350 Jahre Stadtrechte Altona

Große Parade der Traditionsschiffe 2014

Museumshafen Oevelgönne // Foto: MeerART

350 Jahre ist es nun her, dass Altona am 23. August 1664 die Stadtrechte von Dänemarks König Friedrich III., der zugleich Herzog von Holstein war, verliehen bekommen hat. Was damals eigentlich nur dazu dienen sollte den Hamburger Kaufleuten und Handwerkern Konkurrenz zu machen. Die Stadt an der Elbe war nun von Glaubens- und Gewerbefreiheit geprägt. 200 Jahre blieb Altona unter dänischer Oberhoheit. Im Laufe der Jahrhunderte wurden zwar viele der Privilegien wieder zurückgenommen, doch trotzdem ist Altona bis heute stolz ein wenig anders zu sein, und das wird ordentlich gefeiert.

Gastronomie beim Altonaer Fischmarkt im Hamburger Hafen // Foto: MeerART

Altona blickt auf eine bewegte Vergangenheit als Stadt der Schifffahrt und der Fischindustrie zurück. Gerade deshalb werden die Ewer, Kutter, Galeassen und Frachtsegler, die einst das Fundament für Altonas Aufstieg zur deutschen Fischwirtschaft bildeten, rausgeputzt und eingeladen. Mehr als 50 historische Schiffe sind das Ziel, auf die sich die Besucher am Altonaer Hafenrand in Oevelgönne freuen dürfen. Neben den bekannten und beliebten Hamburger Museumsschiffen, z.B. dem Feuerschiff ELBE 3 oder dem Lotsenschoner No.5 ELBE, werden auch Gastschiffe aus dem ganzen Nord- und Ostseeraum und vor allem auch Schiffe aus dem Königreich Dänemark erwartet.

Im Bereich des Museumshafens erwartet den Besucher in den Abendstunden des 23. August 2014:

  • die „Große Parade der Traditionsschiffe“
  • ein Mastenwald wie anno dunnemals
  • zu Land die Ankunft der „NightParade“ mit 50 Fußgruppen von Straßenkünstlern aus Hamburg, Dänemark und der Welt
  • ein Lichterfest – der gesamte Museumshafen wird von Feuerkünstlern illuminiert und in stimmungsvolle Lichtshows versetzt
  • ein Biergarten auf dem Löschplatz, der sonst Parkplatzfläche ist
  • eine schwimmende NDR-Bühne auf einer HADAG-Fähre

Fischauktionshalle am Altonaer Fischmarkt im Hamburger Hafen // Foto: MeerART

Start der Parade ist um 18:30 Uhr vor der Fischauktionshalle. Als Erinnerung an die einstmals in Altona beheimatete größte Fischereiflotte Deutschlands wird die Parade von den letzten drei Hochseefischkuttern HF294 – PRÄSIDENT FREIHHERR VON MALTZAHN, HF 244 – ASTARTE, aus Bremerhaven zu Gast, und HF231 – LANDRATH KÜSTER, angeführt.

Ein Hochseekutter auf der Elbe bei Övelgönne // Foto: MeerART

Bis 20:30 Uhr paradieren die historischen Schiffe vor dem Altonaer Ufer zwischen Fischmarkt und Finkenwerder. Anschließend werden sie in den Museumshafen einlaufen und dort für ein Wochenende das Bild eines großen Mastenwaldes vergangener Tage wieder lebendig werden lassen.

Mehr Informationen gibt es in dem Faltblatt „Große Parade der Traditionsschiffe

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Ich habe verstanden und stimme zu.