Hjerpsted – wildromantisch und schön

Strandabschnitt an der Nordsee bei Hjerpsted in Dänemark // Foto: Ralph Kerpa

Es gibt Landstriche, die lassen einen bei ihrem Anblick sprachlos werden. Der Strand von Hjerpsted an der dänischen Nordseeküste gehört für uns ab heute definitiv mit dazu.

Nachdem wir aufgrund des Wetters am Emmerlev Klev keine Chance hatten an den Strand zu kommen und wir aber auch nicht aufgeben wollten, dafür hat uns der Anblick von der Steilküste viel zu sehr gereizt, sind wir die Hauptstraße (419) noch ein Stück in Richtung Ballum weitergefahren. Die winterliche Landschaft sah traumhaft aus, allerdings war es auch ganz schön rutschig auf den Straßen. Besonders die Nebenstraßen, die natürlich keinen Räumdienst gesehen haben. Doch was macht man nicht alles, um die eigene Neugierde zu befriedigen.

Strandabschnitt an der Nordsee bei Hjerpsted in Dänemark // Foto: Ralph Kerpa

Wir brauchten auch gar nicht lange zu warten, da tauchte eine kleine Nebenstraße „Skiffervej“ auf, die uns nicht nur direkt an die Nordsee führte, sondern auch einen offiziellen Parkplatz für Besucher bereit hielt. Sogar mit öffentlicher Toilette, irgendwo im Nirgendwo.

Strandabschnitt an der Nordsee bei Hjerpsted in Dänemark // Foto: Ralph Kerpa

Beim Aussteigen fegte uns der Wind eiskalt um die Ohren. Gefühlt hatten wir mindestens minus 20 Grad. In Wahrheit hatten wir um die Null Grad. Unsere Finger spürten wir kaum. Auch unsere Wangen wechselten von zartrosa zu knallrot. Über Nacht war es Winter geworden und unsere Körper hatten noch nicht recht Zeit sich an das kühle Klima zu gewöhnen. Auch schienen unsere Winterjacken nicht mehr das zu sein, was sie versprachen. Egal, wir hielten trotzdem tapfer durch und wurden dafür auch belohnt.

Am Strand von Hjerpsted

Der Blick auf die Nordsee und die Lichtstimmungen sorgten eh schon wieder dafür, dass uns warm ums Herz wurde, aber dann diese außergewöhnliche Landschaft, die wir so noch nie an der Nordseeküste gesehen hatten, verzauberte uns. Auf der einen Seite war der Anblick so vertraut und dann doch so neu. Als hätte jemand zwei unserer Lieblingslandschaften zu einer zusammengewürfelt. Den Steinstrand und die Steilküste von Fehmarn und dazu die Wattenmeerlandschaft der Nordseeküste. Einfach traumhaft.

Strandabschnitt an der Nordsee bei Hjerpsted in Dänemark // Foto: Ralph Kerpa

In welche Richtung sollten wir nur zuerst gehen? Eine Frage, die wir uns schnell beantworteten, denn, wenn wir nicht festfrieren wollten, war es unerlässlich, dass wir uns bewegten. Brrr… ab nach links.

Strandabschnitt an der Nordsee bei Hjerpsted in Dänemark // Foto: Ralph Kerpa

Dass es in Dänemark noch viele alte Bunker am Strand gibt, hatten wir schon oft gelesen und gesehen. Hier in Hjerpsted gibt es also auch welche. Fürs Auge eigentlich nicht wirklich schön, aber aus historischer Sicht irgendwie auch spannend. Schade nur, dass ich im Nachhinein so wenig im Netz darüber finden konnte. Vielleicht weiß der eine oder andere von euch mehr darüber.

Strandabschnitt an der Nordsee bei Hjerpsted in Dänemark // Foto: Ralph Kerpa

Was auch typisch für Dänemark ist, dass irgendwo im Nirgendwo ein Haus ganz alleine an der Klippe steht und wie sollte es anders sein, einen fantastischen und vor allem unverbaubaren Blick auf die Nordsee bereit hält. Wie cool muss das erst im Sommer sein?!

Eine Landschaft wie aus einem Roman

Wenn ich nicht eh schon eine romantische Ader in mir hätte, spätestens hier hätte ich sie bekommen. Obwohl wir vor Kälte nur so klapperten, konnten wir uns an der Szenerie nicht recht satt sehen. Wir hätten mit allem gerechnet, weite Strände, Dünenlandschaften, wie man das eben so aus Reportagen von Dänemark kennt, aber eine Steilküste mit Steinstrand, die eher an die Ostseeküste erinnerte, das war überraschend.

