Abenteuer Hauskauf

Renovierung der Atelierräume 2017 in Langenhorn // Foto: MeerART

Wer schon mal ein Haus gekauft hat weiß, dass dies nicht immer nur mit Freude einhergeht. Oft warten schon mal ein paar Überraschungen auf einen, mit denen man vorher nicht wirklich gerechnet hat. Uns ging das nicht anders.

Die meisten von euch, die unsere Suche begleitet haben wissen, wie zermürbend schon die Suche nach einem passenden Objekt sein kann. Erst recht, wenn man wie in unserem Fall, nicht nur die privaten, sondern auch die beruflichen Belange unter einem Dach zu vereinen versucht. Nach vier Jahren Suche und allen möglichen Enttäuschungen hatten wir endlich ein Haus gefunden, das genau auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten ist. Dabei hatten wir es sogar beim ersten Anblick im Exposé verschmäht. Laut Unterlagen wirkte es viel zu kleinteilig und so gar nicht passend. Erst eine weitere Enttäuschung in der naheliegenden Umgebung ließ uns dieses Objekt genauer in Augenschein nehmen. Zum Glück, denn es bot genau das, was wir insgeheim immer gesucht hatten.

Renovierung der Atelierräume 2017 in Langenhorn // Foto: MeerART

Was ist beim Hauskauf zu beachten?

Mit der Freude kommen natürlich auch Bedenken, denn so ein Hauskauf ist schon eine große Sache. Das kann man nicht mal eben so zurück geben oder umtauschen, von daher versuchten wir auch alles Erdenkliche vorher abzuklopfen. Ganz besonders die großen und kostspieligen Posten wie Dach, Heizung, Fenster usw. Somit war es dann auch nicht nur mit einer Besichtigung getan, sondern wir hatten uns mehrfach erbeten, das Haus in Augenschein zu nehmen. Bei einer dieser Besichtigungen hatten wir sogar noch Hilfe in Anspruch genommen, denn acht Augen sehen einfach mehr als vier. Und jemand, der unbeteiligter ist, dürfte auch mehr sehen als man selbst. Kurzum, am Ende hatten wir uns für das Haus entschieden.

Renovierung der Atelierräume 2017 in Langenhorn // Foto: MeerART

Im Mai hatten wir das Haus entdeckt bzw. das erste Mal besichtigt. Oh man, wer hätte gedacht, an was man heutzutage, gerade bei einer gebrauchten Immobilie, alles denken muss. Bis alle Unterlagen zusammengetragen waren und es endlich zum Notar ging, war dann schon August. Der Makler, der diesen Hausverkauf begleiten sollte, war jedenfalls so gar keine Unterstützung, denn er hat sich um nichts gekümmert. Somit blieb alles an uns und der Verkäuferin hängen. Was an der einen oder anderen Stelle auch schon mal reichlich Fingerspitzengefühl und Nerven erforderte. Wenigstens mussten wir keine Provision zahlen.

Abenteuer Umzug

Nachdem dann endlich alles unter Dach und Fach war, vergingen noch weitere drei Monate bis zur Übergabe des Hauses. In unserem Fall war der 1. November vereinbart. Die Zeit bis dahin nutzten wir, um Kartons zu packen, Dinge, die man nicht mehr braucht auszumisten und natürlich auch, um noch einiges für unser MeerART-Atelier vorzuproduzieren. Wie ihr euch denken könnt, stieg mit jedem Tag auch die Ungeduld. 😉

Begleitet wurde alles auch durch die Sorge, ob die vorherige Besitzerin auch rechtzeitig eine neue Bleibe findet. Aus eigener Erfahrung wissen wir, wie schwierig das ist. Als dann endlich der erlösende Anruf kam, fiel uns ein Stein vom Herzen und wir dachten, dass nun eigentlich nichts mehr schief gehen könnte. Denkste.

Renovierung der Atelierräume 2017 in Langenhorn // Foto: MeerART

Zwei Tage vor der Hausübergabe klingelte bei uns das Telefon. Die Verkäuferin teilte uns mit, dass sie den Termin nicht halten kann, da in ihrer neuen Unterkunft die Heizung geplatzt sei und diese damit nun unbewohnbar wurde. Bingo. Jegliches Leben wich aus unseren Körpern und wir wurden kreidebleich. Und jetzt? Von unserer Seite war alles genau durchgetaktet. Drei Wochen hatten wir für die nötigsten Renovierungen geplant, damit wir überhaupt mit unserem Umzug beginnen konnten und nun das?!

