Wenn dir der Boden unter den Füßen weggezogen wird

Naturstrand und Steilküste in Heiligenhafen auf der Halbinsel Wagrien an der Ostsee // Foto: MeerART

Höllentrips: Wenn du morgens nach einer schlaflosen Nacht aufwachst und denkst, der Tag kann eigentlich nur besser werden, es sich dann im Laufe des Tages aber herausstellt, dass er mit zu den schlimmsten in deinem Leben zählen wird, dann reißt es dir maßgeblich den Boden unter den Füßen weg.

Mir fällt es unheimlich schwer diesen Beitrag zu schreiben, aber ich schreibe ihn aus drei Gründen. Zum einen führen wir mit MeerART auch eine Art öffentliches Leben und somit haben natürlich viele mitbekommen, dass ich Ralph am Donnerstag Abend in die Notaufnahme bringen musste. Zum anderen weiß ich, dass es der Seele hilft, wenn man sich den Kummer von der Seele redet bzw. schreibt. Und die Zeit, die wir beide gerade durchmachen müssen, ist alles andere als leicht. Der dritte Grund ist, dass alles in Zeiten von Corona passiert. Und das geht nicht spurlos an einem vorüber.

Tag eins des Höllentrips

Als ich merkte, dass es Ralph am Donnerstag Abend ziemlich schlecht ging, fackelte ich nicht lange und brachte ihn sofort in die Notaufnahme. Nur gut, denn sonst wüsste ich nicht, ob er überhaupt noch an meiner Seite wäre. Nach der Aufnahme wurden wir dann sofort getrennt. Ich durfte ihn nicht nur nicht begleiten, sondern ich musste sogar das Krankenhaus verlassen. Mutterseelenallein stand ich dann nachts auf der Straße, nicht wissend wie es ihm geht, nicht wissend, ob ich ihn wieder mit nach Hause nehmen darf oder nicht. Nicht wissend was er hat. Stunden der Angst.

Sonnenuntergang am Dockkoog in Husum // Foto: MeerART

Das erste Mal fragte ich nach drei Stunden nach, ob mir jemand sagen kann was los ist. Dann nach vier Stunden und irgendwann hieß es dann, er muss hier bleiben. Ich solle seine Tasche für ihn da lassen. Bitte was?! Doch nicht, ohne ihn wenigstens noch einmal gesehen zu haben. Zum Glück hatten die Schwestern dann ein Einsehen oder Mitleid, keine Ahnung, aber ich durfte dann noch einmal zu ihm. Ihm die Hand halten und ihm zur Seite stehen, während sich dann so langsam die Diagnose herausstellte. Dann wurden wir wieder getrennt.

Die Zeit des Warten und Bangens beginnt

Mit dem Sonnenaufgang fuhr ich dann völlig fassungslos, sprachlos, erschöpft und müde nach Hause. Nicht wissend, ob die mir zublinzelnde Sonne ein gutes oder ein schlechtes Zeichen ist. Zuhause angekommen versuchte ich mich hinzulegen, doch an schlafen war so gar nicht zu denken. Das Bett neben mir leer. Ich war wie gelähmt.

Sonnenuntergang am Dockkoog in Husum // Foto: MeerART

Eine kurze Zeit später stand ich wieder auf. Teilte die Nachricht den uns nahestehenden Menschen mit. Hoffte auf ein Lebenszeichen aus dem Krankenhaus. Stand völlig neben mir. Eine liebe Freundin kam sofort vorbei. Drückte mich, nahm mich in den Arm. Sprach mir Mut und Hoffnung zu. Das tat gut. Es war nur ein kurzer Moment, aber ein sehr intensiver. Kaum war sie weg, löste es bei mir den ersten heftigen Weinkrampf aus. Ich muss wohl so heftig geweint haben, dass meine Nachbarin darauf aufmerksam wurde und zu mir rüber eilte. Wir weinten gemeinsam. Man gut, ich kann weinen, denn auch das ist ein erster Anfang, um mit dem Schicksalsschlag umzugehen.

Menschenunwürdige Verhältnisse

Auch sie hatte nur wenige Tage zuvor ein ähnliches Schicksal erlebt, denn auch sie musste ihren Mann in die Notaufnahme bringen, mit dem selben Martyrium aus Warten, Bangen, nicht wissen was passiert. Was da in Zeiten von Corona abverlangt wird, ist menschenunwürdig, sowohl für den Patienten, als auch für die Angehörigen. Eltern müssen sich zum Beispiel entscheiden, wer von beiden das Kind sehen darf. Und das ist nicht pro Besuch gemeint, sondern für die Dauer des Aufenthaltes im Krankenhaus.

Inzwischen gibt es zwar die Lockerung, dass ein Angehöriger kommen darf, aber eben nur einer. Schon bei der Notaufnahme wird registriert, wer kommen darf und wer nicht. In unserem Fall natürlich ich, nur ich. Niemand sonst. Und was es heißt, dann die privilegierte Person sein zu dürfen, ist beinahe ebenso menschenunwürdig wie das Verhalten während der Notaufnahme.