Strandabschnitt an der Nordsee bei Hjerpsted in Dänemark // Foto: Ralph Kerpa

Steinsammler kommen hier jedenfalls voll auf ihre Kosten. Würden dazwischen nicht immer mal wieder Schalen der pazifischen Austern liegen, könnte man meinen an der Ostsee zu sein. Na ja, fast. Ebbe und Flut lassen sich eben auch nicht leugnen. Auch nicht der Mann, der an diesem Tag weit draußen im Wattenmeer unterwegs war und nach irgendetwas, vermutlich Wattwürmer oder Muscheln, gebuddelt hat.

Strandabschnitt an der Nordsee bei Hjerpsted in Dänemark // Foto: Ralph Kerpa

Mittlerweile zogen schon wieder dunkle Schneewolken über der Nordsee auf, die uns für heute dazu bewogen die Rückreise anzutreten. Ein nächstes Mal wird ganz sicher nicht lange auf sich warten lassen.

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Weitere Sehenswürdigkeiten…

An der Nordsee westlich des Dorfes in Sichtweite der Küste liegt die Johanniskirche. Sie besteht aus Granitquadern und ist im romanischen Stil erbaut. Außerdem zählt Hjerpsted zu den am besten erhaltenen im Bereich der nordschleswigschen Westküste, zahlreichen alten Reetdachhäusern. Nördlich des Dorfes sind einige größere Grabhügel erhalten geblieben, die wir ganz sicher auch bald erkunden werden.

16 Gedanken zu „Hjerpsted – wildromantisch und schön

  1. Am Strand von Hjerpsted besser nach links (Süden) laufen. Rechts versinkt man oft über die Knöchel im leicht vom Sand bedeckten eiszeitlichen Lößboden. Links ist es aber wunderschön und gut zu laufen. Eine Verbindung bis zum Emmerlev Klev besteht nicht, da ein Militärgebiet dazwischen liegt.
    Die Bunker stammen vom 1942-1944 errichteten Atlantikwall, mit dem sich die deutschen Besatzer gegen einen Angriff der Briten schützen wollten. An Dänemarks Westküste allein sind ca. 1800 Stück verbaut worden

    1. Moin Ben,

      danke für die Infos zu den Bunkern. Schade, dass im Netz darüber nichts zu finden ist. Jedenfalls nicht so offensichtlich. Vermutlich muss man tiefer graben bzw. wissen, wo man gucken kann. 😉

      Links herum sind wir sogar als erstes gegangen, ungefähr bis zum dem Häuschen an der Klippe und dann noch einmal in die andere Richtung. Wenn uns nicht so kalt gewesen wäre, dann wären wir sicher noch länger unterwegs gewesen. Aber wir kommen ganz sicher wieder, dafür hat es uns einfach zu gut gefallen.

      Ganz liebe Grüße,
      Claudia

  2. Ja da hüpft mein Dänemarkherz vor Freude. Ich weiß das alles und ich freue mich so, dass Ihr nun diese Schönheiten Stück für Stück sehen könnt. Und WC – das ist auch typisch dänisch. Noch nie, nicht mal in ach so schicken Süden, habe ich so viele öffentliche WC’s gesehen und das noch in einem absolut sauberen und gepflegten Zustand. Angesichts dieser Tatsache habe ich mich gefragt, ob denn die Dänen zivilisierter sind oder einfach nur achtsamer und bewußter.
    Und anscheinend – so eine Nordjütländerin – ist es in Norwegen noch viel besser als in Dänemark.

    Ich glaube, ich schicke mal ein paar Zeitgenossen auf Studienfahrt in den Norden:)

    In der Tat habe ich nach Eurem ersten Bericht schon nach Ferienhäusern im Februar gesucht in Südwestjütland. Mal sehen!!!!

    Ganz liebe Grüße und danke fürs Mitnehmen an die dänische Küste.

    Herzensgrüße Veronika

    1. Hallo du Liebe,

      ach wie süß. Da muss ich jetzt ein wenig schmunzeln.
      Für mich sind es in der Tat die ersten Gehversuche mit Dänemark. Bisher habe ich das Land nur von Reportagen oder in Filmen kennengelernt und war immer hin und weg von der Landschaft. Die ist ja noch eine ganze Ecke vielfältiger, als die unsere an den Küsten.