Nicht nur, dass wir die Handwerker fest gebucht hatten, es war überhaupt ein Wunder, dass wir welche bekommen konnten. Dazu muss man wissen, dass nicht nur der Bauboom dafür sorgt, dass es kaum bis keine freien Handwerker gibt, sondern, dass gerade auch in der Nebensaison in Nordfriesland die Hauptsaison für Handwerker ist. Zur Urlaubszeit geht es schließlich nicht.

Renovierung der Atelierräume 2017 in Langenhorn // Foto: MeerART

Jegliche Vorfreude wich der Sorge, wie es nun weitergehen sollte. In so einem Fall mag man schließlich auch nicht mit der Brechstange kommen, auch wenn wir rechtlich dazu die Möglichkeit gehabt hätten. Wir bangten und hofften inständig auf ein Wunder. Jetzt galt es nicht nur die Nerven zu bewahren, sondern auch eine Unterkunft für eine Frau mit sechs Katzen zu finden. Wenigstens konnten wir an dem besagten Wochenende schon einmal mit unseren Pflanzen umziehen, denn auch ein Teil unseres Gartens kam mit.

Man, das war für alle Beteiligten eine echt blöde Situation. Vier lange Tage mit schlaflosen Nächten folgten, bis wir endlich die Gewissheit hatten, dass wir in das Haus konnten, um mit den Baumaßnahmen zu beginnen.

Traum oder Alptraum?

Von den drei geplanten Wochen blieben uns nun noch zwei bis das Umzugsunternehmen anrollte, denn auch dieser Termin ließ sich trotz aller Bemühungen nicht verschieben. Also rauschten wir ran und fuhren selber (anders als geplant) fast täglich drei Stunden hin und drei Stunden zurück, um mit unserem Renovierungsmarathon zu beginnen. Das hat nicht nur Nerven, sondern auch reichlich Kilos gekostet.

Renovierung der Atelierräume 2017 in Langenhorn // Foto: MeerART

Wohl auch, weil bei den Renovierungen sämtliche Überraschungen zu Tage kamen, die man sich nur denken konnte. Egal wie viel du vorher abklopfst, am Ende erwarten dich doch Dinge, mit denen du erstmal nicht gerechnet hast. Und in unserem Fall sogar nicht nur Dinge, die ein altes Haus mit sich bringt.

So wie bei unseren Atelier zum Beispiel, das wir hier auf den Bildern zeigen. Da wurden aus gedachten Renovierungsmaßnahmen plötzlich Sanierungsmaßnahmen, die natürlich reichlich ins Geld gingen und an anderer Stelle nun fehlen. Das ist hart, aber wir jammern nicht, denn für uns war es trotzdem der richtige Schritt. Auch wenn die Renovierungen vor allem in den Privaträumen nun länger dauern werden als gehofft, fühlt es sich gut an. Genau wie das Leben hier in Nordfriesland.

Das MeerART - Atelier an der Westküste in Langenhorn // Foto: MeerART

Was das Atelier anbelangt sind wir gerade beim Feinschliff und wenn keine neue Überraschungen auf uns warten, freuen wir uns darauf noch diesen Monat die Türen für euch zu öffnen. 🙂

21 Gedanken zu „Abenteuer Hauskauf

  1. Moin ihr Beiden,
    ich hoffe ihr seid gut ins neue Jahr gekommen und habt mal durchschnaufen können über die Feiertage.
    Vielen Dank für den Bericht. Das sieht doch schon sehr gut aus in eurem Atelier.
    Und vielleicht schaffen wir es ja mal, euch einen Besuch abzustatten.
    Einen schönen Tag Euch. Hier bei uns in Ba-Wü ist es ziemlich duster, regnet und stürmt.
    LG, Sabine

    1. Moin liebe Sabine,

      danke der Nachfrage. Das sind wir in der Tat, ganz gemütlich wie vorgenommen.
      Ja, so langsam wird da ein Schuh draus. Jetzt geht es wirklich nur darum, wie wir alles am Besten positionieren, aber auch das wird wohl die Zeit bringen. Erstmal rein fühlen.
      Was die Privaträume angeht, sind wir auch schon ein gutes Stück voran. Der Rest kommt nun so nach und nach. Wichtig ist nur, dass es sich gut anfühlt und das tut es.

