6. WAVE – Let´s move the world!

Der ansteigende Meeresspiegel und die damit verbundenen Folgen

Blick auf die Elbe bei Over // Foto: MeerART

Da auch unsere Nord- und Ostsee vom ansteigenden Meeresspiegel betroffen sind, möchten wir gerne auf diese klasse Aktion aufmerksam machen. Die Wave ist eine große Rallye mit etwa 100 rein elektrischen Fahrzeugen aus der ganzen Welt und sie wollen vor allem eins, ein Zeichen setzen. Wir, oder besser gesagt, Schulkinder können ein Zeichen setzen. Macht mit!

Das Thema 2016 ist der ansteigende Meeresspiegel und die damit verbundenen Folgen. Die Teilnehmer werden vom 11. bis 18. Juni mit 100 (reinen) Elektroautos aus der ganzen Welt vom tiefsten Punkt in Europa zum höchsten fahren. Sie starten in Bremerhaven und fahren zum Montblanc.

Team Janbeck*s FAIRhaus auf einer Bergetappe bei der WAVE-Trophy 2015 // Foto: WAVE

Es ist ein grünes Event, denn die Fahrer müssen nachweisen, dass sie den auf der Rallye verfahrenen Strom in der Zeit zu Hause selber erzeugen. Und auch sonst herrscht ein sehr strenges Reglement einzig um zu zeigen, dass es Sinn und Spaß macht, sich für neue Energien zu begeistern, um von fossilen Energiequellen wegzukommen.

Bericht für MeerART von "Janbecks FAIRhaus" in Gelting / Lehbek // Foto: MeerART

Auf die Kinder wartet ein Eintrag ins Guinessbuch der Rekorde.

Aber das ist nur ein Teil der Aktion: Zudem sollen weltweit 100 vom Anstieg des Meeresspiegels betroffene Städte mit ins „Boot geholt“ werden. Vor allem Schulen sollen mit eingebunden werden. Ziel ist es, weltweit von Schulkindern 1.000.000 Karten einzusammeln, auf denen die Kinder vermerkt haben, was sie für die Umwelt tun möchten. Das sind kleine, einfache Sachen, die sich die Schüler im Unterricht überlegt haben.

Das ganze Unterrichtsmaterial, Handlungsanweisungen (nur so ist der Weltrekord gültig) etc. gibt es auf der Homepage von wave.earth. So haben die Lehrer nicht allzu viel Ausarbeitungszeit und vielleicht eine tolle Ergänzung zum Schulstoff.

Gruppenfoto mit Teilnehmern der WAVE-Trophy // Foto: WAVE

Diese Karten werden dann möglichst umweltfreundlich (per Elektroauto oder Fahrrad etc.) eingesammelt, von den Rallye-Fahrern transportiert und in Genf bei der UN ausgebreitet. Des Weiteren werden die Karten auch nach Marokko zur Weltklimakonferenz gebracht.

Für die Schüler ist der Anreiz ein Eintrag ins Guinessbuch und ein Foto von ihrer Karte neben der Aktion.

Mehr Informationen erhaltet ihr auf wave.earth. Gern dürft ihr euch auch an Uta Janbeck wenden, die ist die Botschafterin für Schleswig-Holstein.

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3 Gedanken zu „6. WAVE – Let´s move the world!

  1. Ehrlich gesagt: Ich bin über die Aktion mit den Elektroautos gar nicht so begeistert. Und das, obwohl ich doch zu den Alt-Ökis der 70er und 80er Jahre gehöre und natürlich froh über jeden Tropfen Benzin bin, der nicht verbrannt wird. Denn auch der Strom dieser E-Autos ist Energie. Energie, die sinnvoller eingesetzt werden könnte.

    Ja, die Fahrer müssen nachweisen, dass sie diesen Strom CO2-neutral selbst erzeugen. Aber was machen sie damit? Sie fahren durch die Gegend. Überall hin, wo ein Auto hinkommen kann. Wo doch jetzt schon kaum ein Fleck auf der Erde vor dem Auto sicher ist.