      Einmal waren wir schon an der Ostsee unterwegs und da haben mich nicht nur die tollen Küstenstraßen, mit ihren gigantischen Blick, fasziniert, sondern auch die Lebensweise der Dänen. Alle waren irgendwie draußen unterwegs und du hattet das Gefühl, die Leben einfach viel intensiver als wir Deutschen das tun.

      Die Nordseeseite ist nun noch ganz neu für uns/mich. Wie ich schon schrieb, hatte ich eigentlich Dünen erwartet und war ganz erstaunt über die Steilküste und den Steinstrand. Auch der Weg dahin mit den vielen süßen kleinen Reetdachkaten und und und… ach, es gibt jetzt einfach wieder so viel Neues zu entdecken und darauf freuen wir uns riesig.

      Das mit dem WC war echt krass und wenn das so ist wie du schreibst, dann ist das einfach großartig. Da gebe ich dir Recht, der Süden könnte sich noch eine Menge davon abschneiden. Ausprobiert habe ich es allerdings noch nicht. Sind das richtige WC’s oder eher so etwas wie Dixi-Toiletten?

      Was eure Suche für ein Ferienhaus angeht, drücken wir euch natürlich die Daumen. 🙂 Der Kalender liegt hier jedenfalls warm und trocken und wartet auf dich.

      Ganz ganz liebe Grüße zurück,
      Claudia

      1. Oh ja, das habt Ihr richtig wahrgenommen, die Dänen leben auch für mich gefühlt intensiver, aber auch viel entspannter.

        Ich habe bisher noch keine Dixis gesehen, überall waren normale Toiletten und alle unglaublich sauber.

        So schön, ein „Goodie“ im Norden zu haben.

        Schneegrüße in den Norden – der Winter zeigt gerade mal, was er so drauf hat.
        Veronika

      2. Okay, das Toilettenhäuschen kam mir so klein vor. Ich mochte aber auch nicht gucken gehen, geschweigeden mein Jäckchen lüften. Es war einfach saukalt an dem Tag. 🙂 Dann scheinen die Dänen ähnlich zu ticken wie die Holländer, denn die sind auch so sauber was die öffentlichen Toiletten angeht. Zumindest haben wir es auf Texel so erlebt. Ich frage mich so oft, wer den Spruch losgelassen hat, dass die Deutschen so sauber seien. Inzwischen haben wir da so viele Negativbeispiele kennengelernt, dass ich das nicht nachvollziehen kann. Klar, es geht noch schlimmer, aber na ja.. lassen wir das.

        Ich bin jedenfalls gespannt wie ein Flitzebogen und sehr neugierig.

        Schnee, Winter, das liegt erstmal wieder hinter uns. Stattdessen regnet es wieder Bindfäden und wir haben richtig Landunter. Dafür war der Schneeeinstand letzte Woche wunderschön und zauberhaft. Fast wie im Märchen.

        Dir erstmal allerliebste Grüße zurück.
        Claudia

  3. Hallo Ihr Lieben,
    ach, ich finde es ganz wunderbar, dass Ihr so langsam das von mir so sehr geliebte Dänemark entdeckt.
    Ja, die Bunker gibt es überall an der Westküste Dänemarks. Man kann an ihnen auch leicht erkennen, wie viel Küste und Land sich das Meer bereits zurückgeholt hat. Denn nun stehen sie ja in großen Teilen offen am Strand. Der Süden ist zwar ganz nett, aber der Norden wird noch schöner (also für mich, für andere bestimmt auch nicht).
    Ganz schnuckelig ist übrigens die kleine Insel Fano. 10 Minuten dauert die Überfahrt und dann ist man auf einer Mini-Puppeninsel. Solltet Ihr dorthin einmal kommen, dann unbedingt bis zum Süden nach Sonderho fahren. So das war der 1. Tipp von mir. 😉
    Ganz viele liebe Grüße und ganz viel Freude beim Entdecken neuer Landschaften und Orte
    Martina

    1. Hallo meine Liebe,

      Dankeschön, das ist in der Tat aufregend und wir freuen uns riesig, dass wir jetzt so nah dran sind. So können wir vieles Neues entdecken und auf MeerART mit euch teilen. Von daher, immer her mit den Tipps, die nehmen wir gerne an. Uns kam sogar schon der Gedanke einen Dänischkurs zu belegen. Mal gucken, vielleicht, wenn wir hier wieder ein wenig Land sehen und sich alles eingespielt hat. Sag mal, wie war das jetzt noch mit dem „ø“… das spricht man wie ein deutsches „ö“ oder?