      Wirklich toll ist das Wetter bei uns auch nicht, aber der Sturm ist jedenfalls noch nicht da.

      Pass auf dich auf und ganz liebe Grüße,
      Claudia

  2. Moin……nur nicht aufregen. Auch wir haben einen Hauskauf hinter uns, der einige Überraschungen mit sich brachte. Kurzform: Wir müssen ans Meer! Fazit unseres letzten Römö-
    Urlaubs 2016-nach Hause -Anwalt-Firma und Eigentum zum Verkauf auf de Weg gebracht-Huas gesucht- Bedingungen :Nah an der Ostsee o. Schlei, zu Fuß zum Brötchen holen, Einliegerwohnung,
    bezahlbar, max. 700 m2 Grundstück. All das fanden wir in Hohenfelde – Blockbohlenhaus 20 Jahre alt, provisionsfrei und sogar mit vermieteter Einliegerwohnung, Gutachter bestellt, alles ok.. Und dann ging los- 1 Woche nach Notartermin 4/2017 haben die Mieter gekündigt, Übergabetermin war 1.8, die Verkäuferin schien mit der ganzen Aktion überfordert und wollte dann letztendlich noch etwas wohnen bleiben….
    Aber irgendwie mit viel Diskussionen und Ärger gings dann doch, schließlich hatten wir alles verkauft und standen mit Sack und Pack, Hund u. Pferd auf der Straße. In den kommenden Wochen waren wir nur mit Möbeln und Kartons beschäftigt. Wohnten in der Ferienwohnung, weil wir unsere noch renovieren lassen wollten. Nach einem total überzogenen Angebot eines Handwerkers haben wir beschlossen es selbst zu machen. Und dann wurden die Mängel sichtbar: Durchgefaulte Balken an der Giebelseite des Hauses, die Decke im 1.OG drohte teilw. einzustürzen…..Balkon nicht genehmigt, Dachkonstruktion nicht geeignet für ein Blockbohlenhaus usw. ……Zweites Gutachten erstellen lassen und nun soll sich ein Anwalt alles anschauen. Trotzdem habe ich den Schritt von NRW hierauf nicht bereut, auch wenn die Sanierung wohl sämtliche Reserven aufbrauchen wird. Niemals aufgeben! Niemals sich auf andere verlassen….. Liebe Grüße aus Hohenfelde Monika

    1. Moin liebe Monika,

      aufregen? Auf gar keinen Fall. Es gab da zwar Dinge über die wir uns mächtig geärgert haben, aber was soll’s. Manche haben auch nur indirekt mit dem Haus zu tun. Ich sage nur traurig, wie manche ihr Haus verkommen lassen. Die Ansprüche gehen halt weit auseinander. Ansonsten ist klar, das einem bei einem alten Haus jede Menge Überraschungen erwarten. Das gehört irgendwie zum Abenteuer Hauskauf dazu.

      Wie man an eurem sieht. Das hört sich in der Tat auch nach einem mächtigen Abenteuer an. So eine Blamage und das trotz Gutachter. Da kann man schon wütend werden. Könnt ihr den wenigsten in Regress nehmen? Der hat ja deinen seinen Beruf verfehlt.

      Ein Haus hat eben auch eine Seele und wenn man ehrlich ist, wird man doch nie fertig. Ist man einmal durch… dann kann man vorne wieder anfangen. 😉 Die Hauptsache ist doch, man fühlt sich wohl und das tun wir. Trotz allem war es gleich so ein heimeliges Gefühl.