Es gibt strikte Besuchszeiten. Keine Minute davor und keine Minute danach. Bevor man aber die Chance hat, seinen geliebten Menschen zu sehen, heißt es Schlange stehen. Warten bis du dran bist und eintreten darfst. In den letzten Tagen bedeutete das in der prallen Sonne zu stehen, was mir persönlich unter den Umständen schon reichlich schwer fiel, aber wenn ich andere z.B. alte Menschen in der Schlange sehe, die sich selbst kaum auf den Beinen halten können, es aber auf sich nehmen, um ihren geliebten Partner zu sehen, dann wird mir ehrlich gesagt schlecht. Das Krankenhaus darf nur einzeln mit Maske betreten werden, du musst, wie überall, deine Hände desinfizieren und dich dann registrieren. Jeden Tag aufs Neue. Damit mir diese wertvolle Zeit nicht von der Besuchszeit abgeht, stehe ich schon mindestens eine halbe Stunde vorher da, um möglichst unter den Ersten in der Schlange zu sein.

Tag zwei des Höllentrips

Ich hatte weder geschlafen, noch konnte ich einen klaren Gedanken fassen. Alles lief wie in einem Film ab. Auch wäre ich in dem Zustand überhaupt nicht in der Lage gewesen selber Auto zu fahren. Von daher war ich so dankbar, dass meine Nachbarin mich fuhr und sogar auf mich wartete. Das erste Wiedersehen nach der Horrornacht. Ein kurzer Moment des Austausches, des Sehens, des sich in den Arm nehmen. Immer noch nicht recht kapierend, was da gerade passiert. Warum beutelt uns das Schicksal gerade so? Erst gebeutelt durch Corona und nun das. Eigentlich wollten wir doch jetzt einfach nur unseren Traum leben.

Impressionen von einem fantastischen Wochenende auf Amrum // Foto: MeerART

Jeder, der schon mal ein ähnliches Schicksal durchleben musste, kann sich ungefähr vorstellen, was das mit einem macht. Den geliebten Menschen hilflos und krank zu sehen und machtlos zu sein. Nicht helfen zu können. Und in Zeiten von Corona eben auch kaum da sein zu dürfen. Was bin ich glücklich, dass es das Medium Whatsapp gibt. Ohne das wüsste ich gar nicht, wie man das aushalten sollte. Und wer uns kennt weiß, dass Ralph und ich seit über zwanzig Jahren 24 Stunden am Tag gemeinsam verbringen und es nur sehr wenige Momente in unserem Leben gab, in denen wir getrennt voneinander waren. Wie ich den Rest des Tages verbracht habe? Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht mehr.

Tag drei und vier des Höllentrips

Als ich Ralph am Samstag besuchte, merkte ich schon, dass irgendetwas nicht stimmt. Er sah schlechter aus als am Tag zuvor. Das machte mir Angst. Eine Angst, die ich mir nicht anmerken lassen wollte. Nicht in den einzigen zwei Stunden des Tages, in denen ich bei ihm sein konnte. Als ich zu Hause ankam, schickte ich, wie immer, eine Nachricht per Whatsapp, dass ich heil angekommen bin. Ich bekam keine Antwort. Nicht nach einer Stunde, nicht nach zwei Stunden. Das beunruhigte mich natürlich zutiefst, denn das konnte nur eines bedeuten, er kann nicht.

Ich bekam richtig Angst, zu recht. Wir fühlen uns, wir kennen uns in- und auswendig. Wer so lebt, wie wir spürt den anderen ganz tief. Ich rief im Krankenhaus an, doch dort wurde ich nur mit der Information abgewimmelt, dass man sich kümmere. Wieder Stunden der Angst, nein regelrecht Panik, dass ich ihn vielleicht nie mehr wiedersehen werde. Dass unser gemeinsames Leben hier endete. Ich weinte erbarmungslos, denn ich war erfüllt von Angst und wieder mal allein gelassen. Nicht von lieben Mitmenschen, sondern von der Art und Weise, wie mit den Angehörigen in so einer Notsituation umgegangen wird. Du wirst regelrecht allein gelassen ohne jegliche Information.

Impressionen von einem fantastischen Wochenende auf Amrum // Foto: MeerART

Hätte ich nicht meine Mutter am Telefon gehabt und eine liebe Freundin, die mir in diesen schweren Stunden zur Seite stand, ich hätte nicht gewusst wie ich das ertragen sollte. Andere Nachbarn von uns fuhren mit uns erneut ins Krankenhaus in der Hoffnung wenigstens dann eine Antwort zu bekommen. Aber nein, wir wurden wieder regelrecht abgeblockt. Sie können anrufen, sagte man mir, aber das hatte ich doch getan, antwortete ich und wurde geblockt. Dann müssen sie es eben wieder probieren. Hier kommen sie jedenfalls nicht rein. Fassungslos standen wir vor dem Krankenhaus. Corona hin oder her, aber hier geht es um Menschen und ihre Schicksale.

Bei einem erneuten Versuch per Telefon etwas zu erfahren, erfuhr ich, dass mein Mann tatsächlich abgeklappt war und es um Leben und Tod ging.

