mehr hinzuzufügen, denn du hast in der Tat all das angesprochen.

      Herzliche Grüße,
      Claudia

  5. Hallo Claudia,

    Danke für den tollen Bericht über das Beachcamp SPO! Wir sind immer noch voller Energie aus den beiden Tagen.

    Die Diskussion, die ihr angefacht habt, finde ich sehr spannend!

    Gleich mal vorab: Wir haben bei uns im Haus in SPO eine Downloadgeschwindigkeit von 12,5 MBit und eine Uploadgeschwindigkeit von 2,5 MBit.

    Wir arbeiten von hier aus im Home Office (IT-Branche) bzw. als Selbständige (Beratung). Ohne Internet wäre das nicht möglich. Die Geschwindigkeit reicht für uns derzeit aus. Wir laden ab und zu auch Videos hoch und schauen auch Fernseher über Amazon Prime. Je mehr Leute allerdings vor allem in der Hauptsaison auf dem Netzt unterwegs sind, desto langsamer wird auch die Geschwindigkeit. Das ist jetzt schon fühlbar und wird schlechter werden, wenn die Leitungen nicht ausgebaut werden.

    Ich bin in vielem mit Claus einer Meinung. Wir leben hier, weil das Leben hier viel gelassener und entspannter ist und wir es lieben, die Seele am Strand baumeln zu lassen. Dann bleibt bei uns auch das Handy aus.

    Ich finde, jeder soll sich entscheiden DÜRFEN, wo, ob und wie er das Internet nutzt. Die Abwesenheit einer guten Internetverbindung bedeutet aber, dass man sich nicht entscheiden KANN. Deshalb wünsche ich mir, dass sich auf ganz Eiderstedt etwas in Richtung Netzausbau tut. Sonst können meine Kinder später vielleicht nicht mehr hier leben – oder haben eine wesentlich eingeschränktere Berufswahl.

    Herzliche Grüße
    Inga

    1. Liebe Inga,

      sehr gern. Danke, dass ihr es so toll ausgerichtet habt.

      Auch eine dickes Dankeschön, dass ihr euch als Neu-SPOler, wenn ich das mal so sagen darf, zu diesem Thema einbringt. Denn wer könnte es besser beschreiben als ihr.

      Gerade der letzte Absatz gefällt mir ganz besonders gut, denn nur wer entscheiden kann und darf hat eine Wahl. Alle anderen werden vor vollendete Tatsachen gestellt.

      Herzliche Grüße,
      Claudia

  6. Das klingt ja unglaublich interessant!!!!!!!!!!!
    Somal ich gerade bei einer Neuorientierung bin bzw. damit beginne und Eiderstedt wie eine zweite Heimat für mich ist. Wenn bisher auch nur urlaubsmäßig.

    Viele Grüße Uwe

    1. Lieber Uwe,

      da geht es dir wie vielen von uns. 😉
      Schauen wir mal was die Zukunft bringt und was jeder Einzelne vielleicht dazu beitragen kann.

      Herzliche Grüße,
      Claudia

      1. Liebe Claudia,
        Danke für die nette Antwort. Als Naturfreund war ich zu DDR-Zeiten sehr viel in der Sächs. Schweiz unterwegs. Irgendwann in den 90’ern bekamen meine Freundin und ich keine FeWo dort und da meinte meine Kollegin: „Du bist doch Ornithologe. Warum fahrt ihr nicht mal ans Wattenmeer?“ Heureka ! Das Mekka der Ost- Ornis. Wir dort hin und in Vollerwiek gelandet. Unsere Wirtin hat uns dann in der Woche ganz Eiderstedt incl. Friedrichstadt und Husum gezeigt und wir hatten unser Herz verloren. Dann habe ich das meinen Naturfreunden aus Süd- BB & Nord- SA angetragen und das Jahr darauf waren wir dann 21 Personen. Längst ist eine Tradition draus geworden und meine neue Partnerin ist auch ganz närrisch nach dem Watt u.a. rundherum. So sind nebenbei auch schon sehr viele Bilder entstanden, da ich auch schon 40 Jahre fotografiere.
        Was soll ich sagen…….
        Es lässt einen nicht mehr los.

        L.G. Uwchen

      2. Lieber Uwe,

        was soll ich sagen, dann geht es dir ja wie uns. Das Wattenmeer übt eine wahnsinnige Anziehungskraft aus, der wir uns jedenfalls nicht mehr entziehen können. Viele können diese Faszination nicht begreifen, sie sehen einfach immer nur, dass das Wasser an der Nordsee nicht da ist. Aber genau das macht den Reiz doch aus. Alles was sich rund herum abspielt ist einfach der Hammer. Die Artenvielfalt, die Lichtstimmungen und die langen Spaziergänge…. ach ich wünschte ich könnte schon wieder los.

        Gerade als Ornithologe muss einem das Herz so richtig aufgehen, aber wie ich lesen kann, ist es das auch. Sonst hättet ihr nicht so eine phantastische Tradition. 😉

        Herzliche Grüße,
        Claudia

  7. Hallo Uwe,
    wenn du magst kannst Du bei Facebook der Gruppe „Beachcamp SPO“ folgen. Dort sind einige Gleichgesinnte zu finden.
    Herzliche Grüße
    Inga

  8. Hallo miteinander!
    Ich bin im Januar aus Erfurt nach St. Peter-Ording gezigen und bereue es keine Minute. Ich habe einen Job außerhalb der Tourismusbranche (Pädagogin im Internat) und bin somit glücklicherweise saisonunabhängig. Hinzu kommt die günstige Miete (Wohnung gehört dem Internat) wodurch ich hier ein sehr gutes Leben führen kann. Die Landschaft ist einfach der Wahnsinn und haut einen immer wieder von neuen um.

    1. Moin Ariane,

      wow, das klingt schon fast wie ein Traum. Herzlichen Glückwunsch. Ich freue mich sehr für dich, dass du hier so einen super Start hattest und dich wohlfühlst.
      Was die Landschaft angeht kann ich dir nur zustimmen. Egal wie oft wir schon hier waren, bei jedem erneuten Besuch haut sie uns einfach wieder um. Ein toller Ort zum Leben.

      Herzliche Grüße,
      Claudia

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