      Das mit den Bunkern ist in der Tat krass. Ich bin dabei immer ganz zwiegespalten. Für Ralph sind das natürlich super s/w-Motive, ich selber habe da immer so meinen Gräuel mit. Auf der einen Seite ist es spannend und auf der anderen Seite einfach nur abschreckend. Jedenfalls hatten wir das auch mal in einer Reportage gesehen und mir war gar nicht mehr so bewusst, dass die so flächendeckend vorhanden sind.

      Oh man, die vielen Tipps lassen unsere Liste gleich wieder länger werden. Bornholm wäre auch so eine Wunschinsel und und und. 🙂 Von dir lebt doch auch eine Freundin in Dänemark, war doch so oder? War die nicht auch im Tourismus zuständig? Vielleicht wäre zukünftig eine Kooperation interessant. 😉 Wir können dazu ja mal beizeiten telefonieren.

      Ganz liebe Grüße zu euch an den Rhein,
      Claudia

  4. Hi da bin ich nochmal, nachdem ich den Kommentar von Martina gelesen habe.

    Ja das stimmt absolut, was sie schreibt, gefühlt würde ich sagen, je weiter nach Norden, desto schöner, wilder, rauer und dramatisch grandios wird die Natur. Aber das ist dann kein Tagesausflug mehr, selbst von Euch entfernt nicht. Hamburg – Lönstrup in der Jammerbucht sind dann schon fünf Stunden Fahrzeit.

    Aber wenn Ihr dann mal so was plant, habe ich auch gute Tipps für Euch.
    Und die Gegend um den Ringkobing-Fjord ist auch wundervoll. Herrliche Dünenlandschaft, feiner Sandstrand und ja – auch Bunker.

    In Hirtshals gibt es sogar ein Bunkermuseum, nur besuche ich das nicht. Ich habe von meinem Vater so viele Kriegsgeschichten gehört, da tue ich mir nicht mehr an. Aber für alle, die es interessiert, sicher ganz spannend.

    Ganz liebe Grüße und ich bin immer ein bisschen mit dabei, you know!!
    Veronika

    1. Ihr macht mich/uns ganz neugierig. Ganz in den Norden nach Skagen möchte ich auch auf alle Fälle und nach Malmö und und und. 🙂

      Und am besten wäre es noch, die Dänen finden auch toll was wir machen und kommen uns dann im Atelier besuchen. Sind ja genug unterwegs am Wochenende. 🙂

      Ganz liebe Grüße zu euch zwei beiden Dänemark-Fans und danke fürs Begleiten.

      Herzlichst,
      Claudia

      1. Für mich ist Skagen ja der Traum schlechthin. Dieses Jahr waren wir sogar viermal während unserem Urlaub dort, jeweils eine Fahrstunde ein Weg von Lönstrup. Aber ich habe einfach nicht genug bekommen. Rabjerg Mile – die Wanderdüne haben wir auch „bestiegen“ (hört sich für eine Alpenbewohnerin seltsam an).

        Und natürlich jedes Mal Grenen, die Spitze wo Nord- und Ostsee sich treffen. Ein unglaublich starker Ort.

        Also Ihr habt das ganze Land vor Euch und ich bin sicher, es wird in Euren Herzen einen ganz besonderen Platz einnehmen.

        Allerliebste Grüße
        Veronika

      2. Oh ja, da wo Nord- und Ostsee sich treffen, da möchte ich auch unbedingt hin. Das muss ein magischer Ort sein und perfekt für jemanden wie mich, die beide Meere liebt. Je mehr man darüber schreibt, desto ungeduldiger wird man. 😉

        Ein Stück weit hat es unser Herz schon erobert.
        Herzlichst,
        Claudia

  5. Moin Moin ihr Lieben

    Ihr macht uns ja vielleicht neugierig, Dänemark ist ja künftig auch nicht sooo weit weg von uns ! Allerdings haben wir vermutlich erstmal mit der Erforschung der Schlei-Region zu tun…;-) Dänemark hatte ich in meinem Leben nie so wirklich auf dem Schirm, naja, schöne Strandhäuschen vielleicht, aber immer kalt und windig…so dachte ich….Nun rückt aber dieses Land auch für uns in den Fokus des Interesses.
    Wir haben sicher für den Rest unseres Lebens ausreichend schöne Ziele, die es für uns im Norden zu entdecken gibt. Ihr seid uns dabei eine wertvolle Hilfe…!!
    Danke für den schönen Bericht.