Ein Wechselbad der Gefühle

Wieder zu Hause, verspürte ich das Bedürfnis allein zu sein. Plötzlich wollte ich niemanden mehr um mich haben. Es ist krass, wie man in derartigen Stresssituationen reagiert, fühlt, empfindet. Ich bin nur froh, dass ich über viele Jahre schon gelernt habe auf mich selbst zu achten und so kann ich auch ganz gut für mich entscheiden, wann ich einen weiteren Menschen in meiner Nähe brauche und wann ich es einfach nicht ertragen kann. Dann lieber mit mir und dem Schicksal alleine sein möchte.

Sonnenuntergang am Nordseestrand von Norddorf auf Amrum // Foto: MeerART / Ralph Kerpa

Völlig erschöpft und müde ging ich zu Bett. Wollte eigentlich schlafen, doch so richtig zur Ruhe kommt man nicht. Das Bett neben mir immer noch leer. Das Haus ist leer. Eine Stille, die so ganz anders ist. Ich versuche mich abzulenken, indem ich zum ersten Mal auf die große Anteilnahme über Social Media und Co. reagiere. Auf der einen Seite ist es so aufbauend, wenn so viele Menschen an dich denken und dir Mut zusprechen, auf der anderen Seite bin ich auch zu Tränen gerührt.

Das Wochenende war der Höllentrip pur. Der Montag steht vor der Tür. Es gibt Dinge zu regeln, beruflich wie privat. So blöd wie das klingt, aber jetzt beginnt die Phase, in der man nur noch versucht zu funktionieren. Eins steht aber schon jetzt fest, wie immer die nächsten Tage verlaufen, Ralph wird so schnell nicht wieder fit. Ich weiß, ich muss auch an die Zukunft denken, wie immer die für uns in nächster Zeit aussehen mag. All das geht gerade nur von Tag zu Tag, ein bei ein. Wenn man sonst mit seinen Gedanken immer auf Zack ist, ist es ein komisches Gefühl, wenn dein Gehirn nur auf Halbmast ist.

Wir werden kämpfen

Eines steht aber fest, ich möchte für uns und unseren Traum kämpfen. Von daher schäme ich mich auch nicht auf unsere derzeitige Situation aufmerksam zu machen. Wir sind momentan nicht nur von Corona gebeutelt, sondern auch von einem schweren Schicksal. An die finanzielle Situation mag ich momentan noch gar nicht denken. Auch nicht an die Auswirkungen. Im Moment möchte ich für meinen Mann da sein und darauf vertrauen, dass sich alles irgendwie zurecht ruckeln wird.Ich bin von Herzen dankbar, liebe Menschen um mich zu wissen, die mit mir und uns durch diese schwere Zeit gehen. Und ich möchte euch allen schon jetzt einmal Danke dafür sagen.

Unser zweites Ja-Wort auf Amrum nach fast 20 Jahren // Foto: Marc Bernot

Mir ist bewusst, dass diese Zeilen auch viele „Fotografie“-Kunden von uns lesen werden und ich möchte ihnen auf diesem Weg schon einmal mitteilen, dass ich alles Menschenmögliche tun werde, um ihn in dieser Zeit zu vertreten.

So sehr wie ich um uns kämpfe, werde ich auch um das Atelier kämpfen, denn das ist/soll/wird mein/unser Standbein sein/werden. Ein Traum, den ich gerade anfing zu leben und den ich mir/uns von diesem Schicksal nicht nehmen lasse. Ich weiß, viele von euch möchten helfen und nicht jeder von euch kann – oft aus Entfernungsgründen – nicht gerade bei uns im Atelier vorbeischauen, um uns mit einem Kauf zu unterstützen. Von daher möchte ich auch an dieser Stelle noch einmal darauf aufmerksam machen, dass uns jeder, der möchte, auch aus der Entfernung unterstützen kann, und zwar mit dem Erwerb eines Gutscheins.

Und wieder ist eine Nacht ohne Schlaf vorbei. Während ich diese Zeile beende, geht die Sonne auf, die Vögel singen, ein neuer Tag beginnt.

36 Kommentare zu „Wenn dir der Boden unter den Füßen weggezogen wird“

  1. Anke Carstens

    Ach das liest sich so emotional und ich kann Dir nur sagen, dass ich Dir/Euch wünsche, dass diese schwere Zeit hoffentlich dann doch gut überwunden werden kann! Ich drück die Daumen… verliere nicht die Zuversicht. Ganz viel Kraft und herzliche Grüße aus Glücksburg… Anke

  2. Karin Vietheer

    Liebe Claudia,
    ich bin erschüttert, dass es Ralph so schlecht geht und er so bald nicht wieder auf den Beinen ist. Ich kann mir auch vorstellen, was es für Euch bedeutet, nachdem Ihr Euch gerade so ein schönes Leben aufgebaut habt und jetzt nicht wisst, wie es weitergehen soll.
    Wir sind bald ein paar Tage in Dänemark, und vielleicht klappt es, dass wir Dich auf dem Rückweg mal im Atelier besuchen.
    Ich bin in Gedanken bei Euch und wünsche Dir, dass es Dir gelingt, stark zu bleiben – für Euch beide.