      Und ganz ehrlich… auch beim Neubau ist selten alles perfekt. Da gibt es auch genug was schief gehen kann, von daher…

      Dann drücke ich uns beiden mal die Daumen, dass wir die Köpfe immer oben halten können. 🙂

      Ganz liebe Grüße von der Westküste,
      Claudia

  3. Und noch ein paar Anekdoten über Facebook: 😉

    Angela Lorenz schreibt: Hallo Sonnenschein, Danke erstmal Mal für den Bericht und die Bilder…ihr habt ja schon viel geschafft, Hut ab!!! So ein altes Haus steckt immer voller Überraschungen, gute wie schlechte. Ich wünsche euch noch ganz viel Kraft.. 🙂 🙂

    ich: Dankeschön du Liebe, wir haben in der kurzen Zeit echt schon viel geschafft. Hier ist ja nur das Atelier zu sehen. Alles was im privaten Bereich fertig ist, ist mindestens genauso schön. 

    Margit Maggie Aeuckens schreibt:
    Typisch für einen Neuanfang ist oft, dass das, was man befürchtet hatte, gar nicht nicht so schlimm wurde, aber fiese Hürden auftauchen, mit denen man niemals gerechnet hatte … das war bei uns genauso, als wir vor sechs Jahren ein Strohdachhaus (von 1749) im Süden Dänemarks gekauft haben. Bin gespannt, wie es weiter geht bei euch!!! Alles Gute fürs neue Jahr und liebe Grüße aus Maggie’s Treibholzwerkstatt in Ballum DK 🙂

    ich: Moin Margit, das sage ich dir. Da kommen Sachen zu Tage….  Scheint bei euch ja ähnlich zu sein. Ballum… da habt ihr euch eine schöne Ecke ausgesucht. Vielleicht sehen wir uns mal?

    Margit: Das wäre schön, wir wohnen ja nicht so weit voneinander entfernt
    ich: Das stimmt.

    Martin Höfelmeyer schreibt: 
    Bei einem Altbau muss man auf ALLES gefasst sein. „Och die Ecke machen wir Morgen eben noch schier“ und dann haste doch den ganzen Raum entkernen müssen. Also Kopf hoch, Krone richten und weiter so
    ich: Moin Martin, so ist das wohl. 😉 Noch sind die Krönchen oben. 
    Martin: Habe ich beim fertigen Atelier gesehen. SUPER geworden.

    Sabine Hildebrandt schreibt:
    das Abenteuer altes Haus kenn ich auch. Gekauft im August, renoviert im September, eingezogen im Oktober. Dazwischen über 120km hin und her gependelt und allerlei Überraschungen entgegen genommen. Hauptsache ich war drin im Oktober. Wenn auch ohne Heizung und ohne Dusche. Heizung kam ne Woche später geduscht hab ich dann noch 3 Monate beim Nachbarn und die Möbel kamen noch sehr viel später.
    Ich: Oha, das klingt ähnlich abenteuerlich. Duschen ist bei uns auch noch nicht wirklich, nur im Sitzen. ? Wir waren auch froh, als die Fahrerei ein Ende hatte.

    Monika Multerer schreibt:
    aber die Mühen lohnen sich offensichtlich, denn was man jetzt schon sieht, ist ganz einfach großartig. Und NF ist sowieso eine wunderbare Lebensgegend… Ich habe lange im Nachbarkreis (schleswig) gelebt, da ist es FAST nch ein bißchen schöner wegen Schlei und so. 🙂
    ich: Die Mühen lohnen in der Tat. Wir fühlen uns sau wohl. Meine Mutter hat es an die Schlei verschlagen, von daher haben wir von beidem etwas.

    Doris Kloth schreibt:
    Mega schön was sich erahnen und sehen läßt. Wünsche euch weiterhin Gelassenheit und Motivation, euren Traum zu vollenden! Liebe Grüße an die fleißigen Händchen
    ich: Dankeschön. Wir sind auch schon ganz glücklich über das Ergebnis.