    Sonnige Grüsse aus der Schweiz

    1. Moin du Liebe,

      sehr gerne.
      Das will ich meinen, dass ihr an der Schlei genug zu entdecken habt. Vermutlich werdet ihr sie bald besser kennen als wir und ihr gibt uns dann die Tipps. 😉 Die Ostsee ist ja auch nicht weit. Ob an der Flensburger Förde oder in Schwansen. Da werdet ihr viele schöne Ausflüge mit euren Hunden machen können.

      Was Dänemark angeht, das ist auch so eine neue Liebe für mich. Früher konnte ich damit ebenfalls nichts anfangen. Für mich war der Süden, die Sonne und die Palmen viel wichtiger. Inzwischen ist das anders geworden. Hätte ich die Wahl, dann würde ich ein Ziel im Norden vorziehen. Ob das am Alter liegt?! (grübel)

      Mal gucken, was wir zukünftig noch so alles entdecken werden. Die Möglichkeiten werden uns (und euch natürlich auch) sicher nicht so schnell ausgehen und wenn wir euch damit ebenfalls verzaubern können ist das einfach nur schön. Ach, freut euch einfach auf den Norden und den Neuanfang.

      Ganz liebe Grüße in die „Noch-“Schweiz.
      Claudia

  6. Hallo Ihr Beiden,
    auf dem Parkplatz machen wir auch immer Halt und laufen ein Stück an der Küste, immer nach Süden. Ist einfach traumhaft. Ich merke schon Ihr fangt an die Gegend zu entdecken…..
    Hier mal ein link zu der Bake die dort steht, die wurde neuerrichtet nachdem die alte über die Jahre immer mehr mehr auseinander fiel.
    http://www.baken-net.de/index6.htm das ist noch die alte!! Ich habe lange nach der der 2. Bake gesucht…Über den Acker gelaufen, Luftbilder betrachtet….bis ich auf diese Seite stiess…der 2. Peilpunkt ist der Kirchturm von Hjerpstedt…..da soll man drauf kommen.

    Wenn Ihr dann mal weiter fahrt nach Ballum werdet Ihr Euch über die neu gedeckten Reetdachhäuser wundern. Das ist der Grund:
    https://www.kristeligt-dagblad.dk/danmark/m%C3%A6rsk-millioner-forgylder-ballum
    den Artikel mal durch den google translater schicken und staunen………..Habe ich auch, hängt aber sicher mit der Bodenständigkeit der Dänen und ihrem Lebensstil zusammen.

    Skagen…waren wir im September, wir hatten eine FEWO in Lyngby Mölle. Aber wenn Ihr da hinfahrt, seht Euch den Grenen an wenn es sein muss und danach gett ihr Batterievej ins Navi und fahrt den bis zum Ende. Da ist eine kleiner Parkplatz und ihr seit am Nordstrand…..das volle Kontrastprogramm zum Genen. Mal sehen was Euch besser gefällt………………Und nicht vergessen: Fisch essen im Hafen!!!!!!!! Total lecker, unser Favorit ist der Meertang oder Algensalat geworden……….
    So, nun reichts für heute…
    Liebe Grüße von Harald

    1. Moin Harald,

      das glaube ich euch, das ist ein Muss. Was für ein schöner Strand. Beim nächsten Mal ziehen wir uns wärmer an und laufen garantiert noch länger.

      Danke für den Linke mit der Bake. Dich hatte ich auch im Auge wegen der Bunker. Inzwischen haben wir ja schon ein wenig darüber erfahren.

      So einen ähnlichen Artikel über Ballum hattest du uns, glaube ich, schon mal geschickt. Schon krass, aber irgendwie auch toll. Die Häuser haben wir natürlich bewundert. Traumhaft. Im Frühjahr werden wir ganz sicher noch mal ganz bewusst zu Fuß alles ablaufen und bestaunen. Es gibt jetzt einfach so viel Neues zu entdecken.
      Was uns witzigerweise auch aufgefallen ist, dass sich landschaftlich logischerweise (NF/Dänemark) so schnell nichts ändert, aber auffällig ist schon, dass die Dänen kaum Windräder haben. Zumindest hinter der Grenze.

      Als nächstes möchten wir unbedingt Rømø in Angriff nehmen.

      Skagen ist natürlich auch ein Traum, wird aber wohl noch eine Weile warten müssen. Das ist dann auch für uns kein Tagestrip mehr. Aber die Tipps werden wir uns gut wegspeichern. Sie gehen hier im Blog ja nicht verloren. Das ist das Schöne.

      Ganz, ganz liebe Grüße nach Poel,
      Claudia und Ralph

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