    Herzliche Grüße und Genesungswünsche für Ralph
    von Karin

    1. Liebe Karin,

      ich danke dir für deine herzlichen Zeilen und dein Mitgefühl. Die letzte Woche war echt der pure Höllentrip und möchte das nie wieder erleben. Ralph ist nun Gott sei Dank über den Berg, aber der Genesungsweg wird ein langer werden. Ich hoffe sehr, dass wir das auch finanziell durchhalten. Momentan weiß ich noch nicht wo die Reise hingeht.
      Für euren Dänemarkurlaub wünsche ich euch alles Liebe.

      Herzliche Grüße,
      Claudia

  3. Liebe Claudia,
    deine Worte und Deine Sorgen berühren mich sehr. Ich denke an Euch und wünsche Euch aus tiefstem Herzen , dass die Dinge sich zum Guten wenden. Fühle Dich gedrückt, Agnes von „FLügelchen“

    1. Liebe Agnes,

      ich danke dir für deine lieben Worte. Ein Schock, der einem wieder mal zeigt, dass man sein Leben noch bewusster leben sollte. Von daher genieße dein neues Leben in vollen Zügen. Wir alle haben nur eins.

      Herzliche Grüße,
      Claudia

  4. Ihr Lieben von der anderen Seite in SH. Ich weiß das Worte im Moment nicht trösten können und wünsche euch alles erdenklich Gute u. viel Kraft. Wir haben eine solche lebensbedrohliche Phase/Phasen hinter uns- sie haben uns in den Norden gebracht. . Ich hoffexsehr das auch für euch bald wieder die Sonne scheinen wird. Lg aus Hohenfelde/ SH

    1. Hallo liebe Monika,

      danke für deine Zeilen. Es tut gut nicht allein zu sein. Aus deinen Zeilen lese ich, dass ihr Glück gehabt habt. Das freut mich sehr. Ich hoffe sehr, dass das Glück auch auf unserer Seite ist und wir unseren Traum weiter leben dürfen.

      Herzliche Grüße,
      Claudia

  5. Liebe Claudia,
    vielen Dank für deinen mutigen, offenen und ehrlichen Beitrag! Ich hoffe, dass Ralph schnell wieder auf die Beine kommt und er wieder bei dir sein kann! Wünsche ihm bitte gute Besserung! Du kämpfst für euren gemeinsamen Traum und ich hoffe, es lenkt dich ein wenig von den trüben Gedanken ab. Kopf hoch liebe Claudia! All diese Situationen sind Lernerfahrungen, wenn auch manchmal sehr harte. Ich wünsche euch Beiden, alles Liebe!

    1. Hallo liebe Nicole,

      ich danke dir für deine Zeilen. Ja das stimmt, das Leben hat viele Prüfungen für einen bereits. Ich hatte nur gehofft, dass wir inzwischen durch genug gegangen sind.
      Inzwischen scheint Ralph über den Berg und wir arbeiten an der Rehabilitation. Eines ist mir aber jetzt schon klar, nach der erneuten Erfahrung werden wir unser Leben wohl noch bewusster leben und Entscheidungen noch konsequenter treffen als bisher.

      Ich hoffe, wir sehen uns bald wieder und dass du deinen Gutschein ganz bald einlösen kannst. Vielen Dank für die Unterstützung.

      Herzliche Grüße,
      Claudia

  6. Wir drücken euch weiterhin ganz fest die Daumen, hoffen und bangen mit dir und wünschen dir vor allem weiterhin ganz viel Kraft. Sobald es die Zeit zulässt, wollen wir mal wieder im Atelier vorbei schauen. Fühl dich ganz fest gedrückt….

  7. Iiebe Claudia, wir kennen uns nicht, aber ich möchte dir gerne aus der Ferne Mut zusprechen. Bitte fühlt euch umarmt und gedrückt.
    Ich kann sehr gut fühlen wie es dir im Moment geht, denn auch mein Mann und ich haben seit Dezember schwere Zeiten hinter uns, aber es geht aufwärts!
    Ich hoffe, daß du das auch bald sagen kannst!
    Bleib immer positiv, damit kannst du deinem Mann helfen.
    Euch beiden weiterhin alles Gute

    1. Hallo liebe Karina,

      vielen Dank für deine aufmunternden Zeilen.
      Es freut mich sehr zu lesen, dass es bei euch aufwärts geht und es macht mir Mut auch an uns zu glauben. Inzwischen ist Ralph über den Berg und kann seinen Genesungsweg antreten. Auf diesem Weg wird er aber wohl eine ganze Weile unterwegs sein und ich versuche ihn dabei bestmöglich zu unterstützen.

      Auf alle Fälle tut es der Seele unheimlich gut so viel Zuspruch zu erhalten. Danke dafür.

