Archiv für den Monat: November 2013

Ein sonniger Herbsttag in Boltenhagen

Ein sonniger Herbsttag an der Ostsee in Boltenhagen // Foto: MeerART

Die Sonne lacht, doch es ist bitter kalt. Sogar Eis kratzen dürfen wir das erste Mal am Auto, bevor wir starten können. Auf dem Weg nach Boltenhagen fahren wir an vielen Feldern vorbei, auf denen Raureif in der Sonne glitzert. So langsam kommt für dieses Jahr der Winter. Angekommen in Boltenhagen, sind fast alle Parkplätze leer, die Sonne verschwindet hinter dicken Wolken und die einzigen, die die Straße blockieren, sind die Herren, die damit beschäftigt sind, die Weihnachtsbeleuchtung an den Laternen zu befestigen.

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Rudi – der hinkenden Schwan von Boltenhagen

Rudi – der hinkenden Schwan von Boltenhagen // Foto: MeerART

Gestatten ich bin Rudi aus Boltenhagen, ich hinke seit meiner Geburt aber es geht mir sau gut. Ja ich habe einen Geburtsfehler, na und?! Wen stört es, mich nicht. Lediglich dieses blöde Hinweisschild an der Seebrücke über mich, das hätte man weg lassen können. Seitdem gehen immer mehr Touristen einfach an mir vorbei. Dabei ist es doch so schön, das Mitleid und die Aufmerksamkeit zu ernten. Die Frauen meiner Gattung mögen mich nicht so sehr, aber bei den weiblichen Touristen habe ich dafür um so mehr ein Stein im Brett.

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Mein erstes Mal… Dänemark

Alte Seilwinde am Strand von Himmark // Foto: MeerART

…und ich war völlig begeistert. Bisher hatte ich mich irgendwie immer geziert nach Dänemark zu fahren. Warum weiß ich eigentlich gar nicht so genau, ich schätze mal, weil ich bisher immer nur ein Südenfan (Sonne, Strand, Palmen und natürlich das Meer) war. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich für mich herausgefunden hatte, dass es nicht nur auf den Süden ankommt, sondern ich in erster Linie auf das Meer abfahre. Und je öfter wir, gerade im Winter, Urlaub oder Touren an der Nord- oder Ostsee gemacht hatten, lernte ich die raue Luft zur kühlen Jahreszeit richtig schätzen. Von daher war ich nun sehr gespannt auf mein erstes Mal. Es sollte ein Tagesausflug werden, und zwar zu der Insel Sønderborg.

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Heiligendamm – die Mondäne in weiß

Kempinski Hotel in Heiligendamm // Foto: MeerART

Die weiße Stadt am Meer, so wir das älteste deutsche Seeband an der Ostseeküste gerne bezeichnet. Mondän und einzigartig, kein Wunder, dass sich der Adel des Grußbürgertum schon im 19. Jahrhundert hier tummelte. Aus dieser Zeit stammen auch die Gebäude. Mittlerweile ist das 5 Sterne, Grand Hotel Heiligendamm auch durch den G-8 Gipfel, der 2007 hier statt fand, bekannt. Heiligendamm verspricht seinen Gästen nicht nur ein Luxushotel direkt an der Ostsee, sondern ein Gesamtkunstwerk aus Architektur.

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Die Bockwindmühle von Pudagla – Usedom

Die alte Bockwindmühle von Pudagla auf Insel Usedom // Foto: MeerART

Viel nach bleibt uns nun nichts mehr, auf unserem Turn zwischen Rügen und Usedom. Von Lubmin haben wir uns weiter auf den Weg Richtung Peenemünde gemacht, da uns die Zeit nun schon sehr im Nacken hängt, entschieden wir uns nicht weiter an der Küste, sondern landeinwärts über Freest, dann über Wolgast, direkt in Richtung der Insel Usedom zu fahren. Da es bereits Abend wurde, waren wir nun echt am überlegen ob wir die Rückreise antreten sollten, oder doch noch einen Blick wagen, damit man eine ungefähre Vorstellung hat, was uns bei unserem Besuch auf Usedom erwarten würde. Neugier ist ja bekanntlich stärker als die Vernunft und so fuhren wir weiter auf der B 111. Leider war die Bundesstraße so gelegen, dass man nicht mehr wirklich viel von der Küste sehen konnte.