    Sabine Doebbert schreibt:
    So schöne große und hellen Räume. Perfekt würde ich sagen 🙂 Und man sieht schon, was ihr daraus macht. Toll !!!. Ich wünsche euch viel Kraft und Freude 🙂 Kleine Rückschläge gehören dazu, ich hab selber ein altes Haus. Aber ich liebe es. ☺ Ganz liebe Grüße aus Kiel
    ich:  Moin liebe Sabine, über die Räume freuen wir uns in der Tat. Die sind einfach perfekt, so wie das ganze Haus. 🙂 Wir lieben es. Es dauert halt, aber wer kann schon alles auf einmal. Danke, wir senden dir liebe Grüße zurück. 🙂

    Gertrud Ruhnke-Miller schreibt:

    Moin na das sieht doch schon ganz gut aus. Aber ihr wisst ja, irgendwas ist immer, manchmal gut und manchmal nicht so gut. Es wird alles in Ordnung kommen. Ich wünsche Euch einen schönen entpannten Tag
    ich: Moin Gerti, ja so ist das. Wir machen wie immer einfach das Beste daraus. LG

    Ute Becker schreibt:
    Jo. Das kenne ich auch. War aber such lustig, Zeitung von 1950 zu Lesen, an der Küchenwand unter diversen Tapeten. Zumal von dem Monat, in dem mein Mann geboren wurde.. ?
    Anderes war auch weniger schön. Aber nun haben wir 24 Jahre rum und fühlen uns recht wohl. Nur due neue Technik passt nicht in alte Häuser. Insofern aufpassen! Sonst wird s schlimmer als es war
    ich: Jo, das haben wir auch durch. Die ganze Elektrik musste ebenfalls neu. Na ja, ein bei ein… Wohl fühlen wir uns schon jetzt

    Michael Karl schreibt:
    Das wird richtig klasse, Ralph! Und das Atelier sieht auch jetzt schon wunderbar aus! Alles richtig gemacht. Grüße aus Baden!
    Ich: Dankeschön, wir freuen uns auch sehr darüber. Bald dürfen die Kunden in Scharen kommen.

    Monika Juffernbruch schreibt:
    Kommt mir sehr bekannt vor – Niemals aufgeben! Wir stecken noch mittendrin im Abenteuer Hauskauf und Folgen……
    ich: Moin Monika, niemals. Na, dann drücken wir euch auch die Daumen.

    Christiane Ehler schreibt:
    Vorher- Nachher Effekt. Ist das schön geworden. Diesen Nervenkrieg kenne ich auch.
    Sommerpause, es wurden keine Fenster produziert. Open House, mein Mann auf See. Ich mit drei kleinen Kindern allein zu Hause. Heute kann ich darüber lachen. Vor 18 Jahren nicht.
    Ich: Das glaube ich dir. Wir haben auch schon gestaunt was wir alles schon geschafft haben. Nochmal so viel wartet allerdings noch auf uns, aber das braucht jetzt seine Zeit. Uns ist das Lachen zwar noch nicht vergangen, aber wenn es schon fertig wäre, dann hätten wir auch nichts dagegen

    Ute Becker schreibt:
    Es sieht jetzt sehr schön aus! Herzlichen Glückwunsch!
    ich: Dankeschön Ute

    Monika Beile schreibt:

    Respekt…, alles richtig gemacht
    ich: Dankeschön.

    Marc Bernot schreibt:
    Alter Schwede… Respekt.
    Ich: Das sag ich dir….
    Ralph: Marc du hast den Rest noch nicht gesehen … da geht noch was, ich schicke dir die Tage mal ein paar Bilder…
    Marc: Da wird mir ja nur von dem bisschen, was ich bis jetzt gesehen habe, schwindelig.

  4. Hallo Ihr Lieben,
    erneuter Versuch, ob es mit dem Kommentar heute klappt! Ich finde, Ihr habt ein ganz tolles Atelier geschaffen – richtig super ist es geworden. Ganz toll und bestimmt wird Euer privates Heim mindestens genauso schön :-).
    Ja, wir können übrigens auch ein Lied davon singen mit einem Neubau, da gibt es nämlich auch Mängel! Dafür habt Ihr es dann genau so wie Ihr es möchtet. Und wenn es etwas länger dauert, dann freut man sich für jeden nächsten Schritt umso mehr.
    Ganz viel Freude noch und herrliches Wohngefühl
    Liebe Grüße
    Martina

    1. Hallo meine Liebe,

      danke dir. Es fühlt sich auch richtig gut an, auch wenn sich der Rest erst im aktiven Umgang zeigen wird. Da gibt es bestimmt noch die eine oder andere Änderung. Auch von außen ist es noch lange nicht fertig, aber wie heißt es so schön…. ein bei ein. 🙂
      Das gleiche trifft natürlich auch auf die Privaträume zu. Über alles was schon fertig ist, freuen wir uns einen Keks in den Bauch.