      Herzliche Grüße,
      Claudia

  8. Andreas Lahr

    Mist! So viele Gemeinsamkeiten, dass es einem eine Gänsehaut verpasst! Wir wohnen jetzt seit drei Jahren in Nordfriesland! Meine Frau schreibt ihren Blog, während ich mit dem Handy (also nicht mit Ralphs Kunstwerken vergleichbar) die Schönheit des Nordens dokumentiere. Seit einigen Wochen ist nichts mehr wie vorher! Auch wir waren in unseren zehn Jahren kaum voneinander getrennt! Am 22. Mai bin ich aufgewacht, weil meine Frau neben mir einen Krampfanfall erlitten hatte, den erst das Notarzt-/Sanitäterteam beenden konnte! Sie lag noch etwa eine halbe Stunde im RTW, während wir uns durch die Tür sehen konnten. Dank Covid 19 musste ich sie allein fahren lassen! Ich hätte nicht gedacht, dass ich sie lebend wiedersehen würde! Als ich dann einige Stunden später in Flensburg war, konnte ich nur die paar Dinge abgeben, die ich ihr schnell eingepackt hatte und musste wieder nach Hause fahren, ohne zu wissen, wie es ihr geht und ob sie überhaupt noch lebte! Die nächsten Tage blieb uns nur whats-app, um zu kommunizieren, aber das auch nur, wenn sie mal fit genug dafür war! Manchmal hat sie stundenlang nicht reagiert!
    Jetzt ist sie wieder zuhause! Diagnose Hirntumor! Ich tu hier, was ich kann, aber erst jetzt stelle ich fest, was sie alles den ganzen Tag über geleistet hat! Morgen beginnt die Bestrahlung in Flensburg. Einen Monat lang geht es jetzt jeden Wochentag mit dem Taxi rüber an die Ostsee. Danach kommt dann die Chemo hier in Niebüll!
    Ich wünsche euch beiden viel Glück und dass alles wieder gut wird! Ihr scheint ein starkes Team zu sein und das hilft ganz bestimmt auch bei der Genesung!
    Ganz viele liebe Grüße aus Niebüll sendet Andreas Lahr

    1. Lieber Andreas,

      beim Lesen deiner Zeilen bekomme ich Gänsehaut. Es tut mir so unendlich leid, dass auch ihr so viel Leid durchmachen müsst. Aber wie lang der Weg auch ist, Hauptsache ihr geht ihn gemeinsam und könnt am Ende wieder lachen. Auch wir versuchen weiter positiv zu denken. Wie unser Weg weiter geht, steht noch nicht ganz fest. Ich weiß nur, dass wenn Ralph aus dem Krankenhaus kommt, der dann ziemlich zügig in die Reha muss. Wir werden also noch eine ganze Weile getrennt sein und das Haus weiterhin verdammt still ohne ihn.

      Ich wünsche euch und uns von ganzem Herzen, dass wir alle weiterhin unseren Traum leben dürfen.

      Fühlt euch gedrückt und vielleicht lachen wir eines Tages mal gemeinsam bei uns im Atelier.

      Herzliche Grüße,
      Claudia

  9. Hallo Claudia,

    was soll man in einem solchen Moment sagen? Es fehlen irgendwie die Worte aber dennoch versuche ich Dir / Euch Mut zuzusprechen! Das Leben kann und ist in vielen Bereichen mehr als ungerecht und macht niemals das was man erwartet. Ich wünsche Dir / Euch die Kraft das durchzustehen und wünsche Ralph das er ganz schnell wieder auf die Beine kommen mag! Ich denke das ich für alle hier spreche und du ihm sagst das wir alle irgendwie bei ihm sind und nur das allerbeste Wünschen! Auch wenn es schwerfallen mag denkt zuerst an Eure Gesundheit auch wenn vieles andere zum Leben notwendig ist. Ich hoffe das Du uns im nächsten Eintrag wieder bessere Nachrichten übermitteln kannst! Ich weiß auch im Normalfall nie was man auf so einen rührenden Beitrag schreiben soll, aber tue es einfach damit Ihr wisst das ihr nicht alleine seit, auch wenn nicht alle persönlich anwesend sind!

    1. Lieber Dirk,

      ich danke dir von Herzen für deine Zeilen. Sie spenden Mut, auch wenn du das Gefühl hast nicht die richtigen Worte gefunden zu haben. Allein die Anteilnahme hilft sich nicht so alleine zu fühlen. Ich kann zumindest schon mal sagen, dass Ralph dem Herren da oben nochmal den Stinkefinger gezeigt hat und nun alles daran setzt wieder gesund zu werden. Die Reise wird noch lang sein und wir mit Sicherheit oft noch verzweifeln. Momentan versuchen wir aber in der Tat erstmal nur an uns zu denken und hoffen, dass sich alles andere irgendwie zurecht ruckeln wird. Mein Kopf funktioniert gerade noch nicht so richtig, aber ich gebe mir Mühe alles irgendwie unter einem Hut zu bekommen.

