Ankerplätze an der Schlei

Von der Küste bis ins Binnenland reicht Deutschlands längster Ostseefjord, die Schlei. Sie ist 42 Kilometer lang und während einer Eiszeit vor 120.000 bis 10.000 Jahren entstanden. In der Tourismusbranche wird gerne von einem Fjord gesprochen, doch genau genommen ist die Schlei kein Fjord, sondern allenfalls eine Förde, weil sie nicht durch einen seewärts fließenden Gletscher entstanden ist und ihr damit die typischen steilen Felsufer fehlen. Richtiger ist daher wohl die Bezeichnung Meeresarm. Dieser trennt die schleswigschen Landesteile Angeln im Norden und die Halbinsel Schwansen im Süden.

Zwischen Maasholm am Übergang zur offenen See und Schleswig liegen zahlreiche verträumte Dörfer, wie das malerische Dörfchen Sieseby oder Deutschlands kleinste Stadt Arnis. Viele Uferabschnitte sind jedoch unbebaut. Dort reichen die sanft hügeligen Landschaften mit Wiesen und Feldern direkt bis ans Wasser.

Als Handelsweg im Ostseeraum hatte die Schlei auch für die Wikinger eine große Bedeutung. Damals ließen sie sich in der Siedlung Haithabu nieder. Heute zählt der Meeresarm mit zu den schönsten Paddel- und Segelrevieren in Schleswig-Holstein. Vom Wasser aus lassen sich die vielen unbebauten Uferabschnitte am besten betrachten, denn von Land aus sind viele Bereiche für Besucher nicht zugänglich.

Dafür lässt sich die Schlei vom Land aus prima zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden. Es gibt rund 30 ausgeschilderte Wanderwege und 15 Fahrradtouren, die auf kleinen Wegen durch die malerische Region führen.

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Gebundene Ausgabe: 104 Seiten
Autoren: Claudia Kerpa, Ralph Kerpa
Preis: 39,00 €
E-Book: 14,99 €
ISBN: 978-3753403397
Verlag: Books on Demand

MeerART för to Huus
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