      In Puncto Neubau, das stimmt allerdings. Ralph und ich haben am Anfang unserer Beziehung fünf Jahre in einem Neubau gewohnt. Da ist auch so einiges vorgekommen. Ich sage nur Setzrisse. Und mein Bruder kann bis heute nicht in seinen Neubau ziehen, weil sie beim Keller gefuscht haben und Wasser eindringt. Tja…

      Das dein Kommentar verschwunden war tut mir leid. Erklären kann ich es mir nicht.

      Ganz liebe Grüße,
      Claudia

  5. Moin liebe Claudia
    Toll, die Bilder der Verwandlung ….. und WOW zu eurem Atelier !!! Das ist ja echt toll geworden. Unglaublich, was ihr da geleistet habt mitsamt der ganzen Story rund um das Haus!
    Ich freu mich jetzt schon, euch dort zu besuchen . Für uns heisst es nun erstmal weiter packen und organisieren, wir sind noch dabei Angebote von Umzugsfirmen zu vergleichen …. das wird nochmal richtig teuer von der Schweiz in den Hohen Norden…HEUL
    Gott sei Dank müssen wir nicht sanieren, nur bissel renovieren. Mal gespannt, was wir dann für Überraschungen bezüglich der Handwerker erleben….lach…
    Ihr habt das Schlimmste überstanden und könnt stolz auf euch sein!
    Ich freue mich sehr für und mit euch und bin sicher, dass euer Atelier sehr gut angenommen wird.
    Herzliche Knuddler aus der NOCH Schweiz
    Sabina

    1. Moin liebe Sabina,

      danke dir. Da ist in der Tat eine enorme Wandlung geschehen. Eigentlich hätten wir noch Bilder vom Urzustand zeigen müssen, aber das wäre wohl ein wenig viel gewesen. Wir hoffen sehr, dass unser Atelier großen Anklang finden wird. Dann wäre unser Traum perfekt.

      In den privaten Räumen haben wir auch schon einen Großteil geschafft, aber mindestens genauso viel wartet noch. Leider hat uns wieder eine neue Überraschung ereilt. Der viele Regen scheint nun nicht nur die Bauern zu belasten, sondern jetzt auch uns. Bei uns dringt das Grundwasser in den Keller. Zumindest eine erste Vermutung. Wie auch immer… wieder mal eine Überraschung auf die wir gerne verzichtet hätten.

      Oh ja, bei euch beginnt jetzt die heiße Phase. Ich drücke nach wie vor fest die Daumen. Auch, dass es bei euch wirklich nur bei einer Renovierung bleibt. 😉 In puncto Handwerker kann, wenn von Nöten, mal bei meiner Mom nachfragen. Die wohnt ja ebenfalls an der Schlei und ein paar haben die auch schon verschlissen. 😉

      Euch ganz liebe Grüße in die Schweiz und weiterhin viel Kraft für den bevorstehenden Umzug.

      Herzlichst,
      Claudia

      1. Moin, du Liebe

        Ach du Schande, jetzt auch noch Wasser im Keller….Nach dem vielen Regen fast kein Wunder, aber seeeehr ärgerlich!!
        Hoffe, ihr kriegt das bald trocken. Nu weiss ich auch, warum im Norden viele keinen Keller – und wenn doch – mit Pumpe haben :-0
        Ich drück euch ( und uns ) die Daumen, dass es dieses Jahr nicht so nass wird.
        Mal ne andere Frage: Stellst du diese hübschen Kissen her und/oder kann man die bei euch im Atelier kaufen?

        Knuddler Sabina

      2. Hi du Liebe,

        ich antworte mal eben schnell über den Account von meinem Mann. (hab meinen Rechner schon runtergefahren)
        Das mit dem Wasser ist in der Tat ärgerlich, aber wir vermuten, dass es mit dem satten Boden zu tun hat. Das Grundwasser drückt nun nach oben.