      Herzliche Grüße,
      Claudia

  10. Liebe Claudia, wir kennen uns nicht persönlich. Ich habe mit großer Begeisterung dein Buch gelesen. Deine Ängste und Sorgen berühren mich sehr, weil ich sie so sehr nachvollziehen kann. Mein Mann bekam vor 3 Monaten ganz unvermittelt die Diagnose Krebs. Ich musste ihn auch zur Klinik bringen und durfte ihn nicht besuchen. Alles ging nur telefonisch. Auch die Gespräche mit den Ärzten. Wir haben so gehofft, aber leider habe ich meinen Mann verloren.
    Ich kann dich so gut verstehen, man ist so hilflos. Mir hat es geholfen, mich mit der Krankheit auseinander zu setzen. Ich saß am Computer und habe verschiedene Therapiemöglichkeiten gesucht. Hab so viel gelesen. Leider lief die Zeit gegen uns.
    Ich wünsche deinem Mann alles, alles Gute und dir ganz viel Kraft. Bleib positiv, auch wenns manchmal schwer fällt. Ich wünsche euch sehr, das wieder alles gut wird. Leider wohnen wir in Süddeutschland und ich komme dieses Jahr nicht an meine geliebte Ostsee. Sonst hätte ich wirklich gerne einen Abstecher in euer Atelier gemacht.
    Herzliche Grüsse

    1. Liebe Sabine,

      auch bei deinen Zeilen kriege ich eine Gänsehaus. Sie sind so voller Kraft und Energie obwohl das Schicksal für euch keine freudige Nachricht bereit hielt. Ihr habt den Kampf verloren, das tut mir so unendlich leid.
      Ich glaube auch, so richtig nachvollziehen was gerade mit einem passiert, kann man nur, wenn man es selber durchlebt hat. Das ist eine ganz krasse Erfahrung, die im normalen Leben schon kaum zu ertragen ist. Ist Zeiten von Corona aber noch viel schlimmer. Ganz ehrlich, ich mag mir gar nicht ausmalen wie viele Menschen langfristig noch darunter leiden, dass sie in Situationen wir eurer oder unserer getrennt oder mit ihrem Schicksal allein gelassen werden.

      Es macht mich traurig, dass ich dir für deinen Mann nicht mehr alles Gute wünschen kann, es spornt mich ehrlicherweise aber auch an, noch mehr zu kämpfen.

      Ich danke dir, dass du dein trauriges Schicksal mit mir geteilt hast und ich wünsche dir von Herzen, dass das Lachen in dein Leben bald zurück kehrt. Fühl dich auch von mir gedrückt und herzliche umärmelt.

      Herzliche Grüße,
      Claudia

  11. Liebe Claudia, was für ein großer, großer Schiet! Möge es Ralph zunächst einmal besser gehen, dafür drücke ich alle Daumen und sende gute Gedanken! Das ist sehr hart – und auch schwer nachzuvollziehen, warum der Umgang mit den Angehörigen so grausam sein muss. Wissen wir doch alle, wie wichtig die Zuneigung und Zuwendung für den Heilungsprozess sind. Hinzu kommen die organisatorischen und finanziellen Sorgen. Eine große Last! Ich kann das gut nachvollziehen, weil wir selber solche Desaster erlebt haben mit meiner Krebserkrankung als Mutter von zwei Kleinkindern und Freiberuflerin. Ich möchte Dir eine Sack voll Mut und Kraft schicken. Die Gesundheit ist nun das Wichtigste. Der Rest wird sich finden. Du bist stark, eure Liebe ist stark. Nimm alle Hilfe an und auch die Unterstützung, die man von allen Seiten bekommt – auch von Ämtern. Ich schicke Dir eine Umarmung und alles, alles Liebe! Alexandra

    1. Liebe Brosi,

      ich danke dir für deine mitfühlenden Zeilen. Wir haben uns schon das eine oder andere Mal ausgetauscht und es bedeutet mir viel, dass ihr alle an uns denkt und Mut zusprecht. Wenn ich sehe, was ich derzeit an Gefühlen durchmache, möchte ich mir gar nicht ausmalen was eine Mutter durchmacht, wenn sie auch noch kleine Kinder hat. Das muss unerträglich sein.
      Wo auch immer dir Reise nun für uns hingehen wird, ich bin von Herzen dankbar, dass wir sie nach wie vor gemeinsam gehen können. Alles andere wird sich hoffentlich zurecht ruckeln.

      Ganz liebe Grüße,
      Claudia

  12. Liebe Claudia, mit grossen Entsetzen und tiefem Mitgefühl habe ich eben deinen Beitrag gelesen. Ich bin total geschockt und musste weinen, was euch momentan für ein Schicksal ereilt. Mir fehlen wirklich die Worte und so kann ich dir nur sagen, dass ich in Gedanken bei dir/euch bin und euch ganz viel Kraft und Zuversicht wünsche.
    Ich sende dir eine innige Umarmung
    Sabina

    1. Liebe Sabina,

      ich danke dir von Herzen für deine mitfühlenden Zeilen und für deine enorme Unterstützung.
      Irgendwie ist es mir ein Rätsel, warum wir gerade jetzt so gebeutelt werden. Manchmal fragt man sich echt wozu das alles soll. Warum diese Prüfungen?? Ich dachte eigentlich, dass die Vergangenheit und schon oft genug geprüft hat, aber da scheint einer ganz anderer Meinung zu sein. Momentan fehlen mir die Antworten und mein Kopf spielt auch gerade in einer ganz anderen Liga als ich es gewohnt bin.
      Ralph scheint jetzt zumindest über den Berg und kann den Genesungsweg antreten, der uns wohl ebenfalls eine ganze Weile begleiten wird. Aber du glaubst gar nicht wie dankbar ich bin, dass wir diese Chance erhalten und weiter gemeinsam unseren Weg bestreiten können. Wie immer er dann am Ende aussieht.