    Sie fahren nicht, um etwas Notwendiges von A nach B zu transportieren oder weil sie irgendwohin müssen, wo es zu Fuß zu weit ist und wo keine Bahn hinfährt. Sie fahren einfach so, für eine Aktion. Sie fahren, damit man sie fahren sieht.

    Nein, das kann es nicht sein!

    Der Rat, den ich geben möchte, eignet sich leider nicht für eine medienwirksame Aktion. Aber ich halte ihn im Sinne des Umweltschutzes für wesentlich effektiver:

    Überlege, was du *nicht* tun musst.

    Das ist so kurz und einfach, dass man erschrecken kann. In diesem Satz verbirgt sich ein ganzes Lebenskonzept.

    Wer es nun doch etwas ausführlicher (um nicht zu sagen: sehr ausführlich!) wissen möchte, wie ich es meine, der kann ja mal hier gucken: https://textschiff.wordpress.com/2013/09/02/das-knistern-von-kandis-im-tee/

    1. Lieber Ismael,

      vielen Dank, dass du deine Einstellung mit uns teilst. Noch habe ich deine Zeilen nicht durchgelesen, das mache ich später in Ruhe, aber trotzdem möchte ich schon auf deinen Kommentar antworten.
      Im Grunde unseres Herzen stimmen wir dir zu. Nur leider gibt es da ein Problem. Alles was wir im Stillen machen ist absolute ehrenwert, bekommt nur keiner mit. Wir leben in einer medienorientierten Welt und das wird sich wohl auch nicht mehr ändern. Ist Fluch und Segen gleichermaßen.
      Wenn wir also auf etwas aufmerksam machen wollen (was du in deinem Blog ebenfalls versuchst) und Menschen erreichen wollen, die nachdenken oder im besten Fall sogar etwas in ihrem Verhalten ändern sollen, dann schaffen wir das nur über die Medien. Und deshalb finden wir in diesem Fall die Aktion großartig.

      Sonnige Meeresgrüße,
      Claudia

    2. Lieber Ismael! Ich gehe konform mit Ihnen , dass jeder sich mal überlegen kann auf was er verzichten kann oder sollte, wenn es um das Thema Energien und Ressourcen geht. Genau darauf wollen wir aufmerksam machen. Es geht auch zu Fuß oder mit dem Rad, man braucht keine Plastiktüten etc. Möglichkeiten gibt es viele.
      Als Teilnehmer der wave besuchen wir diesmal etwa 60 Städte in denen wir den Menschen, die dort auf uns warten, Rede und Antwort stehen. Wir tauschen uns untereinander und mit anderen aus,vernetzen uns,diskutieren auch kontrovers unsere Sichtweisen. Wir kommen aus der ganzen Welt, aus ganz unterschiedlichen Bereichen und mit ganz unterschiedlichem Hintergrund.So hat jeder andere Ansätze. Für uns als Fahrer ist es eine sehr intensive Zeit, bei der wir auch sehr viel lernen. Wir möchten die Menschen zum Umdenken bewegen, etwas weg von fossilen Energie und gegen eine weitere Klimaerwärmung zu tun. Klar gehört auch Verzicht dazu, das kann man in den Vorschlägen, die wir den Menschen machen auch auf der Seite der wave nachlesen.Jeder kann etwas dazu tun nicht mehr Teil des Problems, sondern Teil der Lösung zu sein, dazu wollen wir Mut machen…aber nur rumfahren tun wir beileibe nicht. Wir haben nur alle gemerkt, dass man den Menschen nicht mit dem erhobenen Zeigefinger kommen kann, wenn etwas verändert werden soll. Diskutieren ja, aber Möglichkeiten aufzeigen und motivieren mal anderes denken zuzulassen. Wir lieben unsere Erde und möchten sie erhalten und andere anstecken es auch zu tun, mehr nicht.
      Deshalb ist es uns auch wichtig die Versprechen der nächsten Generation nach Genf zu transportieren. Das ist für uns eine sehr wertvolle Fracht.
      Ausführlicher können Sie das bei http://www.wave.earth nachlesen.
      Treffen Sie uns gerne entlang der Route und lassen Sie uns persönlich darüber sprechen.
      Mit freundlichem Gruß, Uta Janbeck

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