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Lubmin

Alter Rettungsring am Strand an der Ostsee // Foto: MeerARTWir setzten unsere Route zwischen Rügen und Usedom fort. Dass eine oder andere Mal waren wir doch echt enttäuscht, dass man an ganz vielen Stellen nicht an die Küste kommen kann. Typisch deutsch, alles eingezäunt oder Sperrzone. Aufgeben kommt aber nicht in die Tüte, denn es gibt bestimmt noch eine Menge Orte die es zu finden lohnt. Doch erst sollten wir noch an einer, wie ich finde, total gruseligen Stelle vorbeikommen. Das Gelände des alten Kernkraftwerkes. Dieses Kraftwerk ist zwar stillgelegt und befindet sich im Rückbau, dennoch habe ich so ein großes Gelände dieser Art noch nicht gesehen und es löst unbehagen aus. Aber Lubmin hat auch ein Seebad und das wollen wir uns jetzt genauer ansehen.

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Zwischen Rügen und Usedom

Wir wollten uns Mal auf die Suche nach lauschigen Ecken an der Küste, zwischen den beiden beliebten Urlaubsinseln, in Mecklenburg-Vorpommern machen. Diesmal sind wir ganz ohne Vorbereitung einfach drauf los, um zu sehen was uns erwarten würde.

Fischerboote an der Ostsee in dem kleinen Hafen von Devin // Foto: MeerART

Unser erster Stopp sollte der Ort Devin sein. Diese Moränenlandschaft gehört zum Naturschutzgebiet Halbinsel Devin. Hier fanden wir einen süßen kleinen Hafen, den es sich wirklich anzugucken lohnt. Würde man Punkte verteilen, bekäme er beim Romantikfaktor zehn Stück von uns. Da es sonst für uns nicht so viel zu entdecken gab, sind wir dann weiter an der Küste entlang. Am sogenannten Strelasund gibt es viele kleine Häfen, leider kommt man nicht so gut an alle heran. Weiter an der Kormorankolonie bei Niederhof vorbei, schien wir wieder Glück zu haben.

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Konsumlust und Nachhaltigkeit

Konsumlust und Nachhaltigkeit – Geht das überhaupt zusammen?

Angespülte Kunststoffflasche am Nordseestrand // Foto: MeerART

Vor ein paar Tagen wurde wieder ein Wal gestrandet vorgefunden. Nach der Obduktion stellte man fest, dass der ganze Magen voller Plastik war. Plastik, was von uns Menschen achtlos weggeworfen wird. Und das ist leider kein Einzelfall, auch Vögel und andere Meerestiere verenden an Plastikmüll, da sie diesen mit ihrer Nahrung aufnehmen oder sogar verwechseln. Solche Meldungen gehen durch die Medien, sorgen für Aufsehen, um dann meist wieder vergessen zu werden. Aber dürfen wir das einfach so achtlos hinnehmen?
Umweltverbände und Tierschützer kämpfen zu Recht, weil ihnen die Natur was wert ist, aber oft sind die Kampagnen nicht nur erschreckend, sondern geben einem das Gefühl machtlos zu sein. Was kann ich denn schon ausrichten?! Gefühlt oft nichts, in Wirklichkeit aber eine ganze Menge.

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HafenCity Universität Hamburg

Der Neubau der HafenCity-Universität im Baakenhafen in Hamburg // Foto: R. Kerpa

Die HafenCity bekommt nun auch noch eine Uni und welche könnte wohl besser passen als eine Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung, in der zur Zeit größten innerstädtischen Baustelle Europas?! Die HafenCity Universität Hamburg (HCU) ist eine staatliche, technisch orientierte Universität, die sich hauptsächlich auf Bauwesen sowie Stadtentwicklung konzentriert. Sie soll künstlerische, rechts- und sozialwissenschaftliche sowie technische Methoden und Interessen sowie Ansätze, die von der Theorie bis zur praktischen Anwendung reichen, verbinden.

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HafenCity: Wohnungsbau am Baakenhöft

Alte Lagerhalle am Afrika-Terminal im Baakenhafen in Hamburg // Foto: R. Kerpa

Jetzt ist es soweit, für den Baakenhafen in der HafenCity beginnt nun die Grundstücksvergabe für den östlichen Teil des Stadtviertels. Noch steht das letzte Relikt des alten Hafens, der 1969 gebaute Schuppen 29, an der Spitze der lang gezogenen Halbinsel. Ein verwitterter grüner Schriftzug „Buss afrika terminal“ an der Fassade, erinnert noch an die alte Funktion der Halle. Dahinter türmen sich schon die Sandhügel der bereits vorbereiteten Fläche. In den kommenden Jahren werden hier, mit dem Baakenhafen-Quartier, der östliche Teil der HafenCity gebaut. Im Plangebiet sollen ca. 1.800 Wohnung mit direkten Wasserbezug in überwiegend sechs- bis siebengeschossigen Bauweise entstehen, Baustart wird 2014 sein.

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