      Ich danke dir von Herzen und hoffe sehr, dass es auch dir wieder besser geht.

      Ganz liebe Grüße,
      Claudia

  13. Jutta Opiela

    Liebe Claudia,
    wir kennen uns nicht persönlich, aber wir haben uns schon geschrieben und du hast mir Mut gemacht, dass ich meine Wohnung im Norden eines Tages finden werde…
    Deine Worte machen mich sehr betroffen und ich kann deine Gefühle sehr gut nachempfinden. Der Schicksal allein ist schon entsetzlich, die momentane Situation durch Corona verstärkt alles und lässt einen noch hilfloser zurück.
    Sei gewiss, dass die Ärzte und das Pflegepersonal alles für Ralph tun. Wenn du dich abgewiesen fühlst, ist das der Mehrbelastung durch Corona geschuldet.
    Du gibst Ralph Kraft, auch wenn die Zeit, die ihr real zusammen sein könnt, leider zeitlich begrenzt ist. Ihr beiden seid so eng miteinander verbunden, dass deine Kraft für ihn auch dann noch wirkt, wenn du ihn allein lassen musst.
    Du schreibst, dass du funktionierst. Ich kenne diesen Zustand und ich habe in einer emotional stark belastenden Situation gesagt:Ich wurde gelebt. Man fühlt sich wie eine Marionette.
    Wie gut, dass du liebe Menschen in deinem Umfeld hast, die dich stützen und auf dich acht geben.
    Ich schicke dir ganz viel positive Energie, ganz viel Kraft und Zuversicht und wünsche Ralph gute Genesung.
    Alles Liebe für euch beide!
    Jutta

    1. Liebe Jutta,

      ich danke dir von Herzen für deine mutmachenden Zeilen. Gerade jetzt ist so ein Zuspruch sehr wichtig und wohltuend. Man fühlt sich einfach nicht alleine und das tut so unendlich gut.

      Wir beide sind in der Tat sehr eng und fühlen einander auch wenn wir getrennt sind. Das ist ein sehr schönes, manchmal aber auch beängstigendes Gefühl. Gerade wenn so Situationen eintreffen, wie den ersten Samstag im Krankenhaus, als mein Mann erneut abgeklappt ist und du nicht helfen kannst. Das ist wirklich nur sehr schwer zu ertragen.
      Ich habe es jetzt schon ein paar mal geschrieben… ich weiß wirklich nicht wo die Reise für uns hingeht, aber eines ist mir mehr als klar, wir werden unser Leben wohl noch bewusster bestreiten, als wir es jetzt schon getan haben. Dieser Schreckensmoment, dass dein Leben von einem Tag auf den anderen nicht mehr das Gleiche ist, macht etwas mit dir. Im Moment konzentrieren wir uns allerdings erstmal darauf, dass Ralph wieder fit wird und wir hoffentlich im August unseren 20-jährigen Hochzeitstag gemeinsam erleben dürfen.

      Ich sende dir ganz herzliche Grüße,
      Claudia

  14. Nicole Wandelt

    Liebe Claudia,
    wir waren wie jedes Jahr im Juni bei euch im Atelier…… erzählten, lachten, schwärmten von Nordfriesland. Eure Heimat – unsere zweite Heimat.
    Wir schickten euch noch Fotos von meiner Praxis mit den wunderschönen Sachen. Jedes Stück von euch ist etwas ganz Besonderes. Ihr lebt für das Meer & seit mit dem Meer, mit dem Herzen verbunden.
    Wir denken an euch & wünschen von Herzen viel Raum, Zeit & Kraft alles gemeinsam zu tragen.
    Alles Liebe
    Matthias & Nicole

    1. Ihr Lieben,

      vielen Dank für eure herzlichen Zeilen. Das alles ist schon krass oder? Wie du schreibst, es ist gerade mal ein paar Tage her, da haben wir gemeinsam in unserem Atelier gelacht – auch wenn wir uns schon da ein wenig durch Corona eingeschränkt fühlten – und nun das. Von einem Tag auf den anderen ist das Leben anders. Viele unserer Pläne mal wieder durchkreuzt und dennoch, wir werden weiter kämpfen und das Meer wird uns auch in dieser Zeit ganz viel Kraft spenden.

      Ich hoffe sehr, dass wir uns vielleicht alle vier im September wiedersehen und dann gemeinsam lachen können. Das wäre sehr schon.