        Oh ja, die Kissen sind von mir und man darf sie sehr gerne im Atelier erstehen. 😉

        Ganz dicken Knuddler zurück,
        Claudia

  6. …geht doch eigentlich, wenn die ersten Bilder Urzustand sind – dafür habt ihr es denn auch so, wie ihr es wollt. Mein Fachwerkhaus im Rheinland war wesentlich schlimmer… aber das wollte ich ja auch so. Euer Haus sieht doch den Bildern nach substanziell gut aus…
    Wir werden Euch an gelegentlich besuchen… Markus

    1. Moin ihr Zwei,

      die Substanz des Hauses ist wirklich gut. Was im Laufe der Jahre daraus gemacht wurde eher wenig. Für uns heißt es nun, das Haus so langsam aus dem Dornröschenschlaf zu wecken. Aber wie du schon sagst, mit ein paar Kompromissen hat man es dann so wie man möchte.
      Als erstes war es wichtig die Geschäftsräume hinzubekommen, damit wir schleunigst öffnen können. Alles andere kommt dann nach und nach.

      Oh gerne, kommt sehr gerne vorbei. Was wirklich große Klasse wäre, wenn ihr noch zwei von den Kaffeebechern mit Henkel mitbringen könntet. 🙂

      Ganz liebe Grüße,
      Claudia

      1. …moin, das machen wir gerne. Weiß Maria, welche Becherform Ihr gekauft hattet?
        Sonst schickt mal schnell besser ein „Fotochen“..
        Bis bald, Markus

  7. Moin – Wasser im Keller ist bei der Regenmenge hier, wo wir praktisch auf oder um Meereshöhe liegen, unvermeidlich. Unsere Vorbesitzer waren wohl damit vertraut und haben einen „Pumpensumpf“ eingebaut. Ein kleiner Schacht im Boden, in den das Wasser fließen kann, und von einer Pumpe in die Kanalisation befördert wird. Zudem haben wir alle unsere Regale, bzw. Ablagen auf ca. 10 cm hohe Ziegelsteine gestellt… Im Moment ist der Boden in NF so von Wasser gesättigt, dass der Grundwasserspiegel ungewöhnlich hoch liegt. Ich denke wenn´s trockener wird, werdet Ihr wieder Ruhe haben…

    1. Moin Markus,

      das denken wir auch. Der Boden ist mehr als satt. Blöd nur, dass das Wasser genau an der Holztreppe runter läuft und diese somit auch im Wasser steht. Die können wir nicht mal eben wegnehmen. Trotzdem sind wir eigentlich guter Hoffnung.
      Montag kommt bei uns erstmal die marode Regenrinne neu und später gucken wir mal, wie wir das Regenwasser vom Haus wegbekommen können. Evtl. haben wir eine alte Sickergrube, die dafür in Betracht kommt.

      Liebe Grüße,
      Claudia

      1. Falls die Grube sauber und dicht ist, hättet Ihr eine tolle Zisterne für die Gartenbewässerung u.a.. Für trockene heiße Sommer (hört, hört!) Überlauf kann ja dann in die Kanalisation gehen, bzw. in den Regenwasserkanal, sofern ihr getrennte Systeme in Langenhorn habt. (Hatte ich bei meinem Fachwerkhaus – war superpraktisch!) Wenn Eure Grube nicht dicht sein sollte, ist sie eh schon voll… LG. Markus

      2. Für die Gartenbewässerung haben wir – man höre und staune – einen Brunnen. 🙂
        Wir lassen uns überraschen, bis dahin haben wir noch ganz viele andere Baustellen. 🙂

        Liebe Grüße,
        Claudia

  8. Hallo ihr lieben ,

    Ich wünsche euch allen viel Glück, Haus kaufen ist zum einen …. Glücksache und viele Nerven werden verbraucht . Ist der Einzug fertig sind die Nerven auch wieder gerade gerückt und man lächelt manchmal über alles bzw. vieles . Drücke euch die Daumen das es so wird wie gewünscht und erhofft .

    Lieben Gruß aus Grasberg die regina

    1. Moin liebe Regina,

      das stimmt wohl. Irgendwas ist immer. Ein Haus ist eine Lebensaufgabe. 😉 Es hat aber auch viele Vorteile. Wir genießen trotzdem jeden einzelnen Schritt. Alles auf einmal geht nicht fertig und wenn, fängst du eh wieder von vorne an.

      Ganz liebe Grüße,
      Claudia

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