      Herzliche Grüße,
      Claudia

  15. Liebe Claudia,
    schon eine Weile les ich Deinen Blog weil ich ja Meerverliebt bin. Schrecklich was einem da abverlangt wird.
    Wenn ich sowas lese, dann bekomme ich immer Wut auf kleinkarierte Menschen, die nur sich sehen. Jammern auf hohen Nivo…. und sowas von unzufrieden.
    Ich drück dich unbekannterweise und wünsche Deinem Mann eine gute Genesung und Prognose.
    Und dir dass du stark bleiben kannst also Kraft und Energie.
    Liebe Grüße
    Ursula

    1. Liebe Ursula,

      vielen Dank für deine Zeilen. Jeder Zuspruch tut momentan unendlich gut.

      Tja, was soll ich sagen. Wir Menschen sind alle verschieden. Aber diejenigen, die Zeit haben sich über Kleinigkeiten aufzuregen, haben sicherlich noch nie etwas Schlimmes durchmachen müssen. Ich bin auch oft fassungslos worüber sich Menschen aufregen oder wozu sie sich hinreißen lassen. Auch jetzt in diesen Zeiten von Corona. Wenn ich mir angucke, wie die Gesellschaft sich spaltet, wenn es alleine nur um das Thema Masken tragen geht. Immer gibt es zwei Lager, anstatt ein miteinander nur ein gegeneinander. Mich erschreckt, die militante Vorgehensweise, anstatt auch mal Toleranz gelten zu lassen. Kaum einer Macht sich die Mühe, sich auch mal in die andere Person hineinzuversetzen. Jeder hat seine eigene Umgehensweise und sein eigenes Schicksal.
      Aber das wäre jetzt eine lange Diskussion, für die ich gerade keine Kraft habe. Mir ist nur wichtig, dass Ralph wieder auf die Füße kommt.

      Ich danke dir jedenfalls für deine Zeilen und deinen Zuspruch. Das tut gut.

      Herzliche Grüße,
      Claudia

  16. Ihr Lieben.
    Das sind bewegende Zeilen, die ich jetzt erst lese. In einer Zeit, in der ich Euch eigentlich endlich einmal besuchen und in meinen Blog vorstellen wollte. Das habe ich mit Ralph mal am Telefon besprochen.
    Aber eines möchte ich auch, so schwer es fällt, noch anmerken.
    In Corona gibt es eben auch Ärzte und Schwestern, die sich infiziert haben und sogar daran gestorben sind.
    Aus unserer Familie wurde eine Intensivschwester im Koma liegend künstlich beatmet und muss sich nun langsam wieder berappeln. Mein Schwager, ebenfalls Arzt, schläft zuhause getrennt von seiner Familie, um die anderen nicht infizieren zu können. Und ja, es sind viele Angehörige, die Informationen wollen.
    Die Zeit verlang viel von uns allen ab. Und da geht es gar nicht anders, als von au0en getragen zu werden.

    Ich wünsche Euch beiden von Herzen viel Kraft und einen Sonnenstrahl, der Euch, egal wie weit Ihr räumlich gerade getrennt seid, zeitgleich berührt.

    1. Moin lieber Kai,

      da hast du absolut recht. Die Zeit mit Corna ist für uns alle nicht leicht. Jeder hat sein Päckchen damit zu tragen. Der eine mehr, der andere weniger.

      Ich danke dir für den lieben Zuspruch. Ralph geht es schon sehr viel besser und ich kann ihn bald nach Hause holen.

      Liebe Grüße von der sonnigen Westküste,
      Claudia

  17. Hallo, vielleicht magst du auch mal eine kritische Stimme hören? Ich fühle mit, wie es dir ergangen ist, das muss furchtbar gewesen sein. Aber ich kann diese seitenlange Betroffenheitslyrik nur schwer ertragen. Warum muss man das detailliert in einem Blog schreiben, mir ist das unangenehm. Auch weil mich die auch privaten Schicksalsschläge fremder Menschen gar nichts angehen. Ich verstehe auch nicht warum du als Autorin das brauchst, da kommen natürlich viele Reaktionen und allesamt sind total mitfühlend, natürlich. Aber das ist halt auch nur social media. Und mir ist es unangenehm wie du dein Leid in allen kleinen facetten hier ausbreitest. (Und wenn man schon so privat schreibt sollte man vielleicht auch erwähnen was Ralph eigentlich hat, das stand dann ja erst irgendwo in einem anderen Eintrag). Mich erinnert das an all die anderen tausenden Blogger und Influencer, die auch immer nur um sich selbst kreisen. Das klingt jetzt vielleicht alles total gemein, aber so empfinde ich das. Nichtsdestotrotz wünsche ich dir wirklich, dass dein Mann sich gut erholt.

    1. Moin Bert,

      danke für deine Nachricht. Deine Meinung akzeptiere ich voll und ganz und es ist dein Recht so zu fühlen und zu denken.
      MeerART ist allerdings ein persönlicher Blog und viele Leser verfolgen unsere Aktivitäten. Von daher gehört es für mich auch dazu mich mit meinen Gefühlen auszudrücken. Es muss ja nicht jeder jeden Beitrag lesen.

      Liebe Grüße,
      Claudia

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